Mehr als 30.000 Trivia-Fans betreten jede Woche Bars in den USA, bestellen einen Drink und bereiten sich darauf vor, zu beweisen, dass sie mehr über Sitcoms der 90er-Jahre wissen als die Leute am Tisch neben ihnen.
Sie sind Teil der Geeks Who Drink-Community, dem größten Pub-Trivia-Netzwerk des Landes, deren Popkultur-Enthusiasten in mehr als 700 Lokalen landesweit ihr Wissen messen.
Seit 20 Jahren hat sich Geeks Who Drink den Ruf einer Marke erarbeitet, die aus Werktag-Abenden wöchentliche Traditionen und aus Gelegenheits-Barbesuchern treue Teilnehmer macht. Doch als Geeks Who Drink von einem Unternehmen in Denver zu einem nationalen Phänomen heranwuchs (und sich hochkarätige Partnerschaften mit Marken wie Jeopardy! sichern konnte), konnte die E-Mail-Kommunikation nicht mehr mit dem unverwechselbaren Charakter der Marke mithalten.
„Wir sind ein cooles Unternehmen“, so Jon Pio, Chief Technology Officer bei Geeks Who Drink. „Wir sind hip, wir sind witzig, wir sind kreativ, wir sind all diese Dinge, und früher haben wir nur diese Plain-Text-E-Mails verschickt.“
Die Verwaltung einer Datenbank mit 121.000 aktiven Teilnehmern erfordert E-Mail-Kommunikation, die mehr als die Ankündigung des nächsten Quizabends beinhaltet. Geeks Who Drink agiert in einem einzigartigen Bereich, in dem die Zielgruppe nicht direkt an das Unternehmen zahlt – stattdessen erscheinen engagierte Teilnehmer in Bars und generieren Einnahmen für die Partnerlokale, die wiederum Geeks Who Drink bezahlen. Dadurch wird jede E-Mail zu einem entscheidenden Kontaktpunkt, um mit der Community verbunden zu bleiben und die Geschäfte am Laufen zu halten.
Geeks Who Drink ist auf Intuit Mailchimp umgestiegen und hat so schludrige und ungeordnete Kommunikation in ein System verwandelt, das zur Persönlichkeit der Marke passt. Das kleine Marketingteam liefert jetzt hyperlokalisierte Inhalte für verschiedene Metropolregionen, erschließt Sponsoring-Möglichkeiten mit nationalen Marken und verwaltet komplexe Kampagnen ohne teamübergreifende Absprachen, die die Mitarbeiter früher ausgebremst haben.
Die Herausforderung: In einem kritischen Moment einem fragmentierten System entwachsen
Jahrelang nutzte Geeks Who Drink einen veralteten E-Mail-Dienstleister. Die Plattform funktionierte gut genug, als das Unternehmen kleiner war und die Kommunikation einfacher war, aber nicht, als das Geschäft expandierte.
Sicherheit wurde zu einem wachsenden Anliegen. „Die Rechnung kam von [einer Gmail-Adresse]. Das war seltsam“, erzählt Jon. Die Plattform agierte so weit unter dem Radar, dass eine Datenschutzverletzung unbemerkt hätte bleiben können. Bei über 700 Veranstaltungsorten, die wöchentlich E-Mail-Adressen erfassen, wusste Jon, dass ein sicherer Ort für diese Daten nötig war.
Das Marketingteam verwaltete die E-Mail-Listen manuell, importierte Adressen nach Stadt und verließ sich auf Registrierungsbögen, die an den Veranstaltungsorten herumgereicht wurden. Wenn es für eine bestimmte Veranstaltung oder einen bestimmten Ort werben wollte, hatte es keine Möglichkeit, Teilnehmer nach geografischem Gebiet anzusprechen. Das Beste, was das Team tun konnte, war, nach Stadt zu filtern, was bedeutete, dass alle potenziellen Teilnehmer in den umliegenden Vororten und Vierteln unberücksichtigt blieben.
Meistens schickte das Marketingteam generische Nachrichten an die gesamte Kontaktliste und verpassten die Gelegenheit, relevante, lokalisierte Inhalte zu liefern.
Design-Einschränkungen erzeugten einen weiteren Engpass. Die vorherigen E-Mails waren Plain-Text mit minimaler Formatierung – nichts, was die kreative, designorientierte Marke „Geeks Who Drink“ widerspiegelte. „Der Look hatte schon viel von Windows 95“, schildert Jon. Als das Unternehmen begann, mit großen Partnern wie Sony Pictures Television an der Jeopardy! Bar League zu arbeiten, musste das Marketingteam selbst E-Mail-Designs in Photoshop erstellen, nur um Mockups für die Sponsoren zu haben.
Brittney Wittmer ist Marketing Manager bei Geeks Who Drink. Sie erzählt, dieser Prozess habe Partnerschaften, die Feinschliff und Professionalität erforderten, unnötig kompliziert gemacht.
Sie hatten auch mit abteilungsübergreifenden Abhängigkeiten zu kämpfen. Das Versenden einer Umfrage zum Net Promoter Score (NPS) oder einer regionalen Ankündigung erforderte die Koordination zwischen mehreren Teams, die unterschiedliche Systeme nutzten. Brittney hatte keinen Einblick in diese Workflows, was zu langsameren Bearbeitungszeiten und weniger Kontrolle über die Nachrichten führte.
Als Geeks Who Drink landesweit expandierte und hochkarätige Sponsorings ausbaute, wurde ihnen klar, dass ihr fragmentierter Ansatz zu einem Geschäftsrisiko geworden war.
