Der Spendensektor ist hart umkämpft. Du musst dich effektiv vermarkten, um dich von deinen Mitbewerbern abzuheben und die Aufmerksamkeit potenzieller Spender zu gewinnen.
Spendenaufrufe per SMS ermöglichen es dir, kurze, überzeugende und ansprechende Spendennachrichten direkt an die Mobilgeräte deiner Kunden zu senden, direkt mit ihnen zu kommunizieren und dein Anliegen voranzubringen.
Lies weiter, um herauszufinden, wie SMS-Spendenaktionen funktionieren, wie du deine erste SMS-Spendenaktion einrichtest und wie du deine Kunden zum Spenden ermutigen kannst.
Was sind Spendenaktion per SMS?
Spendenaktion per SMS ist ein Marketingkanal, mit dem gemeinnützige Organisationen Textnachrichten an potenzielle und bestehende Spender senden können.
Du kannst SMS-Marketing nutzen, um die Menschen auf deine Spendenaktionen aufmerksam zu machen und sie zum Spenden zu animieren.
Du kannst SMS-Marketing auch nutzen, um Spender an bevorstehende Veranstaltungen zu erinnern, ihnen zu zeigen, wofür du ihre Spenden ausgibst, und sie um ehrenamtliche Mitarbeit zu bitten.
Die zwei verschiedenen Arten von SMS-Spenden
Es gibt zwei Möglichkeiten, wie du mit SMS Spenden für deine gemeinnützige Organisation sammeln kannst: text-to-give und text-to-donate. Schauen wir uns die verschiedenen Strategien näher an.
Text-to-Give-Kampagnen
Beim Text-to-Give-Spenden werden Spender aufgefordert, ein bestimmtes benutzerdefiniertes Stichwort an eine bestimmte Kurzwahl zu senden. Zum Beispiel: „Für eine Spende von 10 USD sende GIVE10 an 12345.“
Dieser Spendenbetrag wird mit der Telefonrechnung des Spenders abgebucht oder von seinem Prepaid-Guthaben abgezogen.
Der Vorteil von Spenden per SMS besteht darin, dass es für den Spender einfach ist. Sie müssen lediglich eine SMS senden und die Spende wird automatisch von der Handyrechnung abgebucht.
Deine gemeinnützige Organisation erhält das Geld jedoch erst, nachdem die Handyrechnung deines Spenders bearbeitet und bezahlt wurde. Deshalb musst du mindestens 30 Tage warten, bis die Spende bei dir ankommt.
Zudem erhältst du nur wenige Informationen über solche Transaktionen, was es erschwert, langfristige Beziehungen zu Spendern aufzubauen.
Spenden per text-to-donate
Spenden per text-to-donate funktioniert, indem den Spendern ein Link zu einer mobilfreundlichen Fundraising-Seite bereitgestellt wird. Du kannst diesen Link in deiner ersten Nachricht angeben oder Spender bitten, eine SMS an eine Kurzwahlnummer zu senden, um den Link zu erhalten.
Spender können dann auf die Online-Spendenseite gehen und dort ihre Zahlungsdaten eingeben. Sie können entweder eine einmalige Zahlung oder eine wiederkehrende Spende leisten.
Der Vorteil von text-to-donate ist, dass du das Geld sofort erhältst (abzüglich eventueller Transaktionsgebühren). Du kannst auch Spenderinformationen wie Namen und E-Mail-Adressen erfassen, um dich bei den Spendern für ihren Support zu bedanken und in Zukunft leichter mit ihnen in Kontakt zu treten.
Allerdings müssen die Spender noch weitere Schritte absolvieren, wodurch die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass sie den Vorgang auch abschließen.
Text-to-give oder text-to-donate: Was ist die bessere Option?
Das hängt von deinen Spendenzielen ab.
Text-to-give eignet sich gut für kurzfristige Kampagnen, bei denen du so viele Menschen wie möglich dazu ermutigen willst, schnell zu spenden, z.B. bei Nothilfeaktionen.
Spenden per text-to-donate ist ideal für langfristige Kampagnen, bei denen das Ziel darin besteht, Beziehungen aufzubauen und Spenderdaten für zukünftige Spendenaktionen zu sammeln.
Was sind die Vorteile von Spenden per SMS?
Wenn du online Spenden sammeln möchtest, stehen dir viele Marketingkanäle zur Verfügung, wie zum Beispiel E-Mails, soziale Medien und sogar Pay-per-Klick-Werbung.
Allerdings kann das Spenden per SMS, egal ob es sich um text-to-give oder text-to-donate handelt, deiner gemeinnützigen Organisation einen Vorteil verschaffen.
Hier sind einige Gründe, warum du SMS-Spenden in deine Fundraising-Strategie integrieren solltest.
SMS-Nachrichten haben hohe Öffnungsraten
Wenn Leute eine E-Mail erhalten, gibt es keine Garantie dafür, dass sie sie sofort öffnen oder sogar, dass sie sie überhaupt öffnen.
Textnachrichten sind eine andere Sache. SMS-Nachrichten werden in der Regel als Mittel zur Kommunikation mit Freunden und Familie betrachtet und gelten daher als vertrauenswürdiger. Und da Menschen in der Regel weniger SMS-Nachrichten als E-Mails erhalten, fallen diese Nachrichten eher auf.
Darüber hinaus hat die Forschung gezeigt, dass SMS-Nachrichten eine Öffnungsrate von 98 % aufweisen, im Vergleich zu knapp 36 % bei E-Mails.
Menschen lesen ihre SMS schnell
Der durchschnittliche Amerikaner schaut 205 Mal am Tag auf sein Handy, also alle 5 Minuten einmal.
Da der Empfang einer SMS eine sofortige Benachrichtigung auf einem Mobilgerät generiert, bedeutet das, dass potenzielle Spender deine ausgehende Nachricht fast augenblicklich sehen und darauf reagieren.
Menschen benötigen keine Mobilfunkverbindung oder WLAN-Verbindung
Bei einer Text-to-give-Kampagne durchführst, können die Leute deine Nachricht auch dann lesen, wenn sie ihre Daten aufgebraucht haben oder keine WiFi-Verbindung haben.
Das erhöht die Chancen auf eine positive und schnelle Reaktion der Spender.
Ist SMS-Marketing legal?
Das Versenden von SMS-Werbenachrichten an potenzielle Spender ist legal, solange deren Einwilligung vorliegt. Das bedeutet, dass du die ausdrückliche Berechtigung einholen musst, dass sie gerne Werbe-SMS von dir erhalten möchten.
Die SMS-Zustimmung ist separat von der E-Mail-Zustimmung – du kannst einem Kunden keine SMS-Nachrichten senden, wenn er sich nur für den Erhalt von E-Mails entschieden hat.
Die Kunden können dir die ausdrückliche Berechtigung erteilen, ihnen Textnachrichten zu senden, indem:
- Ausfüllen eines Registrierungsformulars für SMS-Marketing
- Ein benutzerdefiniertes Schlüsselwort per SMS an eine bestimmte Kurzwahlnummer senden
Wenn sich Personen für deine SMS-Marketingliste anmelden, gestalte die Abbestellung so einfach wie möglich, entweder durch eine Antwort mit einem individuellen Stichwort (z. B. STOP) oder durch Klicken auf einen Link in deinen SMS.
Wie kannst du deine SMS-Fundraising-Kampagnen planen?
Über SMS-Nachrichten kannst du deine Spendenziele leichter erreichen. Wie bei jeder anderen Marketingkampagne ist es wichtig, den Überblick zu behalten und zu wissen, was du erreichen möchtest.
Hier ist unsere 5-Schritte-Anleitung für die Entwicklung einer SMS-Kampagne, die deine Spenden steigert.
Schritt 1: Kenne deine Ziele
Wenn du deine Spendenziele kennst, kannst du den richtigen Kampagnentyp (Text-to-Adate oder Text-to-Give) auswählen und deine Nachrichten optimieren, um die Spenden zu steigern.
Dein Ziel könnte sein:
- Um Geld zu sammeln
- Finde neue Freiwillige
- Gestärkte Markenbekanntheit
- Sich für politische Veränderungen einsetzen
Du musst auch wissen, wer deine Zielgruppe ist. Konzentrierst du dich zum Beispiel auf jüngere Spendende, Spendende in einem anderen Land oder inaktive Spendende, die seit einiger Zeit nicht mehr an deine gemeinnützige Organisation gespendet haben? Dies bestimmt deine Formulierung, die Häufigkeit deiner Nachrichten und wann du sie sendest.
Schritt 2: Wähle die Plattform für deine Fundraising-Kampagne
Eine SMS-Marketingplattform (wie zum Beispiel Mailchimp) macht es einfach, deine SMS in großen Mengen unter Einhaltung der Vorschriften wie die DSGVO in Europa und Großbritannien zu verschicken und zu steuern.
Du kannst deine Kontaktliste erweitern, personalisierte SMS versenden und sehen, wer deine Kampagnen liest und darauf reagiert.
Folgendes solltest du bei der Suche nach den passenden Fundraising-Tools beachten:
- Kosten: Bei einigen Plattformen zahlst du pro Kampagne, während andere unbegrenzte SMS-Kampagnen im Rahmen eines Monats- oder Jahresabonnements anbieten.
- Funktionalität: Verschiedene Plattformen haben unterschiedliche Features. Beispielsweise integrieren sich einige Plattformen in dein Customer Relationship Management (CRM)-System, sodass du die Engagement-Historie eines Spenders umfassend verfolgen kannst.
- Benutzerfreundlichkeit: Mit einigen Plattformen ist der Einstieg recht leicht, während andere mehr Einarbeitung benötigen.
- Skalierbarkeit: Du brauchst eine Plattform, mit der du deine aktuellen Kampagnen abwickeln und die Platz für zukünftiges Wachstum hat.
Schritt 3: Richte SMS ein
Bei der Planung einer SMS-Spendenaktion musst du mehr als eine Nachrichten senden. Möglicherweise sehen die Leute deine erste Nachricht nicht oder sie lesen sie, sind aber zu beschäftigt, um darauf zu reagieren, also lohnt es sich, eine Erinnerung zu senden.
Berücksichtige bei der Planung deiner Nachrichten den Zeitrahmen deiner Kampagne. Wenn deine Kampagne nicht zeitkritisch ist, kannst du SMS über 2 Wochen verteilen. Wenn es aber dringend ist, solltest du alle Nachrichten in ein paar Tagen verschicken.
So könnte ein einfacher Zeitplan für eine Text-to-Donate-Kampagne aussehen:
Tag 1: „Schenke heute Abend jemandem Hoffnung - leiste Support für unsere Arbeit und mach einen Unterschied. [NAME DER WOHLTÄTIGKEITSORGANISATION] [LINK ZUR SPENDENSEITE]“
Tag 4: „Jede Spende, ob groß oder klein, hilft. Unterstütze unsere Arbeit und mache im Leben eines anderen Menschen einen Unterschied. [NAME DER WOHLTÄTIGKEITSORGANISATION] [LINK ZUR SPENDENSEITE]“
Tag 8: „Erlebe, wie deine Spende Leben verändern kann.“ Besuche unsere mobile Spendenseite und lies inspirierende Geschichten voller Hoffnung. [NAME DER WOHLTÄTIGKEITSORGANISATION] [LINK ZUR SPENDENSEITE]“
Tag 14: „Werde ein Teil unserer Spendengemeinschaft – besuche unsere Spendenseite und hilf uns, unser Ziel heute noch zu erreichen. [NAME DER WOHLTÄTIGKEITSORGANISATION] [LINK ZUR SPENDENSEITE]“
Schritt 4: Sende die SMS zum richtigen Zeitpunkt.
Obwohl SMS eher geöffnet und gelesen werden als E-Mails, ist es dennoch wichtig, sie zum richtigen Zeitpunkt zu versenden. Du möchtest, dass die Menschen so schnell wie möglich aktiv werden und spenden.
Denke darüber nach, wann deine Zielgruppe am wahrscheinlichsten reagiert. Zum Beispiel, wenn du Personen im erwerbsfähigen Alter ansprichst, bedeutet das Versenden von Nachrichten zwischen 12 Uhr und 14 Uhr, dass sie wahrscheinlich in ihrer Mittagspause sind und in einer besseren Position, um mit der SMS zu interagieren.
In einigen Ländern gibt es Regeln, die bedeuten, dass Unternehmen zu bestimmten Tageszeiten oder sogar an bestimmten Tagen keine SMS versenden dürfen – diese Zeit bezeichnet man als Ruhezeiten. In den Vereinigten Staaten liegen diese Ruhezeiten zwischen 21 Uhr und 11 Uhr.
Schritt 5: Habe ein Auge auf deine Spendenstatistiken
Wenn du die Kennzahlen in der gesamten Kampagne immer wieder im Auge behältst, kannst du deine Botschaften optimieren und Bereiche mit Verbesserungspotenzial identifizieren.
Hier sind einige Statistiken, auf die du achten solltest:
- Öffnungsrate: Wie viele Personen lesen deine Nachricht? Eine niedrige Öffnungsrate kann auf Probleme mit der Zustellung hinweisen oder darauf, dass du die falschen Kunden ansprichst.
- Klickrate (CTR): Wie viele Personen haben bei einer Spendenkampagne per SMS auf den Link zu deinem Spendenformular geklickt? Eine hohe Klickrate zeigt, dass deine Botschaft überzeugend ist.
- Antwortquote: Bei wie viele Menschen antworten einer Text-to-Give-Kampagne auf deine Nachricht? Eine hohe Rücklaufquote zeigt, dass es viele Interessenten gibt.
- Abmelderate: Wie viele melden sich von deinen Nachrichten ab. Eine hohe Abbestellquote zeigt an, dass deine Nachrichten den potenziellen Spendern auf die Nerven gehen.
- Return on Investment (ROI): Wie viel hat deine Kampagne im Vergleich zu den Gesamtkosten deiner Kampagne erwirtschaftet. Gut ist ein ROI über 5 %.
Denke daran, dass deine Kampagne nicht in Stein gemeißelt ist. Es ist in Ordnung, im Laufe der Zeit Änderungen vorzunehmen, um Spenden per SMS zu erhöhen.
Wie weckt man das Interesse der Spender mit SMS-Spendenaktionen?
Alle deine SMS-Kampagnen müssen gut formuliert, höflich und auf deine Zielkunden zugeschnitten sein. Andernfalls entscheiden sie sich vielleicht dafür, doch nicht zu spenden, oder, noch schlimmer, sie von allen weiteren Kampagnen abzumelden.
Hier sind einige Tipps, die du bei der Entwicklung deiner eigenen Strategie berücksichtigen solltest.
Nutze die Vorteile der Personalisierung
Personalisierung bedeutet, dass du deine Marketingstrategie individuell an individuelle Vorlieben und Bedürfnisse anpasst. Dadurch erhöhst du die Chancen, dass jeder Empfänger auch angesprochen wird und dadurch eher positiv reagiert.
Du kannst die Personalisierung auf zwei verschiedene Arten in deinen mobilen Spendenkampagnen einsetzen:
- Durch die Verwendung von Merge-Tags (oder Personalisierungstags). Diese setzten Kundeninformationen wie den Vornamen oder den Standort in deine SMS.
- Durch Segmentierung. Durch Segmentierung kannst du deine Spenderdatenbank in kleinere Gruppen aufteilen, die sich effizienter personalisieren lassen. Zum Beispiel kannst du eine Nachricht nur an die Kunden senden, die regelmäßig spenden, und eine andere an die Kunden, die noch nie zuvor gespendet haben.
Füge deinen Kampagnen Bilder und Videos hinzu.
Durch das Einbinden von Bildern und Videos in deine Spendenkampagnen werden diese attraktiver. Außerdem kannst du deine Markenidentität leichter präsentieren und so das Vertrauen in deine Kampagnen stärken.
Dafür brauchst du Multimedia Messaging Service (MMS) anstelle von SMS-Nachrichten. MMS-Nachrichten sind zwar flexibler, aber auch teurer als SMS-Nachrichten und nicht jedes Mobilgerät kann sie verarbeiten.
Fasse dich kurz
SMS-Nachrichten sind auf 160 Zeichen begrenzt – das entspricht etwa 30 bis 35 Wörtern im Englischen. Wenn du diese Anzahl überschreitest, schicke lieber mehrere SMS an Kunden, wodurch die Kosten deiner Kampagne steigen.
Eines der Hauptmerkmale von SMS ist ihre Kürze. Menschen können sie schnell lesen und verstehen, was die Chance auf die Konversion erhöht.
Du kannst deine Nachrichten prägnanter gestalten, indem du:
- Unnötige Informationen entfernst: Da sich die Leute um Beispiel für den Empfang von deinen Nachrichten angemeldet haben, musst du nicht mehr erklären, wer du bist.
- Die auf eine Anfrage pro E-Mail beschränkst: Beschränke dich auf ein Anliegen pro Nachricht.
- Zahlen und Symbole verwendest: Zum Beispiel „Schick eine SMS, um 5 $ zu spenden“, anstatt „Sende eine SMS, um fünf Dollar zu spenden“.
Wenn du längere Nachrichten versenden möchtest, solltest du auf E-Mail-Marketing oder MMS-Nachrichten umsteigen, die auf 1.600 Zeichen begrenzt sind.
Gestalte das Ganze so einfach wie möglich.
Das Ziel von Kampagnen ist es, den Spendern eine so schnelle und effiziente Zahlung zu ermöglichen.
Alle Stolpersteine, wie ein schwer zu findender benutzerdefinierter Code in einer Spendentext-Nachricht oder ein langes Spendenformular in einer Kampagne, können dazu führen, dass die Spender schnell aufgeben.
Sieh dir den gesamten Spendenprozess aus der Sicht eines Kunden an, bevor du ihn freischaltest. Idealerweise sollte man mit nur wenigen Klicks spenden können.
Sorge für Konsistenz auf allen Kommunikationskanälen
Bei Spenden-SMS musst du sicherstellen, dass deine SMS-Nachrichten und das mobile Spendenformular gemeinsame Elemente haben, zum Beispiel die Verwendung des gleichen Farbschemas, der gleichen Bildsprache und der gleichen Wortwahl.
Manche Spender zögern vielleicht, ihre Kreditkartendaten einzugeben, vor allem, wenn sie noch nie zuvor für deine gemeinnützige Organisation gespendet haben. Ein einheitliches Auftreten sorgt für Vertrauen, was Menschen nötigen Anstoß geben kann, um für deine Sache zu spenden.
Wenn du andere Marketingkanälen nutzt, um zu Spenden aufzurufen, wie z.B. Google Display-Ads, E-Mail-Marketing oder Beiträge in den sozialen Medien, dann achte darauf, dass sie alle aufeinander abgestimmt sind.
Kombiniere SMS- und E-Mail-Fundraising
Du musst dich nicht zwischen SMS und E-Mail entscheiden, wenn du zum Spenden aufforderst. Du kannst beide nebeneinander laufen lassen, um ein umfassendes Nutzererlebnis zu schaffen.
SMS-Marketing eignet sich am besten für prägnante Nachrichten, die zum sofortigen Spenden aufrufen, während E-Mail-Marketing ideal ist, um Spender zu fördern und ihnen mehr über die Wirkung ihrer Spenden zu verraten.
Nehmen wir zum Beispiel an, du startest eine langfristige Initiative zum Bau eines neuen Tierheims.
Du kannst eine E-Mail-Kampagne an potenzielle Spender senden, in der du sie über das Projekt informierst und weißt, wer davon profitieren wird. Eine Woche vor Ende der Kampagne kannst du Personen, die noch nicht gespendet haben, eine SMS schreiben, um sie zu Spenden aufzurufen. Stelle sicher, dass du die ausdrückliche Zustimmung deiner Kunden zum Erhalt sowohl von SMS- als auch von E-Mail-Nachrichten hast!
Bedanke dich.
Nach der Spende ist deine Arbeit aber noch nicht vorbei. Du musst weiterhin Beziehungen aufbauen, um Vertrauen und Glaubwürdigkeit zu fördern. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit von Wiederholungsspenden.
Eine der einfachsten Möglichkeiten, zu wiederholten Spenden zu animieren, ist das Versenden einer personalisierten Dankes-SMS nach einer Spende. Dies zeigt, dass du den Beitrag eines Spenders wertschätzt und dass ihr Support einen Unterschied machen wird.
Eine Dankesnachricht bestätigt außerdem, dass eine Spende erfolgreich verarbeitet wurde und gibt dem Spender die Gewissheit, dass sie sicher sein können, dass eine Spende erfolgreich verarbeitet wurde.
Verwende SMS-Fundraising sparsam
SMS sind zwar ein wirksames Instrument zur Förderung der Spenden, aber sie können auch leicht missbraucht werden.
Das Handy ist der persönliche Raum der Menschen, und zu viele SMS-Nachrichten können aufdringlich und nervig sein, selbst wenn der Empfänger ursprünglich zugestimmt hat, sie zu erhalten. Dies kann dazu führen, dass potenzielle Spender deine SMS ignorieren, sich bei anderen über dich beschweren und sie direkt abbestellen.
Es gilt, ein Gleichgewicht zu finden – du möchtest deine Kunden zwar nicht nerven, aber du willst auch nicht die Dynamik verlieren.
Das Versenden von Nachrichten 1-2 Mal pro Woche ist im Allgemeinen ein guter Ausgangspunkt, aber schau dir auch immer deine Kennzahlen an. Wenn die Spenden zu sinken beginnen und die Abbestellungen steigen, musst du deine Strategie lieber überdenken.
Wichtige Erkenntnisse
- Was sind Spendenaktion per SMS? Mit SMS-Spendenaktionen können gemeinnützige Organisationen Spenden über Textnachrichten sammeln, die an Handys gesendet werden.
- Warum funktioniert das Spendensammeln per SMS so gut? Die Leute schauen häufig auf ihren Handys nach Benachrichtigungen und empfinden SMS-Nachrichten als vertrauenswürdiger und persönlicher als E-Mails.
- Es gibt zwei Arten von Spenden per SMS: Text-to-Give-Kampagnen funktionieren, indem sie Spender bitten, eine SMS und ein Stichwort zu senden, wobei das Geld von der Mobilfunkrechnung des Spenders abgebucht wird. Text-to-Donate-Kampagnen funktionieren, indem sie einen Link zu einem Online-Spendenformular öffnen, bei dem das Geld vom Bankkonto des Spenders abgebucht wird.
- Einwilligung ist ein Muss: Du musst die ausdrückliche Erlaubnis von Personen einholen, dass sie gerne SMS-Marketingnachrichten von dir haben möchten! Du musst es ihnen außerdem auch leicht machen, sich von deinen Kampagnen wieder abzumelden.
- Halte deine Spendenaufrufe kurz und prägnant: Formuliere deine SMS kurz und bündig, beseitige alle Hürden im Spendenprozess und setze SMS-Kampagnen sparsam ein. Wenn du dich zu sehr auf sie verlässt, haben die Kunden irgendwann keine Lust mehr und ignorieren deine SMS.