Benchmarks und Statistiken zu E‑Mail‑Marketing nach Branche

Vergleiche die Leistung deiner E‑Mails mit den durchschnittlichen Unique Open‑, Klick‑ und Bounce‑Raten von Tausenden von Mailchimp‑Benutzern.

Statistiken zu den durchschnittlichen E-Mail-Marketingkampagnen der Mailchimp-Nutzer nach Branchen

In den Berichten von Mailchimp zu E-Mail- und Marketingautomatisierung sind viele Zahlen enthalten und du fragst dich vielleicht, wie deine Statistiken im Vergleich zu anderen in derselben Branche aussehen. Mit welchen Öffnungsraten kann dein Unternehmen rechnen? Wie viele Bounces sind zu viel? Je mehr Kontext du hast, desto besser.

Mailchimp sendet monatlich Milliarden von E-Mails an Millionen von Benutzern. Natürlich achten wir auch auf Daten. Daher haben wir Hunderte Millionen an E-Mails gescannt, die von unserem System zugestellt wurden (bei denen das Kampagnen-Tracking aktiviert wurde und Benutzer ihre Branche angegeben haben) und die durchschnittlichen Unique Open-, Klick-, Soft-Bounce- und Hard-Bounce-Raten nach Branchen berechnet.

Wir haben uns nur mit Kampagnen beschäftigt, die sich an mindestens 1.000 Abonnenten richteten. Diese Statistiken stammen also nicht aus einer Umfrage unter riesigen Unternehmen mit Marketingbudgets in Millionenhöhe und speziellen E-Mail-Marketingteams. Unsere Kunden reichen von 1-Personen-Start-ups über kleine Geschäfte bis hin zu Fortune 500-Unternehmen. Das gesamte Spektrum ist in diesen Daten vertreten. Hier ist dein repräsentativer Vergleich mit anderen in deiner Branche.

Die auf dieser Seite bereitgestellten Daten wurden zuletzt im Oktober 2019 aktualisiert und können von den in der Mailchimp-Anwendung bereitgestellten Benchmarking-Daten abweichen.

BrancheDurchschnittliche ÖffnungsrateDurchschnittliche KlickrateHard-BounceSoft-BounceAbbestellquote
Alle nicht gekennzeichneten Accounts22,71 %2,91 %0,40 %0,61 %0,25 %
Landwirtschaft und Lebensmittel23,31 %2,94 %0,32 %0,50 %0,28 %
Architektur und Baugewerbe22,51 %2,51 %0,73 %1,18 %0,32 %
Kunst und Künstler26,27 %2,95 %0,30 %0,51 %0,28 %
Schönheits- und Körperpflege16,65 %1,92 %0,26 %0,33 %0,30 %
Wirtschaft und Finanzen21,56 %2,72 %0,43 %0,55 %0,20 %
Computer und Elektronik19,29 %2,08 %0,47 %0,79 %0,27 %
Baugewerbe21,77 %2,26 %0,86 %1,28 %0,39 %
Unternehmensberatung20,13 %2,49 %0,50 %0,79 %0,27 %
Kreative Dienstleistungen/Agenturen21,39 %2,66 %0,58 %0,93 %0,35 %
Tägliche Angebote/E-Coupons15,06 %2,23 %0,07 %0,13 %0,10 %
E-Commerce15,68 %2,01 %0,19 %0,26 %0,27 %
Aus- und Weiterbildung23,42 %2,90 %0,32 %0,51 %0,21 %
Unterhaltung und Events20,51 %2,36 %0,28 %0,43 %0,26 %
Glücksspiel21,62 %3,30 %0,42 %0,38 %0,15 %
Spiele21,10 %3,66 %0,37 %0,44 %0,25 %
Behörden28,77 %3,99 %0,33 %0,50 %0,13 %
Gesundheit und Fitness21,48 %2,69 %0,30 %0,40 %0,40 %
Hobbys27,74 %5,01 %0,18 %0,31 %0,23 %
Haus und Garten21,60 %3,03 %0,32 %0,52 %0,35 %
Versicherung21,36 %2,13 %0,67 %0,71 %0,25 %
Recht und Gesetz22,00 %2,81 %0,52 %0,66 %0,22 %
Fertigung und Produktion19,82 %2,18 %0,72 %1,18 %0,31 %
Marketing und Werbung17,38 %2,04 %0,44 %0,68 %0,27 %
Medien und Verlagswesen22,15 %4,62 %0,14 %0,27 %0,12 %
Medizin, Zahnmedizin und Gesundheitswesen21,72 %2,49 %0,51 %0,63 %0,28 %
Mobile Kommunikation19,29 %2,27 %0,48 %0,58 %0,37 %
Musik und Musiker21,88 %2,94 %0,28 %0,48 %0,26 %
Gemeinnützige Organisationen25,17 %2,79 %0,33 %0,49 %0,20 %
Pharmazie18,58 %2,25 %0,39 %0,53 %0,17 %
Fotografie und Video23,24 %3,23 %0,43 %0,65 %0,40 %
Politik22,94 %2,37 %0,28 %0,41 %0,21 %
Fachdienstleistungen21,94 %2,55 %0,56 %0,83 %0,31 %
Öffentlichkeitsarbeit21,02 %1,98 %0,45 %0,71 %0,17 %
Immobilien19,17 %1,77 %0,38 %0,56 %0,27 %
Personalbeschaffung21,14 %2,53 %0,45 %0,53 %0,30 %
Religion27,62 %3,16 %0,17 %0,25 %0,15 %
Restaurant19,77 %1,34 %0,37 %0,50 %0,28 %
Restaurant und Veranstaltungen20,39 %1,40 %0,32 %0,45 %0,39 %
Einzelhandel18,39 %2,25 %0,22 %0,32 %0,25 %
Soziale Netzwerke und Online-Communities21,06 %3,32 %0,20 %0,34 %0,22 %
Software und Web-Anwendungen21,29 %2,45 %0,65 %0,97 %0,37 %
Sport24,57 %3,09 %0,26 %0,39 %0,28 %
Telekommunikation20,92 %2,27 %0,63 %0,87 %0,23 %
Reisen und Transport20,44 %2,25 %0,31 %0,51 %0,24 %
Vitaminzusätze15,03 %1,62 %0,23 %0,36 %0,27 %
Insgesamt21,33 %2,62 %0,40 %0,58 %0,26 %
Die durchschnittliche Öffnungsrate für die von uns analysierten Branchen beträgt 21,33 %.

Öffnungsraten bieten einen guten Einblick, um festzustellen, ob deine E-Mail-Strategie funktioniert. Die Zahl zeigt, wie viel Prozent deiner Zielgruppe die E-Mails geöffnet hat. Eine hohe Öffnungsrate bedeutet in der Regel, dass die Betreffzeilen bei deiner Zielgruppe Anklang finden.

Beispiele für erfolgreiche Öffnungsraten:

  • Die höchsten Öffnungsraten haben behördliche E-Mails, nämlich 28,77 %.
  • E-Mails von Hobby-Organisationen kommen mit einer Öffnungsrate von 27,74 % an zweiter Stelle.
  • Mit einer Öffnungsrate von 27,62 % liegen E-Mails zu religiösen Themen an dritter Stelle.
  • Die durchschnittliche Öffnungsrate für die von uns analysierten Branchen beträgt 21,33 %.

So verbesserst du deine Öffnungsraten

Wenn deine Öffnungsrate niedrig ist, liegt das häufig an einem der folgenden Gründe:

  • Deine Betreffzeile ist nicht relevant oder interessant genug
  • Deine Zielgruppe besteht aus Abonnenten mit sehr breit gestreuten Interessen
  • Möglicherweise sendest du zu viele oder zu wenige Kampagnen

Teste deine Betreffzeile: Um herauszufinden, was bei deinen Abonnenten ankommt, probierst du am besten unterschiedliche Versionen aus. Eine effektive Betreffzeile sollte den Inhalt deiner Kampagne eindeutig beschreiben, muss deine Zielgruppe aber auch emotional ansprechen, um höhere Öffnungsraten zu erzielen.

Denk dir zwei oder drei unterschiedliche Betreffzeilen mit ähnlicher Aussage aus, z. B. „Ihr wöchentlicher Newsletter von Firma B“ oder „Aktuelle Nachrichten von Firma B“, und führe damit eine A/B-Test-Kampagne durch. A/B-Tests sollten ein Teil deiner E-Mail-Marketing-Strategie sein, um nicht nur deine E-Mail-Marketing-Statistiken zu verbessern, sondern um E-Mail-Benutzern den gewünschten Inhalt auf eine Weise zu liefern, die sie anspricht.

Segmentiere deine Zielgruppe: Du solltest dir Gedanken darüber machen, wer deine Abonnenten sind und welche Informationen für sie besonders relevant sind. Wenn du dieselben Inhalte an Vertriebsmitarbeiter, Ladenbesitzer und Kunden schickst, ist es gut möglich, dass einige deiner Empfänger die Inhalte nicht sonderlich relevant finden und deine E-Mails nicht mehr öffnen. Du kannst deine Kampagnen nach Standorten, Interessen oder Aktivitäten segmentieren, damit du die richtigen Inhalte an die richtigen Empfänger schickst. Durch Segmentierung steigerst du die Wirksamkeit deiner Kampagnen und stärkst das Vertrauen deiner Abonnenten. Durch Segmentierung deiner Zielgruppe erhöht sich die Konversionsrate und du erhältst bessere E-Mail-Ergebnisse als beim Verschicken von generischen E-Mails.

Die Klickraten in E-Mail-Marketing-Statistiken

Eine weitere gute Möglichkeit, um zu überprüfen, wie gut deine E-Mails funktionieren, besteht darin, die Klickraten zu überprüfen. Die Klickrate gibt den Prozentsatz der erfolgreich zugestellten E-Mails an, die mindestens einmal angeklickt wurden. Die Zahl gibt an, ob deine Zielgruppe die von dir gesendeten E-Mails für relevant genug hält, um sich diese anzuschauen und ihre E-Mails auf weitere Informationen zu überprüfen.

So sehen typische Klickraten aus:

  • Hobbys haben die höchste Klickrate, nämlich 5,01 %.
  • E-Mails im Bereich Medien- und Verlagswesen weisen mit 4,62 % ​​die zweithöchste Klickrate auf.
  • Die Behörden belegen mit einer Klickrate von 3,99 % den dritten Platz.
  • Die durchschnittliche Klickrate für die von uns analysierten Branchen beträgt 2,62 %.
Die durchschnittliche Klickrate für die von uns analysierten Branchen beträgt 2,62 %.

So verbesserst du deine Klickraten

Deine Klickrate gibt dir Auskunft darüber, wie viele deiner Abonnenten deine Kampagneninhalte für relevant halten. Wenn du deine Klickrate verbessern willst, musst du Inhalte erstellen, die für eine größere Anzahl von Abonnenten relevant sind. Ähnlich wie bei den Öffnungsraten erreichst du das durch gezielte Anpassung der Inhalte für ein kleineres Zielgruppensegment.

Außerdem kannst du probieren, ob es etwas nützt, wenn du deinen Verknüpfungstext änderst, und Inhaltsblöcke in deinen Kampagnen testest.

Gestalte Links effektiver: Nichtssagende Verknüpfungstexte wie „Hier klicken“ oder „Klicken Sie hier“ solltest du besser vermeiden. Sie werden oft schon deshalb nicht angeklickt, weil man nicht weiß, auf welche Seite man weitergeleitet wird. Zudem fehlen hier wichtige Informationen, die von Vorlese-Anwendungen benötigt werden. Das Verb „klicken“ ist in vielen Fällen nicht mehr zeitgemäß, da viele Benutzer ihre E-Mails heute eher auf einem Touchscreen als am Computer lesen.

Stattdessen solltest du deinen Verknüpfungstext möglichst knapp, aber aussagekräftig formulieren und darauf achten, dass der Link auf eine Webseite mit relevanten Informationen verweist. Wenn sich deine Kampagne auf ein bestimmtes Angebot bezieht, muss der Link direkt auf die entsprechende Seite verweisen – und nicht auf die Homepage deines Unternehmens.

Füge weitere Links ein: In manchen Fällen können mehrere Links zum selben Inhalt sich als erfolgreiche Strategie im Rahmen einer Kampagne erweisen. Das gilt insbesondere für Kampagnen mit einem einzigen Call-to-Action wie z. B. bei Spendenaufrufen.

Du könntest beispielsweise Aufrufe zum Spenden in unterschiedlichen Bereichen deiner Kampagne platzieren oder den Verknüpfungstext immer wieder variieren. Statt eines einzigen Spenden-Links hast du dann mehrere, die alle auf dieselbe Zieladresse verweisen, und erhöhst dadurch die Chancen, dass wenigstens einer davon angeklickt wird. Auf jeden Fall solltest du deine Links immer testen.

So testest du Inhalte mit A/B-Testkampagnen: Mit A/B-Testkampagnen kannst du alles mögliche testen, und nicht nur die Inhalte für deine Kampagne. Bei einer A/B-Testkampagne erstellst du verschiedene Versionen deiner Kampagneninhalte, die Mailchimp dann an verschiedene Teilmengen deiner Zielgruppe sendet. Die Version, die bessere Ergebnisse bei der Zielgruppe erzielt, wird an die übrigen Empfänger geschickt, die keine der Testversionen erhalten haben.

Die Öffnungs- und Klickraten lassen sich verbessern, indem du deine Inhalte optimierst und dafür sorgst, dass sie der Zielgruppe zugestellt werden, die am stärksten daran interessiert sind. Deswegen solltest du dir die Zeit nehmen, deine Berichte anzuschauen, und Kampagneninhalte immer wieder testen, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Testen ist ein wichtiger Bestandteil einer digitalen Marketingstrategie.

Tipps zur Verbesserung deiner E-Mail-Marketing-Statistiken

  1. Wenn es um Betreffzeilen geht, sollte man sich kurz fassen. Deshalb solltest du sagen, was in der E-Mail ist, und nicht nur ans Verkaufen denken. Lies unsere Tipps zum Verfassen effektiver Betreffzeilen.
  2. Du musst zuerst die Spam-Filter überwinden, wenn Benutzer deine E-Mails öffnen sollen. Der beste Weg, um Spam-Filter zu vermeiden, besteht darin, zu lernen, wie sie funktionieren.
  3. Zu viele Hard-Bounces ist ein Zeichen für eine alte, überholte Liste. Stelle sicher, dass du deinen Abonnenten regelmäßig (mindestens einmal im Quartal) eine E-Mail sendest, damit deine Liste auf dem neuesten Stand bleibt.
  4. Soft-Bounces bedeuten normalerweise, dass der Empfänger „vorübergehend nicht erreichbar“ ist. Vielleicht ist er im Urlaub oder sein Posteingang ist voll. Du kannst diese E-Mails behalten und es später erneut versuchen, aber Mailchimp bereinigt Soft-Bounces nach 5 fehlgeschlagenen Kampagnen automatisch.
  5. Hard-Bounces bedeuten, dass die Zustellung einer E-Mail fehlgeschlagen ist. Vielleicht existiert sie nicht mehr, oder jemand hat beim Abonnieren der Liste einen Tippfehler gemacht. Hard-Bounces können aber auch Spamfilter sein. Wenn du nach einer Kampagne eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Bounces siehst, schaue dir die Nachrichten oder Hinweise von Spamfiltern in deinen Bounceback-Datensätzen an.

Missbrauchsbeschwerden werden dann registriert, wenn Empfänger in ihren E-Mail-Programmen auf die Schaltfläche „Das ist Spam“ klicken. Das deutet daraufhin, dass sich Abonnenten nicht daran erinnern können, deine E-Mail-Liste abonniert zu haben. Stelle sicher, dass deine „Absender“- und „Betreff“-Zeilen den Firmennamen enthalten, damit deine Abonnenten dich sofort erkennen. Unten findest du einige weitere Tipps zur Vermeidung von Spam-Beschwerden. Sieh dir diese an, bevor du E-Mails an deine Abonnenten schickst.

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