Erfahre, wie die SMS-Alterssperre Alkoholunternehmen dabei hilft, die Berechtigung von Abonnenten zu überprüfen, die Compliance zu unterstützen und verantwortungsvoll per SMS mit Kunden in Kontakt zu treten.
Ein Kunde besucht einen Online-Spirituosenladen und sieht ein Angebot mit 15 % Rabatt für die Registrierung für den Empfang von SMS. Er gibt seine Telefonnummer ein, aber bevor er ein Opt-in durchführen kann, wird er nach seinem Geburtsdatum gefragt. Falls er das gesetzliche Mindestalter für den Kauf von Alkohol erreicht hat, kann er fortfahren. Falls nicht, wird er daran gehindert, ein Abonnement abzuschließen.
Dieser zusätzliche Schritt ist die Alterssperre. In diesem Artikel erfährst du, wie Altersverifikation funktioniert, warum sie für Unternehmen, die Alkohol verkaufen, wichtig ist und wie du die Alterssperre in ein verantwortungsvolles SMS-Marketingprogramm integrieren kannst.
Was ist eine SMS-Altersverifikation?
Eine Alterssperre ist eine digitale Barriere, die bestimmte Inhalte auf Benutzer beschränkt, die ein Mindestalter erfüllen. Für Unternehmen, die reglementierte Produkte wie Alkohol vermarkten, kann sie in eine SMS-Registrierung integriert werden, um festzustellen, ob ein Kunde das gesetzlich vorgeschriebene Mindestalter für den Erhalt von Werbenachrichten erreicht hat.
Obwohl sie eng miteinander verbunden sind, sind Alterssperre und Altersverifikation nicht austauschbar. Die Alterssperre kontrolliert den Zugang, während die Altersverifikation bestätigt, ob jemand die Berechtigungsvoraussetzungen erfüllt.
So funktioniert die Altersverifikation
Die Alterssperre fügt dem Registrierungsprozess für SMS-Marketing einen Schritt zur Altersbestätigung hinzu. Während die genaue Vorgehensweise je nach Online-Plattform und Verifizierungsmethode variiert, besteht sie im Allgemeinen aus 3 Schritten:
Kunden starten den SMS-Opt-in-Prozess
Zuerst versucht ein Kunde, sich in eine SMS-Liste für ein Produkt mit Altersbeschränkung einzutragen. Neben der Angabe einer Telefonnummer und der Anmeldung zum SMS-Marketing gibt der Kunde sein Geburtsdatum an.
Altersverifikation bestätigt die Berechtigung
Als Nächstes verwendet der Altersverifikationsprozess das Geburtsdatum des Kunden, um festzustellen, ob geltende Altersbeschränkungen erfüllt werden.
Berechtigte Kunden treten der SMS-Liste bei
Kunden, die das gesetzliche Mindestalter erfüllen, können die Registrierung abschließen und SMS-Nachrichten erhalten, während nicht berechtigte Personen daran gehindert werden, Abonnenten zu werden.
Warum Alterssperren für das SMS-Marketing wichtig sind
Im Vergleich zu den meisten anderen Marketingkanälen ist SMS-Marketing für Alkohol mit zusätzlichen Einschränkungen verbunden. Alterssperren bieten einen Schutzmechanismus, der Unternehmen dabei hilft, den Zugriff auf Werbeinhalte zu kontrollieren und Compliance-Risiken zu managen.
Erreicht die richtige Zielgruppe
Die Altersverifikation hilft Unternehmen dabei, Werbebotschaften an Kunden zu richten, die rechtlich zum Kauf ihrer Produkte berechtigt sind, und schafft so eine relevantere Zielgruppe für zukünftige SMS-Marketingkampagnen.
Reduziert Compliance-Risiken
Alkohol ist Teil von SHAFT (Sex, Hate, Alcohol, Firearms, Tobacco), was für Sex, Hass, Alkohol, Schusswaffen und Tabak steht – Inhaltskategorien, die von Mobilfunkanbietern verboten oder eingeschränkt werden. Ordnungsgemäße Alterssperre-Verfahren können Unternehmen dabei helfen, geltende Altersbeschränkungen und SMS-Anforderungen zu erfüllen, was die gesetzliche Compliance unterstützt und die Risiken fehlender Compliance verringert.
Aufbau von Kundenvertrauen
Age-Gating zeigt Engagement für verantwortungsvolles Marketing. Kombiniert mit klaren Einwilligungspraktiken und anderen Schutzmaßnahmen zeigt es, dass ein Unternehmen seine Verantwortung gegenüber Kund*innen ernst nimmt, und trägt dazu bei, im Laufe der Zeit Vertrauen aufzubauen.
So implementierst du eine Alterssperre für SMS-Marketing
Eine effektive Alterssperre beginnt damit, die Regeln zu verstehen, die für dein Unternehmen und deine Zielgruppe gelten. In den Vereinigten Staaten liegt das gesetzliche Mindestalter für Alkoholkonsum bei 21, wobei andere SMS- und Marketinganforderungen je nach Gerichtsbarkeit variieren können. Stelle sicher, dass dein Ansatz die geltenden Altersbeschränkungen und andere Regeln widerspiegelt, die sich auf die Compliance auswirken können.
Entscheide dann, wie du die Berechtigung überprüfen willst. Plattformen mit integrierten Alterssperre-Funktionen können diesen Prozess vereinfachen, indem sie die Altersverifikation automatisieren. Denke daran, dass die Überprüfung des Alters einer Person die SMS-Einwilligung nicht ersetzt. Kunden müssen sich nach wie vor mittels Opt-in für den Erhalt von Marketing-SMS anmelden.
Teste schließlich vor dem Launch jeden Registrierungspfad. So kannst du fehlende Verifizierungsschritte oder andere Probleme erkennen, die berechtigte Kunden aussperren oder es minderjährigen Personen ermöglichen könnten, ein Abonnement abzuschließen.
Best Practices für Alterssperren
Die nachfolgenden Best Practices machen die Altersverifikation für Kunden unkompliziert und helfen deinem Unternehmen gleichzeitig, gesetzliche Anforderungen einzuhalten.
Halte die Verifizierung einfach
Füge keine weiteren Schritte hinzu und erhebe keine unnötigen Daten. Ein schlanker Ansatz erleichtert berechtigten Kunden die SMS-Registrierung und ermöglicht dir gleichzeitig, den Zugriff auf eingeschränkte Inhalte zu kontrollieren.
Wende Alterssperren einheitlich an
Wende dieselben Altersbeschränkungen auf jeden Pfad an, den Kunden nutzen können, um sich für dein SMS-Programm zu registrieren. Konsistenz hilft zu verhindern, dass minderjährige Benutzer über Registrierungsformulare ohne bestimmte Schutzmaßnahmen auf Inhalte mit Alterssperre zugreifen.
Bleibe über Compliance-Anforderungen auf dem Laufenden
Die Altersverifikation ersetzt keine anderen Anforderungen an das SMS-Marketing. Unternehmen müssen weiterhin die geltenden Einwilligungsanforderungen erfüllen, bevor sie Werbe-SMS versenden, und den Empfängern eine Möglichkeit zum Opt-out bieten. In den USA umfasst dies Anforderungen im Rahmen von Gesetzen wie dem Telephone Consumer Protection Act sowie einschlägige Branchenrichtlinien von Organisationen wie der CTIA (ursprünglich bekannt als Cellular Telecommunications Industry Association).
Darüber hinaus können sich Gesetze zu Altersbeschränkungen und SMS-Anforderungen ändern. Überprüfe daher regelmäßig die Regeln, die für dein Unternehmen gelten, um die Compliance aufrechtzuerhalten und Strafen zu vermeiden.
Mailchimp für die Altersverifikation nutzen
Die automatisierte Alterssperre von Mailchimp nimmt dir die manuelle Arbeit bei der Bestätigung der Berechtigung von Abonnenten ab. Unternehmen, die Alkohol vermarkten, hilft sie dabei, Altersbeschränkungen konsistent anzuwenden, während deine Zielgruppe wächst.
Eine Alterssperre für dein SMS-Programm einrichten
Wähle bei der Registrierung eines neuen Mailchimp-SMS-Marketingprogramms eine Altersprüfung aus. Mailchimp verwendet das Geburtsdatum und das Land eines Kontakts, um die Teilnahmeberechtigung zu bestimmen. Sobald dies feststeht, speichert Mailchimp den Teilnahmeberechtigungsstatus des Kontakts statt seines Geburtsdatums oder konkreten Alters, wodurch die Erfassung personenbezogener Daten eingeschränkt wird.
Die Berechtigung über verschiedene Registrierungsmethoden hinweg bestätigen
Nach der Aktivierung wendet Mailchimp eine Alterssperre auf unterstützte Registrierungsmethoden an. Kontakte, die die geltenden Anforderungen nicht erfüllen, die erforderlichen Informationen zur Bestätigung der Berechtigung nicht bereitstellen oder anderweitig nicht verifiziert werden können, können kein Abonnement für SMS-Marketing abschließen. Dies hilft Unternehmen dabei, dieselben Schutzmaßnahmen über mehrere Kundeneinstiegspunkte hinweg anzuwenden.
Baue ein verantwortungsvolles SMS-Marketingprogramm auf
Alterssperren helfen sicherzustellen, dass dein SMS-Marketing die gewünschte Zielgruppe erreicht. Mit den richtigen Schutzmaßnahmen kann dein Unternehmen mit berechtigten Kunden in Kontakt treten, die Compliance unterstützen und Vertrauen aufbauen – und gleichzeitig Minderjährige schützen.