Wenn du fast 770.000 Menschen betreust, die in allen Bereichen der wissenschaftlichen Gemeinschaft arbeiten, ist eine einzige E-Mail von Bedeutung.
Das Center for Open Science (COS) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Forschungsarbeit grundlegend zu verändern. Die gemeinnützige Organisation steht einer weltweiten Gemeinschaft von Wissenschaftlern und Akteuren aus dem Forschungsbereich aller Disziplinen zur Seite und stellt Hilfsmittel und Lösungen bereit, die wissenschaftliche Arbeit offener, genauer und besser reproduzierbar machen.
Doch ihr internes Team wollte Beweise dafür, dass ihre Marketingstrategie die Mission der Organisation unterstützte. Eine große Zielgruppe zu erreichen, deren Fachwissen von Nachwuchsforschern bis hin zu weltbekannten Experten reicht, stellt eine einzigartige Herausforderung dar, wenn es darum geht, zu wissen, welche E-Mails gesendet werden sollen.
„Unsere Zielgruppe ist wirklich breit gefächert“, sagt Theresa Vo, Growth and Product Marketing Manager bei COS. „Wir versuchen herauszufinden, welcher Content für jede Disziplin von Forschern am besten geeignet ist.“
COS verfügt über eine Abonnentenliste mit mehr als einer Dreiviertelmillion Einträgen, die von einem dreiköpfigen Marketingteam verwaltet wird. Das Team wollte über das reine Versenden von E-Mails hinausgehen und nachweisen, dass es die richtigen Forscher erreicht und mit ihnen in Kontakt tritt.
Als langjähriger Kunde von Intuit Mailchimp – seit mehr als einem Jahrzehnt – wollte COS seine E-Mail-Strategie weiterentwickeln, um ehrgeizige Wachstumsziele hinsichtlich der Empfängerzahl zu erreichen, ohne dabei das Engagement zu beeinträchtigen.
Die Herausforderung: Engagement nachweisen, um geschäftskritisches Wachstum zu fördern
COS veranstaltet 3 bis 5 Webinare pro Monat über seine Tools und Lösungen, darunter auch das Open Science Framework, und musste einen Weg finden, seine Kommunikation zu skalieren, ohne die Mitarbeiter zu überfordern oder die Qualität und das Engagement zu beeinträchtigen.
Bevor Theresa zu COS kam wurden die E-Mails für jede Veranstaltung manuell erstellt. Inhalte gingen zwischen den Sendungen verloren. Die Grafiken haben sich geändert. Das Tracking war nicht einheitlich.
Diese Ad-hoc-Produktion machte es fast unmöglich, zu verstehen, was funktionierte und was nicht. Ohne diese Transparenz konnte COS seinem Vorstand nicht nachweisen, dass seine Inhalte das für seine Mission entscheidende akademische Publikum erreichten.
„Als ich anfing, habe ich alles manuell erledigt, nur um zu verstehen, wie es funktioniert“, sagt Theresa. „Das hat zwar einiges an Zeit gekostet, aber dann habe ich gemerkt, dass ich gar nicht weiß, warum wir es so machen.“
