Willst du auf Bali surfen? Am Strand von Fidschi liegen? Skifahren in den neuseeländischen Bergen? Seit 30 Jahren verkauft TravelOnline Urlaubspakete an ein treues Publikum, das immer wieder wegen der verlockenden Angebote zurückkommt.
Die meiste Zeit über ging es beim E-Mail-Marketing weniger um eine datengesteuerte Strategie als vielmehr um die Häufigkeit der Angebote. Als das Marketingteam von TravelOnline jedoch skalierte, entwickelte es ein klareres Verständnis für jeden Touchpoint und baute die Customer Journey vom ersten Klick bis zur Abreise um.
Sheri Adamson, Marketing Managerin bei TravelOnline mit Sitz in Australien, hat diese Entwicklung aus erster Hand miterlebt. Sie arbeitet seit mehr als 14 Jahren für das Unternehmen und hat die Marketingabteilung von einem Ein-Mann-Betrieb zu einem Team entwickelt, das sich auf die Verbesserung der Markenkommunikation konzentriert. Diese Entwicklung bedeutet, dass man verstehen muss, wann und warum Kunden aktiv werden und idealerweise auch noch lange nach der Buchung ihrer ersten Reise erneut interagieren.
„Es gibt uns seit über 30 Jahren, wobei sich immer alles um den Verkauf und die digitalen Medien gedreht hat“, sagt Sheri. „Aber für unseren nächsten Schritt wird es für das Wachstum entscheidend sein, unsere Marke weiter auszubauen.“
Die Zusammenarbeit mit Intuit Mailchimp hilft TravelOnline, diese Schritte zu gehen, beginnend mit Segmentierung und Personalisierung.
Die Herausforderung: Eine große Liste, zu viele Sendungen und eine abnehmende Wirkung
TravelOnline hat eine Abonnentenliste von mehr als 300.000 Personen und verschickt jeden Monat bis zu 6 Millionen E-Mails. Bevor TravelOnline die Segmentierung einsetzte, bestand seine E-Mail-Strategie im Auswerfen eines möglichst großen Netzes. Jedes Angebot wurde bis zu 6 Mal pro Woche an alle geschickt, und diese Wiederholung führte zu mehr Buchungen – zumindest eine Zeit lang.
Als Sheri die Customer Journey im Detail aufzeichnete, wurde das Problem dieser Strategie deutlich. Ein großer Teil ihrer Kontaktliste öffnete die E-Mails überhaupt nicht, während sich engagierte Abonnenten aufgrund der E-Mail-Flut langsam zurückzogen.
„Mit einer so großen Liste und begrenzten Ressourcen entwickelten sich unsere E-Mails natürlich zu einem Einheitsansatz“, sagte Sheri. „Das hat eine Zeit lang gut funktioniert, aber als wir die Möglichkeit hatten, tiefer in die Segmentierung einzutauchen, war die Wirkung sofort da. Eine gezieltere Zielgruppenansprache hat das Engagement wirklich erhöht.“
