Direct Mail Marketing
Direct Mail Marketing ist eine Art des Direktmarketings, bei dem das Mailing dem Interessenten von der Post oder einem anderen Zustelldienst direkt zugestellt wird. Flyer und Kataloge sind die gängigsten Beispiele. E-Mail-Marketing ist dazu die digitale Entsprechung.
Heute erfolgt Marketing weitgehend digital. Aber wenn es richtig gemacht wird, ist Postkartenmarketing mit deinen anderen Kanälen perfekt verzahnt und sorgt dafür, dass dein Unternehmen hervorsticht und dass du Kundenbeziehungen aufbaust.
Was ist Direct Mail Marketing?
Postkarten-Marketing ist jede Art von physischer Korrespondenz, die du an Kunden richtest, in der Hoffnung, sie dazu zu bringen, dein Geschäft zu besuchen.
Deine Postkarten müssen grundsätzlich nur Folgendes bieten: etwas, das dich oder dein Unternehmen identifiziert, einen Handlungsaufruf (Call-to-Action, CTA) und eine Möglichkeit für deine Kunden, dich zu kontaktieren. Der Rest ist dir überlassen. Sei so kreativ – oder so minimalistisch – wie du möchtest.
Die wichtigsten Vorteile von Direktmailings
Obwohl digitales Marketing derzeit dominiert, bleibt Direktmarketing ein wirkungsvolles und greifbares Instrument, um Konsumenten auf einprägsame Weise zu erreichen. Diese Direktmarketing-Technik nutzt physische Materialien wie Briefe, Postkarten und Kataloge, die an eine segmentierte Kundendatenbank versendet werden. In Kombination mit Automatisierungstools wie Mailchimp wird Direktmarketing nicht länger eine isolierte Maßnahme, sondern Teil eines hochkonvertierenden Omnichannel-Ökosystems.
Warum heute in Direktmarketing investieren?
Die Wettbewerbsvorteile von Direktmarketing liegen darin, dass es sich von der digitalen Informationsflut abhebt und dem Kunden ein sinnliches Erlebnis bietet. Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Vorteile vor:
Hohe Haptik und Wirkung: Physische Werbemittel verbleiben deutlich länger im Haushalt oder Büro des Kunden als E-Mails oder Social-Media-Anzeigen. Diese physische Präsenz steigert die Markenbekanntheit und den wahrgenommenen Wert.
Präzise Segmentierung: Mithilfe von Daten aus Plattformen wie Mailchimp können Mailings gezielt an Profile mit hohem Kaufpotenzial versendet werden. Dies reduziert Ressourcenverschwendung und optimiert den ROI.
Weniger Wettbewerb: Angesichts der Flut digitaler Postfächer ist der physische Briefkasten weniger umkämpft. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Botschaft gesehen und gelesen wird.
Skalierbare Personalisierung: Moderne Technologie ermöglicht den Druck variabler Daten auf jedes einzelne Mailing. Sie können Name, Angebot und QR-Code jedes Mailings individuell gestalten und so die physische und die digitale Welt direkt miteinander verbinden.
Wie teuer ist Direct Mail Marketing?
Die Kosten für Direct Mail Marketing hängen von der Art der Versandmaterialien und der Komplexität deiner Werbekampagne ab. Es gilt die Grundregel, dass die Kosten für deine Kampagne steigen, je mehr Kunden du ansprichst.
Wenn du Postkarten an deine Kundschaft verschickst, solltest du sie so effektiv wie möglich ansprechen. Du wirst Geld verlieren, wenn du Einzelpersonen ansprichst, die nicht Teil deiner Zielgruppe sind. Ein ortsansässiges Spa versendet zum Beispiel seine Flyer nicht an jeden Bewohner des Landes sondern nur an die Bewohner im näheren Umfeld, damit diese ihre Dienstleistungen nutzen.
Verhaltensregeln für Werbung per Postkarte
Nun, da du die Vorteile einer Postkarten-Kampagne kennst, bist du vielleicht neugierig, wie du selbst eine starten kannst. Gehen wir ein paar Richtlinien durch, die dir helfen können, Zeit, Geld und Energie zu sparen.
Was du tun solltest: Definiere deine Zielgruppe.
Überlege dir, für wen dein Produkt am besten geeignet ist und konzentriere deine Bemühungen auf diese Zielgruppe. Während Postkarten einen großartigen ROI und eine hohe Engagement-Rate haben können, kann die Recherche deines Zielmarktes dir helfen, Geld zu sparen, weil du dadurch herausfinden kannst, wo die Menschen leben, die du am ehesten als deine Kunden gewinnen könntest.
Was du tun solltest: Führe zunächst Tests durch.
Nachdem du deinen Markt definiert und Empfängerkreise gefunden hast, die du ansprechen möchtest, verschicke ein paar Testversionen. Wenn du Testpostkarten verschickst – oder auch andere Werbebriefe – solltest du sicherstellen, dass du eine Möglichkeit hast, das Engagement deiner Kunden zu verfolgen. Das kann ein Gutscheincode sein, der nur für die Postkartenkampagne gilt und der online verfolgt wird, um festzustellen, wie viele Kunden ihn am Ende nutzen. Es könnte auch eine Telefonnummer sein, die der Kunde anrufen kann, oder eine E-Mail-Adresse, die speziell für diese Kampagne eingerichtet wurde. Auf diese Weise kannst du leicht verfolgen, wer mit deinem Marketing interagiert.
Was du tun solltest: Stelle sicher, dass du einen CTA hast.
Selbst der beste, auffälligste Werbebrief, der zur richtigen Zeit an die richtigen Leute ausgeliefert wird, braucht immer noch einen CTA. Überlege dir, was der Kunde tun soll, und definiere das für ihn in klaren Worten. Das kann beinhalten, dass er etwas kauft, einen Gutscheincode benutzt, an eine Wohltätigkeitsorganisation spendet, an einer Umfrage teilnimmt und vieles mehr.
Woran du denken solltest: Vergiss nicht, deine Werbebriefe zu testen.
Dein Werbebrief ist der erste Eindruck, den viele Menschen von deinem Unternehmen bekommen. Er sollte daher er frei von Tipp- und Grammatikfehlern sein. Stelle sicher, dass du oder ein Kollege sich die Zeit nimmt, den Text doppelt zu prüfen und sicherzustellen, dass er fehlerfrei ist.
Achte auch darauf, dass er gut lesbar ist. Er sollte fließend formuliert sein und den Ton treffen, den du dir erhoffst, mag er professionell oder eher zwanglos sein.
Woran du denken solltest: Vergiss nicht, nachzufassen.
Verfolge, wie viele Leute auf deine Mailings reagieren und merke dir, wer sie sind, damit du später nachfassen kannst. So erhältst du eine Datenbank mit engagierten Kunden, die eher für dein zukünftiges Marketing empfänglich sind. Du kannst diese Informationen auch nutzen, um ihnen eine kurze Nachricht zu schicken, in der du ihnen mitteilst, dass du ihre Unterstützung zu schätzen weißt.
Woran du denken solltest: Vergiss nicht, den Traffic auf deine Online-Präsenz zu leiten.
Wie wertvoll Postkarten auch sein mögen, sie werden wahrscheinlich nicht den Großteil deiner Marketingaktivitäten ausmachen und der überwiegende Teil deines Geschäfts wird vermutlich online stattfinden. Nutze die hohe Rücklaufquote, die wir bereits erwähnt haben, um Menschen dazu anzuregen, auf deinen sozialen Plattformen aktiv zu werden. So können sie deinem Geschäft folgen und sich auf dem Laufenden halten, ohne auf den nächsten Werbebrief zu warten.
Du kannst deine physischen und digitalen Marketingkampagnen auch mit scannbaren Gutscheincodes, Hashtag-Kampagnen oder Werbegeschenk-Aktionen auf deinen sozialen Kanälen verbinden.
Direct Mail Marketing: Ein moderner Touch für einen klassischen Kanal
Entgegen der gängigen Meinung ist Direct Mail Marketing noch lange nicht veraltet. Obwohl es eine der ältesten Formen des Marketings ist, ist es immer noch ein effektives Mittel, um die Lücke zwischen Marken und Kunden zu schließen. Außerdem ist es ein guter Weg, um sich von der Masse abzuheben. Wenn du also dein Marketing aufpeppen willst, solltest du es ausprobieren.

Erreiche mit deinem Marketing neue Regionen
Der Marketingjargon kann verwirrend sein. Mailchimp ist es nicht. Besorge dir die Marketingtools, die du zum Erreichen deiner Ziele benötigst.
Häufig gestellte Fragen
Funktioniert Postkartenmarketing?
Postkarten können sehr effektiv sein, vor allem, wenn man obenstehende Tipps beherzigt. Wenn du deine Postkartenmarketingkampagne entwickelst, musst du deine Zielgruppe kennen und wissen, ob eine physische Werbesendung sie zu einer Aktion bewegen wird. Alle Postwurfsendungen sollten einen CTA haben, aus dem hervorgeht, was Kund*innen als Nächstes tun sollen.
Ist Direct Mail Marketing besser als E-Mail-Marketing?
E-Mail-Marketing hat einen höheren ROI als Postkarten, doch diese beiden Strategien können auch gemeinsam genutzt werden, um Ergebnisse zu optimieren und den Websitetraffic zu erhöhen. Während sich E-Mails ideal für verhaltensbasiertes Marketing eignen, indem sie dir ermöglichen, deinen Kunden verschiedene Arten von Korrespondenz basierend auf ihren Aktionen auf deiner Website zukommen zu lassen, hilft Postkartenmarketing möglicherweise, die Kommunikation in Gang zu setzen. Du könntest einen QR-Code auf deine Postwurfsendung setzen, um den Traffic auf deiner Website durch Offline-Kampagnen zu erhöhen.
Glücklicherweise eignen sich beide Strategien, deine Zielgruppe effektiv anzusprechen, vor allem, wenn du Kundendaten sammelst. Mit Postwurfsendungen und E-Mail-Marketing kannst du mit deiner Zielgruppe über verschiedene Wege kommunizieren, um zu bestimmen, was am besten funktioniert und die Umsätze steigert.