Suchst du nach einer Möglichkeit, mehr Feedback zu erhalten? Nutze Software zur Marketingautomatisierung, um SMS-Umfragen zu erstellen, zu versenden und zu analysieren, die dir helfen, deine Kunden besser zu verstehen.
Effektive SMS-Umfragefragen können dir dabei helfen, herauszufinden, wie deine Kunden verschiedene Aspekte deines Unternehmens bewerten, z. B. deine Produkte, deinen Service, dein Kunden-Support-Team und deine Kommunikationsmethoden. Durch das Einholen von Feedback kannst du herausfinden, was du richtig machst und was du verbessern musst.
Wenn du deinen Kunden die Möglichkeit gibst, dir von ihren Erfahrungen zu berichten, zeigt ihnen das, dass sie dir wichtig sind. Kundeneinblicke können deinem Unternehmen auch helfen, Probleme genau zu bestimmen und Lösungen zu entwickeln. Es gibt viele Möglichkeiten, Feedback einzuholen, aber SMS-Umfragen werden aus gutem Grund immer beliebter. Diese Umfragen ermöglichen es dir, mit deinen Kunden in Echtzeit zu kommunizieren, mehr über ihre Erfahrungen zu lernen und neue Wege zu finden, um die Kundenzufriedenheit zu steigern.
Wie viele andere Marketer auch hast du dich wahrscheinlich schon gefragt: „Wie erstelle ich effektive SMS-Umfragefragen?“ Idealerweise startest du mit einem einzigen klaren Ziel. Stelle dann eine einfache Frage mit Zahlenbewertung. Personalisiere die Nachricht, wenn möglich, und sende sie zur richtigen Zeit. Wenn du deine Umfrage kurz und relevant hältst, machst du es Kunden leicht zu antworten und erhältst nützlicheres Feedback.
Was ist eine SMS-Umfrage?
Eine SMS-Umfrage ist eine Kundenumfrage, die du direkt an die Smartphones deiner Kunden sendest. Du kannst SMS-Kampagnen mit Textnachrichten erstellen, um Kundenfeedback zu allen möglichen Themen einzuholen, von Interaktionen mit dem Kundenservice über Produkte bis hin zu deinen Marketingaktivitäten.
SMS-Feedback-Umfragen funktionieren ähnlich wie E-Mail-Umfragen, aber anstatt sie an die E-Mail-Adresse einer Person zu senden, sendest du sie an ihr Mobilgerät. Du kannst zum Beispiel einem Kunden eine SMS senden und ihn bitten, die Umfrage auszufüllen, und einen Link angeben, über den er seine Antworten bereitstellen kann.
Du kannst auch eine kurze SMS-Umfrage versenden und den Kunden die Möglichkeit geben, per SMS zu antworten. Ein Beispiel für eine SMS-Umfrage wäre, Kunden zu bitten, ihre Erfahrungen zu bewerten – du kannst sie bitten, mit einer Bewertung zwischen 1 und 5 und mit Feedback zu antworten, das sie vielleicht gerne teilen möchten.
Für SMS-Umfragen benötigst du eine SMS-Marketingplattform, um die Telefonnummern und Kontaktdaten der Kunden zu erfassen und ihnen Nachrichten zu senden. Deine SMS-Umfragesoftware sollte Zwei-Wege-Kommunikation ermöglichen, damit Kunden auf deine Nachrichten antworten können.
Vorteile des Versendens von SMS-Umfragen
Mit SMS-Fragebögen kannst du in Echtzeit Feedback von deinen Kunden einholen. Ein Essenslieferunternehmen könnte beispielsweise Umfragen automatisieren, in denen Verbraucher gebeten werden, ihre Erfahrung nach dem Eintreffen ihrer Bestellung zu bewerten. Umgekehrt könnte ein E-Commerce-Unternehmen SMS-Fragebögen versenden, nachdem Kunden mit dem Support-Team kommuniziert haben. Die Umfrage kann fragen, wie sie die Erfahrung bewerten und ob das Team ihre Probleme gelöst hat.
Richtig eingesetzt, sammeln diese Umfragemethoden nicht nur sofortiges Feedback, sondern erhöhen auch die Kundenbindung, indem sie zeigen, dass dir wichtig ist, was die Menschen denken. Sollte dein Unternehmen also in SMS-Umfragen investieren? Hier sind ein paar Vorteile, die dich überzeugen könnten:
Wie dein Unternehmen von SMS-Umfragen profitiert | ||
Vorteile | Warum es wichtig ist | Auswirkungen auf dein Geschäft |
Erschwinglichkeit | Die Kosten sind mit E-Mail-Marketing vergleichbar und hängen von deiner Plattformstufe ab. | Steigere den Return on Investment (ROI) deines Marketings. |
Hohe Klickraten | Die meisten Unternehmen berichten von SMS-Klickraten von über 20 %. | Ermutige mehr Kunden, deine Umfrage zu öffnen und ihr ehrliches Feedback zu teilen. |
Hohe Antwortraten | SMS-Nachrichten verzeichnen Antwortraten von 45 % bis 60 %, verglichen mit 6 % bis 8 % bei E-Mails. | Erhalte eine Echtzeit-Feedback-Erfassung für sofortige Maßnahmen. |
Einfache Einrichtung | Moderne Software verwendet Drag-and-Drop-Tools und bereits vorhandene Vorlagen. | Reduziere den technischen Aufwand und starte SMS-Umfragekampagnen schneller. |
Hohe Anpassbarkeit | Du kannst Umfragen mit relevanten Daten aus den letzten Transaktionen oder Support-Interaktionen personalisieren. | Steigere das Engagement bei SMS-Umfragen durch relevante, maßgeschneiderte Inhalte. |
Breite Akzeptanz | Im Jahr 2025 haben sich 84 % der Verbraucher mittels Opt-in dafür angemeldet, SMS von Unternehmen zu erhalten. | Erhöhe deine Umfragereichweite über einen etablierten Kommunikationskanal. |
So erstellst du SMS-Umfragen
Jetzt, da du weißt, was eine SMS-Umfrage ist, möchtest du sie vielleicht mit anderen Methoden vergleichen, um festzustellen, ob sie beim Einholen von Kundenfeedback effektiver ist. Zum Glück ist das Erstellen einer SMS-Umfrage einfach. Befolge diese einfachen Schritte:
- Bestimme deine Zielgruppe.
- Erstelle deine SMS-Umfrage.
- Wähle eine SMS-Umfrage-Software aus.
- Sende deine SMS-Umfrage.
- Werte die Ergebnisse aus.
Deine Zielgruppe definieren
Bei SMS-Kampagnen mit Kundenumfragen musst du deine Zielgruppe bestimmen, da du eine Kontakt-/Teilnahmeliste mit Handynummern brauchst. Jeder, dem du eine SMS sendest, muss dem Empfang von Nachrichten deines Unternehmens zugestimmt haben. Der einfachste Weg, um sicherzustellen, dass Kunden sich für den Opt-in für SMS-Kommunikation entscheiden, ist, ein Pop-up auf deiner Website zu integrieren.
Sobald du eine Liste mit Abonnenten hast, kannst du Kontakte in verschiedene Gruppen segmentieren, damit jeder die passende Nachricht erhält, je nachdem, wo er sich in der Customer Journey befindet. Zum Beispiel könnte ein neuer Abonnent eine Umfrage zur Willkommenserfahrung erhalten, während ein Stammkunde nach Feedback zu Produkten oder Veranstaltungen gefragt wird. Wenn du deine Umfrage auf die einzelnen Zielgruppen zuschneidest, kannst du die Antwortquoten verbessern und schneller Daten erfassen.
Deine SMS-Umfrage erstellen
Sobald du deine Zielgruppe bestimmt hast, kannst du deine Umfrage erstellen und einen Entwurf anfertigen, bevor du sie versendest. Denke bei der Erstellung des ersten Entwurfs deiner Umfrage sorgfältig über deine Zielgruppe und deine Ziele nach. Es ist wichtig, dass du deine Textnachrichten kurz hältst, denn die Kunden sehen sie auf einem kleinen Bildschirm, und du solltest nicht den ganzen Platz einnehmen.
Es ist vielleicht einfacher, Kunden um eine Bewertung auf einer Bewertungsskala zu bitten, als um kurze Antworten. Du kannst deine Umfrage auch auf deiner Website platzieren und den Kunden einen Link senden, sodass diese die Umfrage auf ihren Mobiltelefonen ausfüllen können, anstatt auf deine Textnachricht zu antworten. Das Erstellen einer Umfrage auf einer Webseite eignet sich ideal für längere Umfragen, die um ausführliche Antworten bitten.
SMS-Umfrage-Software auswählen
Um eine SMS-Feedback-Umfrage zu erstellen, benötigst du zunächst SMS-Funktionen. Es gibt verschiedenste Software für SMS-Umfragen, die den Versand von Massennachrichten erleichtern und mit deinen anderen Marketingtools integriert werden kann. Außerdem verfügt die meiste Umfragesoftware über Vorlagen für SMS-Umfragen, mit denen sich Umfragen leicht erstellen und testen lassen.
Falls du noch keine SMS-fähige Marketingautomatisierungssoftware hast, empfehlen wir, einen Dienst zu verwenden, der sowohl SMS- als auch MMS-Nachrichten ermöglicht. Auch wenn du für deine Umfrage keine MMS-Funktionen benötigst, kannst du damit in Zukunft SMS- und MMS-Marketingkampagnen miteinander vergleichen, um festzustellen, worauf deine Kunden am meisten reagieren.
Suche nach einer SMS-Umfrageplattform, die auch A/B-Tests unterstützt, damit du unterschiedliche Formulierungen, Längen und Formate von Nachrichten vergleichen kannst, um herauszufinden, was am besten funktioniert. Die Zielgruppensegmentierung ist ein weiteres hilfreiches Feature, weil sie dir ermöglicht, verschiedene Kundengruppen gezielt mit relevanteren Umfragen anzusprechen.
Deine SMS-Umfrage senden
Sobald du deine Umfrage erstellt und in der Vorschau angezeigt hast, ist es an der Zeit, sie zu versenden oder für einen späteren Zeitpunkt im Voraus zu planen. Abhängig von deinem SMS-Anbieter sendest du deine Umfrage über eine Kurzwahlnummer oder eine dedizierte Telefonnummer. Du kannst auch automatische Erinnerungen für Personen einrichten, die nach einer festgelegten Zeit nicht auf deine Nachrichten geantwortet haben.
Der beste Weg, deine Kunden dazu zu bringen, auf deine SMS-Umfragen zu antworten, ist, ihnen einen Grund zu geben. Kunden kommunizieren in der Regel nur mit Unternehmen, wenn sie von der Erfahrung begeistert oder ernsthaft unzufrieden sind. Die meisten Kunden fallen jedoch in keine dieser beiden Kategorien, sodass sie möglicherweise nicht das Gefühl haben, auf deine Textnachrichten antworten zu müssen. Wenn du einen Anreiz für das Ausfüllen der Umfrage bietest, z. B. einen Rabatt von 10 % oder die Chance, einen Preis zu gewinnen, kann das dazu führen, dass du mehr Antworten erhältst.
Die Ergebnisse auswerten
Du kannst deine Umfrageergebnisse mit SMS-Umfrageanalysen auswerten, die von der Software bereitgestellt werden, die du verwendest. Du kannst die Ergebnisse deiner Kampagne nach ein paar Tagen überprüfen und Erinnerungen an Personen senden, die sie noch nicht ausgefüllt haben.
Durch die Auswertung deiner Ergebnisse kannst du ermitteln, wie viel Prozent deiner Zielgruppe auf deine Umfrage geantwortet haben, und die Änderungen identifizieren, die du beim nächsten Mal vornehmen musst. Wenn zum Beispiel nur ein kleiner Prozentsatz der Kunden geantwortet hat, könnte das daran liegen, dass deine Umfrage zu lang war. Um herauszufinden, was schiefgelaufen ist, versuche es mit A/B-Tests.
Auch wenn Kunden den Komfort von SMS bevorzugen, möchten sie möglicherweise keine Umfragen beantworten. Daher ist es wichtig festzustellen, ob deine SMS-Feedback-Umfrage zu lang oder einschüchternd ist. In den meisten Fällen ist es besser, die Kunden zu bitten, eine einzige Antwort in Form einer Zahlenbewertung zu senden und ihnen die Möglichkeit zu geben, zusätzliches Feedback zu geben.
Welche Best Practices für SMS-Umfragen gibt es?
Das Erstellen einer SMS-Umfrage ist so einfach wie das Erstellen einer E-Mail-Marketingkampagne. Es ist jedoch wichtig, nicht zu vergessen, dass dein Ziel darin besteht, Antworten von deinen Kunden zu erhalten. Hier sind ein paar Best Practices, die dir helfen, Kunden dazu zu ermutigen, auf deine SMS-Umfragen zu antworten:
Stelle sicher, dass dein Ziel klar ist
Bevor du SMS-Umfragen versendest, solltest du ein klares Ziel haben. Diese Umfragen zielen darauf ab, wertvolles Kundenfeedback einzuholen, aber wofür benötigst du diese Informationen?
Möchtest du verstehen, wie deine Kunden über dein Unternehmen oder seine Produkte und Dienstleistungen denken, oder bist du daran interessiert, etwas Spezifischeres zu erfahren? Du kannst beispielsweise Kunden, die kürzlich ein Produkt gekauft haben, zu diesem Produkt befragen, anstatt um Feedback zu deinem Unternehmen zu bitten.
Ein klares Ziel kann dir dabei helfen, die Ergebnisse deiner SMS-Umfragekampagne präzise zu messen und in Zukunft bessere Geschäftsentscheidungen zu treffen. Es bietet dir außerdem eine Benchmark, auf der du aufbauen kannst, sodass jede neue Umfrage, die du versendest, wertvolleres Feedback liefert als die vorherige.
Halte den Inhalt einfach
Deine Kunden wollen keine langen SMS lesen oder beantworten. Halte deine SMS-Umfrage daher kurz und bündig. Der beste Weg, um so viele Antworten wie möglich zu erhalten, ist, um eine 1-Wort-Antwort zu bitten. Ein Beispiel: Eine Frage wie „Wie war deine Erfahrung? (1–10)“ ermöglicht es Benutzern, mit einer schnellen Antwort in Form einer Ziffer auf deine Frage zu antworten.
Beschränke deine Umfrage auf 1–3 Fragen, da diese meist die höchsten Abschlussquoten aufweisen. Halte deine gesamte SMS-Nachricht außerdem unter 160 Zeichen. Idealerweise solltest du einfache, geschlossene Formate (wie Ja/Nein-Optionen) verwenden, aber du kannst auch eine einzelne offene Frage einbinden.
Einige andere Umfragemethoden sind:
- Net Promoter Score (NPS) von 1–10: “Wie wahrscheinlich ist es, dass du uns einem Freund weiterempfiehlst? Antworte mit einer Zahl zwischen 0 und 10, wobei 0 für überhaupt nicht wahrscheinlich und 10 für äußerst wahrscheinlich steht.” Verwende diese Methode zur Verfolgung der Kundenbindung im Laufe der Zeit. Der Sendezeitpunkt ist etwa eine Woche nach dem Kauf.
- Multiple Choice: „Wie hast du von uns erfahren? Antworte 1 für Google, 2 für Freunde, 3 für soziale Medien, 4 für Sonstiges.“ Verwende diese Methode zur Attribution oder schnellen Segmentierung. Beschränke dich auf 4 Optionen.
- Offene Umfrage zur Kundenzufriedenheit: „Wie würdest du das Einkaufen bei uns in einem Wort beschreiben?“ Verwende diese Methode sparsam. Nutze sie, wenn du neben den Zahlen auch qualitatives Feedback möchtest.
Kenne deine Zielgruppe
Wenn du ein grundlegendes Verständnis deiner Zielgruppe hast, kannst du deine Botschaften an ihre Bedürfnisse anpassen. Bevor du deine SMS-Umfragenachrichten erstellst, solltest du dich dich über die Vorlieben deiner Zielgruppe, ihre Kaufhistorie und ihre bisherigen Interaktionen mit deiner Marke informieren. Das Ziel ist, zu verstehen, welche Informationen für die einzelnen Person am relevantesten sind.
Nutze dann dein Wissen, um deine Zielgruppe in kleinere Gruppen zu segmentieren, wie Neukunden, Vielkäufer oder Personen, die gerade ein Support-Problem hatten. Passe deine Umfrage dann an die einzelnen Gruppen an. Auf diese Weise kannst du unterschiedliche Fragen an Erstkäufer im Vergleich zu Personen senden, die sich mitten im Kundenserviceprozess befinden.
Verwende außerdem deine Zielgruppendaten mit Merge-Tags (Personalisierungs-Tokens) und Felder für dynamische Inhalte, um die einzelnen SMS zu personalisieren. Diese Elemente fügen automatisch Details wie den Namen eines Kunden, einen kürzlichen Kauf oder das Termindatum in die Nachricht ein. So kannst du wirklich relevante Nachrichten senden, ohne separate Umfragen erstellen zu müssen.
Sende SMS-Umfragen zum richtigen Zeitpunkt
Zu wissen, wann man seine Kunden kontaktieren muss, ist wichtig, denn wenn man sie zum richtigen Zeitpunkt erreicht, kann sie das dazu ermutigen, zu antworten. Du würdest beispielsweise keine E-Mail senden, wenn dein Kunde vermutlich gerade schläft, also solltest du zu dieser Zeit auch keine SMS senden. Berücksichtige stattdessen deine Zielgruppe. Wenn du ein Zielgruppensegment von Berufstätigen hast, kannst du während ihrer regulären Arbeitszeit nur wenige Antworten erwarten.
Es ist auch wichtig, Umfragemüdigkeit zu vermeiden. Wenn du zu oft Umfragen versendest, kann das dazu führen, dass Kunden deine Nachrichten ignorieren oder sich sogar für einen Opt-out entscheiden. Sende Umfragen nur nach bedeutsamen Interaktionen wie einem Kauf, einer Lieferung oder einer Support-Konversation und gib Kunden genügend Zeit zwischen den Anfragen. Die Häufigkeit deiner Umfragen ist genauso wichtig wie der Zeitpunkt, zu dem du sie versendest.
Wie lauten die rechtlichen und Compliance-Anforderungen für SMS-Umfragen?
Vor dem Start des Versendens von SMS-Umfragen musst du die rechtlichen Anforderungen verstehen. Bundesgesetze legen die Regeln für den Versand von SMS-Umfragen fest, und die Nichteinhaltung dieser Regeln kann zu hohen Geldstrafen führen und dem Ruf deiner Marke insgesamt schaden.
Wie holst du eine ausdrückliche schriftliche Einwilligung ein (TCPA-Compliance)?
Der Telephone Consumer Protection Act (TCPA) verlangt, dass du vor dem Versand von Marketing- oder Umfrage-SMS an Kunden eine ausdrückliche schriftliche Zustimmung einholst. Das bedeutet, dass jemand aktiv dem Empfang von Nachrichten von dir zustimmen muss – du kannst seine Nummer nicht einfach deiner Liste hinzufügen, nur weil die Person einen Kauf getätigt oder ein Kontaktformular ausgefüllt hat.
Die gängigste Methode, um eine Einwilligung einzuholen, ist über ein Webformular, ein Pop-up oder einen Online-Bezahlvorgang, bei dem der Kunde ein Kästchen ankreuzt, um dem Erhalt von SMS-Kommunikation zuzustimmen. Dein SMS-Umfrage-Tool sollte es einfach machen, diese Einwilligungsnachweise nachzuverfolgen und zu speichern, damit du Dokumentation hast, falls später Fragen aufkommen.
Ein paar Dinge, die du beim Einholen von Einwilligungen beachten solltest:
- Offenlegungstext: Dein Opt-in-Formular sollte klar angeben, dass der Kunde dem Erhalt von SMS zustimmt, einschließlich der Art der Nachrichten und der ungefähren Häufigkeit.
- Separate Einwilligung: Die SMS-Einwilligung sollte von allgemeinen E-Mail- oder Marketing-Opt-ins getrennt erfolgen. Alles zusammenzufassen, kann zu Compliance-Problemen führen.
- Aufzeichnungen: Speichere einen Nachweis davon, wann und wie sich jeder Kunde per Opt-in angemeldet hat. Dies schützt dein Unternehmen, falls jemals eine Beschwerde eingereicht wird.
Warum ist ein eindeutiger „STOP“-Abmeldeprozess erforderlich?
Jede SMS-Nachricht, die du versendest, einschließlich Umfragen, muss den Empfängern eine einfache Möglichkeit bieten, keine SMS mehr zu erhalten. Es ist gängige Praxis, am Ende der Nachrichten „Antworte mit STOPP, um dich abzumelden“ einzufügen.
Das ist nicht optional. Der TCPA und die Cellular Telecommunications Industry Association (CTIA) verpflichten Unternehmen, Opt-out-Anfragen unverzüglich nachzukommen. Sobald jemand mit „STOPP“ antwortet, muss dein System die Person automatisch aus zukünftigen SMS-Umfrageantworten und allen anderen SMS-Kampagnen entfernen.
Abmeldungen nicht schnell zu bearbeiten, ist einer der häufigsten Gründe, warum Unternehmen mit TCPA-Beschwerden konfrontiert werden. Die meisten SMS-Plattformen wickeln dies automatisch ab, aber es lohnt sich, zu testen, ob der Prozess funktioniert, bevor du deine Kampagne startest. Es ist auch eine gute Idee, eine Bestätigungs-SMS zu senden, damit der Kunde weiß, dass die Anfrage erfolgreich war, und keine Beschwerde einreicht, weil er denkt, dass er noch auf deiner Liste steht.
Welche Einschränkungen gibt es für die Häufigkeit und das Timing von Nachrichten?
Selbst mit ordnungsgemäßer Einwilligung gibt es Grenzen dafür, wie oft und wann du deinen Kunden Textnachrichten senden darfst. Das Versenden von zu vielen Textnachrichten oder die Kontaktaufnahme zu unpassenden Zeiten kann zu Beschwerden, Abmeldungen und potenziellen rechtlichen Problemen führen.
Hier ist, was du beachten solltest:
- Häufigkeitsbegrenzungen: Sende Nachrichten nur in der Häufigkeit, die du bei der Einholung der Einwilligung angegeben hast. Wenn du Kunden gesagt hast, dass sie 1–2 SMS pro Monat erhalten, sendest du keine 5. Sieh dir Beispiele für SMS-Umfragen etablierter Marken an, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was in deiner Branche Standard ist.
- Ruhezeiten: Der TCPA beschränkt Anrufe und SMS auf die Zeit zwischen 8 und 21 Uhr in der lokalen Zeitzone des Empfängers. Viele Unternehmen legen selbst sogar noch engere Zeitfenster fest, um Kunden nicht in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu stören.
- Inhaltliche Relevanz: Jede SMS sollte einen klaren Zweck haben. Das zu häufige Versenden von Umfragen oder Nachrichten zu Themen, die keinen Bezug zum Kundenerlebnis haben, kann dem Engagement schaden und die Opt-out-Raten erhöhen.
Das Befolgen dieser Richtlinien schützt dein Unternehmen rechtlich und hilft dabei, das Vertrauen aufrechtzuerhalten, das du bei deiner Zielgruppe aufgebaut hast. Kunden interagieren viel eher mit deinen Umfragen, wenn sie sich respektiert und nicht mit Spam belästigt fühlen.
Sende noch heute SMS-Umfragen, um Feedback und Daten zu sammeln
Durch das Senden von SMS-Umfragen kannst du wertvolles Feedback einholen, das dir ein klareres Bild davon vermittelt, wie sich deine Kunden fühlen. Durch Umfragen erfährst du, wie sehr deine Kunden deine Produkte mögen, wie häufig sie diese verwenden und ob sie zufrieden sind – so erhältst du direkte Erkenntnisse über die Menschen, die dein Unternehmen antreiben.
Häufig gestellte Fragen
Wie erstelle ich effektive Fragen für meine SMS-Umfragen?
Die Einrichtung von SMS-Umfragen kostet nicht viel Zeit und Geld, also zerbrich dir nicht zu sehr den Kopf darüber. Halte die Fragen kurz und präzise. Frage jeweils nur eine klare Sache auf einmal. Verwende einfache Sprache und geschlossene Formate wie Bewertungen oder Ja/Nein-Antworten. Und überlege dir immer, was du tatsächlich mit dem Feedback machen willst.
Wie viele Fragen sollte eine SMS-Umfrage haben?
Für die besten Abschlussraten solltest du deine Umfrage auf 1 bis 3 Fragen beschränken. Bewertungsskalen, NPS und Ja/Nein-Formate funktionieren am besten, da Kunden mit einer einzelnen Zahl oder einem einzelnen Buchstaben antworten können. Wenn du doch eine schriftliche Antwort möchtest, hebe sie dir für die letzte Frage auf und begrenze die Antwort nach Möglichkeit auf 1 Wort.
Was ist eine gute Antwortrate für SMS-Umfragen?
Eine Rücklaufquote zwischen 45 % und 60 % gilt als gut für SMS-Umfragen. Wenn du unter 30 % liegst, ist deine Umfrage wahrscheinlich zu lang, zeitlich schlecht abgestimmt oder erreicht die falsche Zielgruppe. A/B-Tests können dir helfen, das Problem zu erkennen und deine Ergebnisse zu verbessern. Ziehe außerdem in Betracht, Erinnerungen und Follow-up-Texte zu automatisieren, um Zeit zu sparen und das Engagement zu verbessern.
Was macht eine effektive Frage für eine SMS-Umfrage aus?
Eine effektive SMS-Umfrage-Frage umfasst weniger als 160 Zeichen und erfordert eine Zahl, J/N oder eine Antwort mit einem einzelnen Wort. Sie ist auch neutral. Vermeide stets suggestive Formulierungen wie „Wie sehr hast du unseren Service geliebt?“, da diese Kunden zu einer positiven Antwort verleiten und deine Daten verfälschen.