An der Wand neben Sarah Hackers Schreibtisch hängt eine Zeichnung von einer ihrer ehemaligen Schülerinnen. Darauf steht mit der Handschrift eines Kindes geschrieben: „Wegen Frau Hacker kann ich jetzt lesen.“
Es ist die Art von Erinnerung, die eine Lehrerin nicht so schnell vergisst. Das ist auch einer der Gründe, warum Sarah dem Institute for Multi-Sensory Education (IMSE) beigetreten ist, einer Organisation mit Sitz in Michigan, die seit 30 Jahren Pädagoginnen und Pädagogen in Lesepädagogik ausbildet.
Nicht jedem Kind fällt das Lesen leicht. Für viele Kinder führt der Weg zur Lese- und Schreibkompetenz über einen strukturierten, multisensorischen Unterricht. IMSE existiert, um Lese- und Schreibforschung in Aktion umzusetzen und Lehrkräfte mit Wissen, Werkzeugen und Support zu stärken, um sicherzustellen, dass jedes Kind lesen lernt.
Der Großteil des IMSE-Teams besteht aus ehemaligen Lehrern, wie Sarah, die 2020 die IMSE-Ausbildung absolvierte. „Ich habe meiner besten Kundin gesagt, dass ich eines Tages für diese Firma arbeiten möchte“, so Sarah. „Es hat meine Sichtweise, wie man Lesen lernen, völlig verändert.“
Sarah ist jetzt Marketingassistentin bei IMSE und dafür verantwortlich, eine Zielgruppe von mehr als einer halben Million Pädagogen zu erreichen. Die Kontaktliste, die sie mit dem Job geerbt hatte, war groß, aber nur wenige Empfänger hörten zu.
Ohne formalen Marketinghintergrund verließ sich Sarah auf ihre Leidenschaft für die Mission von IMSE und den Zugang zur leicht zu erlernenden Plattform von Intuit Mailchimp, um erfolgreich mit einer Zielgruppe in Kontakt zu treten.
Die Herausforderung: Eine halbe Million Abonnenten, aber fast niemand hört zu
IMSE hatte eine E-Mail-Liste mit mehr als einer halben Million Kontakte aufgebaut. Das Problem war, dass die meisten von ihnen nicht aktiv waren.
Die Öffnungsraten stagnierten zwischen 20 % und 25 %, und das Team verschickte E-Mails im Autopilot-Modus und führte Kampagnen ohne Strategie durch. Die E-Mails waren textlastig und kaum bebildert und wurden an die gesamte Liste gesendet, unabhängig davon, ob ein Empfänger ein VHS-Lehrer in Ohio oder ein Beamter im Schulamt in Texas war.
Es gab nur eine begrenzte Segmentierung oder Personalisierung und vor allem nichts, was zum Klicken verlockte. Zu einem Zeitpunkt waren versehentlich eine Reihe von Bot-Accounts in die Liste importiert worden, ohne dass sie jemand aussortiert hatte. „Wir hatten das Gefühl, dass wir Leute überfordern oder unbeabsichtigt Spam schicken“, sagt Sarah.
Und der maßgebliche Punkt war Sarah, die im Laufe der Zeit lernte. Zum Glück hatte sie einen engagierten Partner bei Mailchimp, der sie dabei unterstützte.
