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Der perfekte Leitfaden für die Verwendung von Pinterest

Erweitere deine Zielgruppe mit dieser inspirierenden Plattform.

Pinterest ist für viele eher ein Nachgedanke hinter sozialen Medien wie Facebook oder Instagram. Aber gerade Kleinunternehmern bietet Pinterest einen echten Mehrwert, insbesondere weil die Benutzerinnen auf dieser Plattform nach Ideen und Inspiration suchen.

In diesem Leitfaden erfährst du, wie du ein Unternehmensprofil für Pinterest erstellst, optimierst und gestaltest. Wir werfen auch einen Blick darauf, wie es sich in die restlichen Social-Media-Marketingbemühungen eines kleinen Unternehmens integrieren lässt.

Warum ist Pinterest ein nützlicher Akteur im Marketing auf sozialen Medien?

Pinterest hatte im April 2019 250 Millionen Benutzerinnen. Im Vergleich zu der Zahl, die Plattformen wie Facebook (2,3 Milliarden Benutzer), YouTube (1,9 Milliarden) oder Instagram (1 Milliarde) erreichen können, ist das wenig. Manche Marketingexperten nehmen an, dass Pinterest aufgrund seiner Größe den Aufwand nicht lohnt.

Weniger Benutzerinnen bedeutet jedoch auch weniger Wettbewerb. Dadurch stehen deine Nachrichten auf Pinterest viel eher im Rampenlicht als auf anderen Plattformen – insbesondere, wenn sie gut gestaltet sind.

Darüber hinaus sind Pinterest-Benutzerinnen einzigartig. Laut Pinterest eignet sich die Plattform gut für Frauen, insbesondere für Millennials und Mütter.

Ihre Statistiken zeigen, dass:

  • Sieben von zehn Millennials Pinterest benutzen
  • Acht von zehn Frauen zwischen 22 und 54 Jahren mit hohem Einkommen Pinterest nutzen und es sogar Twitter, Instagram und Snapchat vorziehen
  • Pinterest 70 % der Mütter und ein Drittel der Väter in den USA erreicht

Das sind beeindruckende Zahlen für diese spezifischen Bevölkerungsgruppen. Wenn du an Mamas (und Papas) sowie Millennials vermarktest, ist es unweigerlich ein leistungsstarkes Tool, um diese Zielgruppen zu erreichen!

Unternehmen können die visuellen, wie selbstgemacht wirkenden Inhalte, die viele Pinterest-Benutzerinnen veröffentlichen, leicht in ihren eigenen Pinterest-Inhaltsstrategien reproduzieren.

Pinterest – ein kurzer Überblick

Pinterest verwendet spezifischen Jargon und Features, mit denen du vielleicht nicht vertraut bist. Falls du die Website zum ersten Mal verwendest, findest du hier eine kurze Erklärung einiger Begriffe:

Pins: Wenn Benutzerinnen etwas speichern, das sie auf Pinterest oder im Internet gefunden haben, wird dies zu einem „Pin“. Jeder Pin ist über einen Link mit der ursprünglichen Quelle verbunden. Daher kannst du großartigen Referral-Traffic erhalten, wenn du deine Pinterest-Inhalte mit deiner Website verknüpfst.

Pinnwände: Pinnwände helfen Pinnerinnen (Pinterest-Benutzerinnen), ihre Pins zu organisieren. Wenn ein Pin gespeichert wird, können Benutzerinnen auswählen, auf welcher Pinnwand sie ihn anheften möchte. Mit deinem Unternehmensaccount von Pinterest kannst du auch Pinnwände erstellen, die viele interessante Bilder und Grafiken enthalten. Pinnerinnen können deinem gesamten Account oder einer bestimmten Pinnwand folgen, die ihnen gefällt.

So erstellst und optimierst du einen Unternehmensaccount auf Pinterest

Es ist ganz einfach, einen Unternehmensaccount auf Pinterest zu erstellen, aber einige Bereiche erfordern zusätzliche Aufmerksamkeit. Gehe dabei wie folgt vor:

1. Erstelle einen Account

Erstelle zunächst einen Pinterest-Unternehmensaccount, der dir Zugriff auf für dein Unternehmen wichtige Features wie Followeranalyse, Werbung und mehr bietet. Du kannst auch einen bestehenden Pinterest-Account in einen Unternehmensaccount umwandeln, wenn du diese Features nutzen willst.

In diesem ersten Schritt der Accounterstellung wirst du nach grundlegenden Informationen zu deinem Unternehmen gefragt. Du gibst eine E-Mail-Adresse und ein Passwort für deinen Account an, verrätst Pinterest den Namen des Unternehmens, wählst eine Kategorie aus, unter die dein Unternehmen fällt, und gibst die Website-Adresse deines Unternehmens an. (Dieser letzte Punkt ist optional.)

Wenn du dazu aufgefordert wirst, wähle einige Themen aus, die beschreiben, welche Art von Inhalten du veröffentlichen möchtest. Scheue dich nicht, mehr als eine Kategorie auszuwählen, da dies Benutzerinnen helfen kann, dein Profil besser zu verstehen und deine Inhalte zu finden.

2. Stelle dein Profil fertig

Nachdem du nun die Grundlage deines Profils hast, musst du noch einige Informationen ergänzen. In den Einstellungen deines Pinterest-Accounts kannst du die noch leeren Bereiche ausfüllen.

Profilbild: Die beste Wahl ist ein Bild des Logos deines Unternehmens. Es wird neben deinem Profil und neben Pins angezeigt, die Benutzerinnen von deiner Website oder deinen Pinnwänden abrufen. Die optimale Bildgröße ist 165 x 165 Pixel.

Benutzername: Im Idealfall ist dein Benutzername dein Unternehmensnamen, aber vielleicht hat ein anderes Unternehmen oder ein anderer Benutzer diesen Namen bereits für sich beansprucht. Der Benutzername wird im Link zu deinem Pinterest-Account (pinterest.com/benutzername) verwendet. Nimm deshalb unbedingt etwas Kurzes, das man sofort mit deinem Unternehmen oder deiner Marke in Verbindung bringt.

Standort: Gib am besten sowohl die Stadt als auch das Bundesland an, da Pins Geotargeting nutzen können. Benutzerinnen können in bestimmten Regionen nach Pins suchen, und du möchtest schließlich, dass deine Pins für die Gegend, in der du dich befindest, angezeigt werden.

Über dich: In diesen Abschnitt solltest du etwas mehr Zeit investieren. Bei Pinterest haben alle Benutzerinnen, auch Unternehmen, für ihren Abschnitt nur 160 Zeichen. Damit hast du zwei bis drei kurze Sätze, um den Benutzerinnen dein Unternehmen, dein Angebot und was sie von deinem Account erwarten können zu erklären.

3. Trage deine Website und sozialen Medien-Accounts ein

Wusstest du schon, dass du Pinterest noch vor deinem ersten Post nutzen kannst?

Tatsächlich hast du möglicherweise bereits Benutzerinnen, die Inhalte von deiner Website oder anderen sozialen Medien pinnen. Um dies herauszufinden, musst du bestätigen, dass deine Website dir gehört. Pinterest bittet dich, Text zu kopieren und in den HTML-Code der Indexseite deiner Website einzufügen.

Wenn du Hilfe beim Eintragen deiner Website und beim Einfügen des Textes benötigst, nutze diese großartige Ressource von Pinterest.

Sobald die Plattform bestätigt, dass du damit fertig bist, kannst du sehen, was andere von deiner Website angepinnt haben. Auch dein Pinterest-Logo und -Account werden neben diesen Pins angezeigt. Dies ist ein großartiger erster Schritt, um deine Reichweite auf Pinterest auszuweiten.

Du kannst auch deine Instagram-, Etsy- und YouTube-Accounts nutzen, um die Wirkung und Reichweite deiner Arbeit mit Pinterest weiter zu steigern und alle deine sozialen Medienaccounts miteinander zu verknüpfen.

4. Erstelle deinen ersten Pin und deine erste Pinnwand

Jetzt ist es an der Zeit, deinen ersten Pin zu erstellen (und der Spaß beginnt). Der Aufbau eines Pins kann in mehrere Teile heruntergebrochen werden:

Visuelle Ressource: Das, was du anpinnst. Dabei kann es sich zum Beispiel um ein Video, eine Grafik oder ein Bild handeln. Du kannst sie per Drag-and-Drop verschieben oder in den offenen Bereich klicken, um sie direkt von deinem Computer oder Gerät hochzuladen. Die Plattform empfiehlt qualitativ hochwertige Bilder im JPG-Format und mit weniger als 32 MB. Für Videos werden MP4-Dateien mit weniger als 2 GB empfohlen.

Alternativ kannst du auch auf die Schaltfläche „Save from site“ (Von Website speichern) klicken. So kannst du Inhalte von einer externen Website (einschließlich deiner eigenen) anpinnen. Gib einfach den Link ein und Pinterest findet alle geeigneten Bilder und/oder Videos auf dieser Seite. Dann kannst du den gewünschten Inhalt auswählen.

Titel: Dein Pintitel darf 100 Zeichen lang sein, aber nur die ersten 30 werden angezeigt, der Rest wird in den Feeds der Benutzerinnen abgeschnitten. Bleibe am besten bei unter 30 Zeichen oder nenne die wichtigsten Informationen zuerst. Du kannst auch Emojis nutzen, da diese nur als ein Zeichen gelten, den Betrachterinnen aber viel erzählen.

Beschreibung: Die Beschreibung eines Pins darf 500 Zeichen lang sein. Das ist reichlich Platz, um zu erklären, was du gerade anpinnst. Auch hier wird die Beschreibung jedoch nach einer bestimmten Zeichenanzahl ausgeblendet, sodass Benutzerinnen auf „Mehr sehen“ klicken müssen, um sich den Rest anzeigen zu lassen. Mach also gleich die ersten Sätze zu einem Knaller!

Ziellink: Wo sollen Benutzerinnen vorbeischauen, die deine Pins gesehen haben?

Pinterest-Pinnwand: Vergiss nicht, auch eine Pinnwand auszuwählen, auf der dieser Pin angezeigt werden soll. Wenn du noch keine Pinnwände hast oder eine neue erstellen möchtest, kannst du neben einem weiteren großen roten Pluszeichen auf „Create board“ (Pinnwand erstellen) klicken. Denke daran, dass Benutzerinnen statt deinem ganzen Account auch nur einer deiner Pinnwände folgen können. Daher ist es eine gute Idee, mehrere Pinnwände für verschiedene Kategorien zu haben.

Veröffentlichungszeit: Du kannst einen Pin jetzt oder erst später veröffentlichen. Es kann dir bei der Organisation helfen und dafür sorgen, dass dein Account in den nächsten Tagen (oder sogar Wochen) aktiv Inhalte veröffentlicht, wenn du die Veröffentlichung von Posts für einen späteren Zeitpunkt terminierst.

Noch mehr Strategien für Pinterest-Inhalte

Weißt du nicht genau, wie du anfangen sollst? Hier sind ein paar Pinterest-Strategien, die dir vielleicht weiterhelfen.

Cross-Promotion

Sage den Followerinnen deiner anderen sozialen Medien, dass du auf Pinterest bist. Du kannst auch einen „Pin It“-Button auf deiner Website hinzufügen, damit Kundinnen ihre Lieblingsprodukte an ihre Pinnwände heften und deine Reichweite erhöhen können.

Erstelle eine Pinnwand für Erfahrungsberichte

Menschen lieben es, von anderen Verbraucherinnen zu hören, wie großartig dein Unternehmen ist. Eine Pinnwand nur für Erfahrungsberichte ist dafür eine hervorragende Strategie.

Aktionscodes anpinnen

Wenn wir an Pinterest denken, denken wir an Bilder und Videos. Aber du kannst auch ein Bild eines Aktionscodes anheften und deinen Pinterest-Followerinnen helfen, Geld zu sparen.

Mit anderen Followerinnen interagieren

Jede soziale Medienplattform ist eine Online-Community – auch Pinterest. Es ist wichtig, dass du dich in diese Community einbringst, um Followerinnen zu gewinnen und deine Marke bekannter zu machen. Interagiere mit deiner eigenen Zielgruppe, aber finde auch Pinterest-Benutzerinnen in ähnlichen Bereichen und beschäftige dich mit ihren Inhalten. Möglicherweise kannst du Verbindungen zu starken Influencerinnen in der Pinterest-Community aufbauen.

Erreiche mehr potenzielle Kundinnen

Pinterest ist eine florierende soziale Medienplattform, mit der viele Unternehmen arbeiten möchten. Außerdem kannst du auf Pinterest schnell und einfach Inhalte erstellen. Du sparst Zeit, hast weniger Konkurrenz und verbindest dich mit strategisch wichtigen Segmenten deiner Zielgruppe.

Jetzt, da du die Grundlagen kennst, kannst du mit Pinterest loslegen!

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