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E‑Commerce‑E‑Mail‑Marketing: Einblicke zur Stärkung deiner Marke

Mach dich mit E‑Commerce‑E‑Mail‑Marketingmethoden vertraut, die dafür sorgen, dass deine Nachrichten von interessierten Kunden geöffnet und angeklickt werden.

Digitales Marketing kann sich wie ein ständiges Ratespiel anfühlen. In einem Moment erscheinen deine Produkte ganz oben in den Google-Suchergebnissen, und in der nächsten Minute sind sie verschwunden. Facebook Ads, die früher stetige Umsätze brachten, kosten jetzt doppelt so viel und liefern nur die Hälfte der Ergebnisse.

Hier ist die gute Nachricht: Mit E-Mail-Marketing hast du die Zügel in der Hand. Du musst dir keine Sorgen über die sich ständig ändernden Regeln von Social-Media-Plattformen oder Suchmaschinen machen. Mit E-Mail hast du eine direkte Verbindung zu deiner Kundschaft, sodass du wertvolle Inhalte direkt in ihre Inbox liefern kannst.

Egal, ob du neue Abonnenten willkommen heißt oder Bestandskunden kontaktierst – jede E-Mail ist eine Gelegenheit, deinen Onlineshop zu erweitern. Am besten ist, dass du kein großes Marketingbudget oder Expertenteam benötigst, um es richtig zu machen. Mithilfe dieses Leitfadens erlernst du die notwendigen E-Commerce-E-Mail-Marketingstrategien, um den Umsatz zu steigern und die Kundenbindung zu fördern.

Die Grundlagen des E-Commerce-E-Mail-Marketings

E-Mail-Marketing für E-Commerce bedeutet, um über E-Mails mit deinen wertvollen Kunden in Kontakt zu treten und Produkte online zu verkaufen. Es geht darum, über Produkte zu informieren, Sales anzukündigen und dauerhafte Kundenbeziehungen zu deiner Zielgruppe aufzubauen.

E-Mail-Marketing wird als ein eigener Kanal angesehen. Du bestimmst den Inhalt, die Empfänger und den Zeitpunkt der Zustellung. Im Gegensatz zu anderen Marketingkanälen musst du nicht auf Algorithmen vertrauen oder für Reichweite zahlen, um deine Zielgruppe mit deiner Botschaft zu erreichen.

Wie kannst du also das Beste aus dieser direkten Verbindung herausholen? Die besten E-Mail-Strategien konzentrieren sich auf die 5 T’s:

  • Targeting: Sende nicht allen dieselbe E-Mail. Gruppiere deine Adressaten nach Interessen, vergangenen Käufen oder E-Mail-Aktivitäten, um deine Marketingbotschaften relevanter und ansprechender zu gestalten.
  • Timing: Der Zeitpunkt, zu dem du eine E-Mail sendest, ist genauso wichtig wie der Inhalt. Wähle Zeiten, zu denen deine Zielgruppe wahrscheinlich ihre Inbox überprüft, und überfordere sie nicht mit zu vielen E-Mails.
  • Testen: Probiere verschiedene E-Mail-Versionen aus, um herauszufinden, welche am besten funktioniert. Über A/B-Tests für Betreffzeilen, Inhalte und Calls-to-Action (CTAs) kannst du deine Ergebnisse verbessern.
  • Tracking: Überwache die Performance deiner E-Mails, indem du Öffnungsraten, Klicks und Käufe nachverfolgst. Nutze diese Daten, um deine Strategie im Laufe der Zeit zu optimieren.
  • Technologien: Nutze die richtigen Tools, um deine Marketingergebnisse zu verbessern, darunter E-Mail-Marketing-Plattformen, Automatisierungstools und Analyse-Dashboards, um deinen Fortschritt zu überwachen.

Diese Grundlagen sind erst der Anfang. Der Erfolg beruht darauf, zu wissen, welche Strategien wann eingesetzt werden sollten. Aber lies erst einmal kurz nach, warum E-Mail-Marketing die Mühe wert ist.

Was bringt dir E-Mail-Marketing als Online-Händler?

Gut gemachtes E-Mail-Marketing kann ein Wendepunkt für dein E-Commerce-Geschäft sein. Und zwar aus folgendem Grund.

  • Markenbekanntheit erhöhen: Jede E-Mail ist eine Gelegenheit, Kunden an deinen Shop zu erinnern. Egal, ob es sich um einen Newsletter oder eine Promo handelt, deine Marke bleibt darüber im Gedächtnis.
  • Engagement fördern: Mit E-Mails kannst du mehr tun als nur Marketingnachrichten zu versenden. Du kannst Abstimmungen, Quizze oder Umfragen nutzen, um herauszufinden, was deiner Zielgruppe gefällt, um Feedback einzuholen und ihr Interesse aufrechtzuerhalten.
  • Neue und wiederkehrende Verkäufe fördern: E-Mails sind perfekt, um für Käufe zu sorgen. Neue Artikel, Rabatte und saisonale Aktionen hervorzuheben, kann neue und wiederkehrende Kunden anziehen.
  • Kundenzufriedenheit verbessern: Ansprechende E-Mails sorgen für glückliche Kunden. Indem du regelmäßig Aktualisierungen zu Bestellungen, hilfreiche Tipps und Produktankündigungen versendest, hältst du die Zufriedenheit hoch.
  • Markentreue aufbauen: Wenn sich Kunden geschätzt fühlen, kommen sie immer wieder zurück. Personalisierte Angebote, Empfehlungen oder Geburtstagsnachrichten können einmalige Käufer in treue Fans verwandeln.

E-Mail-Marketing hat einen der besten Returns on Investment (ROI). Es ist einfach, selbst mit einem bescheidenen Budget bedeutende Ergebnisse zu erzielen. Deine E-Mail-Marketingstrategie kann mit deinem Unternehmen mitwachsen, sodass du mehr Kunden erreichen und den Umsatz steigern kannst.

Grundarten des E-Mail-Marketings für E-Commerce

Obwohl es unzählige Möglichkeiten gibt, über E-Mails mit deiner Zielgruppe in Kontakt zu treten, fallen die meisten E-Commerce-Marketing-E-Mails in diese drei Hauptkategorien.

Werbe-E-Mails

Werbe-E-Mails drehen sich darum, den Umsatz zu steigern. Stell dir sie als dein virtuelles Vertriebsteam vor, das alle deine Kunden mit deinen neuesten Angeboten, Produkten und besten Deals kontaktiert.

Zu den gängigen Arten von Werbenachrichten gehören:

  • Produkt-Spotlights
  • Saisonale Werbeaktionen
  • Blitzverkaufsankündigungen
  • Monatliche Newsletter
  • Geschenktipps für Weihnachten

Transaktions-E-Mails

Transaktions-E-Mails sind zeitnahe Nachrichten, die Kunden nach dem Kauf eines Produkts oder der Anmeldung auf deiner Website erwarten. Auch wenn sie hauptsächlich dazu dienen, wichtige Informationen zu vermitteln, können sie auch den Umsatz steigern, wenn sie richtig eingesetzt werden.

Zu den wichtigsten Transaktions-E-Mails gehören:

  • Bestellbestätigungen
  • Versandbestätigungen
  • Updates zur Lieferung
  • Zurücksetzen des Passworts
  • Erinnerungen zur Verlängerung des Abonnements

E-Mails im Customer-Lifecycle

E-Mails im Customer-Lifecycle leiten neue und bestehende Kunden durch die Interaktionen mit deinem Geschäft. Sie werden in der Regel durch wichtige Aktionen oder Meilensteine getriggert, von der Anmeldung für einen Newsletter bis hin zu Wiederholungskäufen.

Beliebte Arten von Lifecycle-E-Mails sind:

  • Begrüßungsserie
  • E-Mails zur Kundenrückgewinnung
  • Erinnerungen an abgebrochene Warenkörbe
  • Rezensionsanfragen
  • Geburtstagsglückwünsche

Ideen für E-Mail-Marketingkampagnen für Onlineshops

Jeder erfolgreiche E-Commerce-Shop hat ein Toolkit an E-Mail-Kampagnen, die Ergebnisse liefern. Von der Begrüßung neuer Abonnenten bis zur Rückgewinnung inaktiver Kunden – diese Kampagnen helfen dir, die Kunden durch ihre Einkaufserfahrung zu führen.

Serie an Willkommens-E-Mails

Eine Serie an Willkommens-E-Mails ist eine Reihe automatisierter E-Mails, die an neue Abonnenten gesendet werden, sobald sie sich für deine Liste anmelden. Diese E-Mails kombinieren Werbeangebote mit nützlichen Inhalten, um deine Marke vorzustellen und die Kundenbeziehungen zu stärken.

Starte mit einer freundlichen Dankes-E-Mail, die einen kleinen Vorgeschmack darauf gibt, was neue Abonnenten von deinen zukünftigen Nachrichten erwarten können. Sende in der nächsten Woche 2-3 weitere E-Mails, um deine Markengeschichte vorzustellen, Bestseller zu präsentieren und Kundenrezensionen oder Fotos hervorzuheben.

Der Ton sollte freundlich und offen sein, damit er persönlich wirkt. Beende jede E-Mail mit einem klaren nächsten Schritt, wie „Jetzt kaufen“ oder „Folge uns auf Instagram“.

Folgendes sollte in der gesamten Serie enthalten sein:

  • Was Abonnenten erwarten können: Lass deine Abonnenten gleich am Anfang wissen, welche Art von E-Mails sie erhalten werden und wie oft.
  • Bestseller oder „Hier starten“-Tipps: Weise neue Abonnenten auf deine beliebtesten oder einsteigerfreundlichsten Produkte hin, um ihnen den ersten Kauf zu erleichtern.
  • Kundenbewertungen/Fotos: Baue sofort Vertrauen auf, indem du echte Menschen zeigst, die deine Produkte lieben.
  • Immer ein klarer CTA: Jede E-Mail sollte einen offensichtlichen nächsten Schritt enthalten, damit Abonnenten immer wissen, was zu tun ist.

Anreize für einen ersten Kauf

Ein Anreiz für Erstkäufer per E-Mail ist eine hervorragende Möglichkeit, neue Abonnenten zu ihrem ersten Kauf zu motivieren. Indem du einen E-Mail-Gutschein, kostenlosen Versand oder ein Bonusgeschenk anbietest, gibst du den zusätzlichen Anreiz, den die Leute benötigen, um bei dir einzukaufen.

Mache ein überzeugendes, aber einfaches Angebot. Ein schlichter Rabatt (z. B. 15 % Nachlass) oder kostenloser Versand ab einem bestimmten Betrag funktioniert am besten. Füge ein Zeitlimit hinzu, um Dringlichkeit zu erzeugen, aber gib den Leuten genug Zeit, um deinen Shop zu durchstöbern und eine Entscheidung zu treffen.

Die meisten E-Commerce-E-Mail-Marketing-Softwarelösungen ermöglichen es, Kundendaten zu nutzen, um diese Angebote automatisch auszulösen, nachdem jemand abonniert hat. Folgendes sollte enthalten sein:

  • Ein einziges Angebot: Beschränke dich auf einen Anreiz pro E-Mail, damit die Botschaft fokussiert bleibt und leicht umzusetzen ist.
  • Ablaufdatum: Eine Frist erzeugt Dringlichkeit, ohne aufdringlich zu wirken – gib den Abonnenten einfach genügend Zeit zum Stöbern.
  • Bestseller-Link: Weise Erstkäufer auf deine beliebtesten Produkte hin, um ihre Entscheidung zu erleichtern.
  • FAQ-Link (Versand/Rückgaben): Beantworte häufige Fragen im Voraus, damit nichts zwischen deinen Kunden und dem Bezahlvorgang steht.

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E-Mail-Newsletter

E-Mail-Newsletter halten Abonnenten zwischen den Einkäufen mit deiner Marke in Kontakt. Diese können wöchentlich oder monatlich gesendet werden, je nachdem, wie viel Inhalt du teilen möchtest.

Ein guter Newsletter balanciert Werbeinhalte mit wertvollen Informationen aus. Du könntest neue Produkteinführungen und aktuelle Angebote teilen, aber auch Inhalte wie Anleitungen einbinden. Diese Mischung gibt den Abonnenten einen Grund, deine E-Mails zu öffnen, selbst wenn sie noch nicht für einen Kauf bereit sind.

Deine Newsletter sollten abwechslungsreich sein, indem du den Inhalt variierst. In einer Woche könnte der Schwerpunkt auf der Einführung einer neuen Kollektion liegen, während in einer anderen die Erfolgsgeschichten von wiederkehrenden Kunden hervorgehoben werden könnten. Füge sinnvolle saisonale Inhalte hinzu, wie z. B. Essentials für den Sommer, wenn das Wetter wärmer wird.

Im Rahmen einer umfassenderen E-Mail-Marketing-Strategie im E-Commerce erzielen Newsletter die besten Ergebnisse, wenn sie verschiedene Elemente kombinieren:

  • Werbeaktionen (neue Produkte, Angebote): Hebe hervor, was neu oder gerade im Angebot ist, um Besucher zurück in deinen Shop zu bringen.
  • Wertvolle Inhalte (Anleitungen, Inspiration): Gib Abonnenten einen Grund, deine E-Mails zu öffnen, auch wenn sie nicht einkaufen.
  • Social Proof (UGC, Rezensionen, Kundenberichte): Schaffe Vertrauen, indem du zeigst, wie echte Kunden von deinen Produkten profitieren.

Zeitlich begrenzte Angebote

Zeitkritische Werbe-E-Mails erzeugen Dringlichkeit und fördern einen schnellen Umsatz. Erstelle zeitlich begrenzte Angebote, die sich exklusiv anfühlen, um die größte Aufmerksamkeit zu erregen.

Erwäge, nur für Abonnenten exklusive Flash-Sales, frühzeitigen Zugang zu neuen Produkten oder spezielle Pakete anzubieten, die nur für kurze Zeit verfügbar sind. Deine E-Mail-Abonnenten fühlen sich dadurch wie VIPs und freuen sich auf deine personalisierten Nachrichten.

Die besten Ergebnisse erzielst du, wenn du deine Angebote basierend auf dem bisherigen Surfverhalten oder der Kaufhistorie anpasst. Zum Beispiel kannst du Flash-Sales in Kategorien bewerben, die deine Stammkunden bevorzugen, oder Pakete als Ergänzung zu Produkten anbieten, die sie bereits gekauft haben.

Hier sind einige der effektivsten Möglichkeiten, zeitlich begrenzte Angebote in deinen E-Mail-Marketingaktivitäten zu nutzen:

  • Flash-Sales nur für Abonnenten: Belohne deine Liste mit Angeboten, die sonst niemand bekommt, um Loyalität aufzubauen und die Öffnungsraten hoch zu halten.
  • Frühzeitiger Zugang: Ermögliche Abonnenten, neue Produkte zu kaufen, bevor sie in deinem E-Commerce-Shop öffentlich verfügbar sind.
  • Pakete: Stelle sich ergänzende Produkte mit einem kleinen Rabatt zusammen, um den Bestellwert zu erhöhen.
  • Kategoriespezifische Aktionen: Nutze die Kaufhistorie, um Angebote in den Kategorien zu bewerben, die den jeweiligen Abonnenten am wichtigsten sind.

Saisonale Werbeaktionen

Saisonale Werbeaktionen nutzen die Feiertagsstimmung, um mit deiner Zielgruppe in Kontakt zu treten und relevante Produkte anzubieten. Die Idee ist, rechtzeitig Inspiration zu bieten, wenn die Leute bereits in Kaufstimmung sind.

Je nach Branche kannst du dich auf Verkäufe zum Schulanfang, Weihnachtsgeschenkideen oder Sommer-Flash-Sales konzentrieren. Scheue dich nicht, kreativ zu werden. Wenn du einen Zoogeschäft hast, könntest du eine Aktion zum Nationalen Haustiertag durchführen.

Egal, welche Veranstaltungen du bevorzugst, das Timing ist entscheidend. Du solltest deine Kampagnen starten, wenn deine Kunden am ehesten interagieren. Wirb beispielsweise mit Weihnachtsgeschenkideen bereits im November, nicht Mitte Dezember.

Hierauf solltest du achten:

  • Wichtige Anlässe: Black Friday, Valentinstag, Muttertag. Das sind die Shopping-Events, die deine Zielgruppe bereits erwartet.
  • Branchenanlässe (Schulstart, Sommer): Richte deine Werbeaktionen an saisonalen Wechseln aus, die zu deinen Produkten passen.
  • Nischenereignisse, die zu deiner Marke passen: Werde kreativ zu weniger bekannten oder kulturellen Anlässen, die den Interessen deiner Zielgruppe entsprechen.

E-Mail zur Produkteinführung

Produkteinführungs-E-Mails stellen deiner Zielgruppe deine neuesten Produkte vor. Sie sind der Schlüssel, um Aufsehen zu erregen und frühzeitig Verkäufe anzukurbeln, wann immer du ein brandneues Produkt auf den Markt bringst.

Um die meisten Verkäufe zu erzielen, starte mit einer Teaser-Serie. Teile kleine Einblicke in das Design, die Features oder die Story des Produkts und füge Inhalte hinter den Kulissen hinzu. Steigere die Vorfreude mit einem Countdown und sende am Tag der Markteinführung exklusive Angebote, um schnelles Handeln zu fördern.

Mit Marketing-Automatisierung kannst du diese gesamte Sequenz im Voraus einrichten, sodass sie von selbst abläuft. So sieht ein leistungsstarker Launchflow aus:

  • Teaser/Sneak Peek: Wecke die Neugier mit Einblicken hinter die Kulissen, Designdetails oder einem Hinweis auf das, was kommen wird.
  • Countdown: Steigere die Erwartung mit einer Countdown-E-Mail ein oder zwei Tage vor der Markteinführung.
  • E-Mail zum Produktstart: Kündige das Produkt mit starken Bildern, einer überzeugenden Beschreibung und einem exklusiven Angebot für Abonnenten an.
  • Follow-up (Social Proof + „noch verfügbar“): Teile erste Bewertungen, Kundenfotos oder Verkaufszahlen, um den Schwung nach dem Starttag aufrechtzuerhalten.

Ankündigungen über neuen Lagerbestand von Produkten

Ankündigungen zur Wiederverfügbarkeit von Produkten informieren treue Kunden darüber, wenn beliebte Artikel wieder vorrätig sind. Diese personalisierten E-Mails sind perfekt für Personen, die sich in eine Warteliste eingetragen, eine Benachrichtigung über eine Wiederverfügbarkeit angefordert oder wiederholt einen ausverkauften Artikel angesehen haben.

Das Timing ist bei dieser Art von E-Mails von großer Bedeutung. Sende sie, sobald die Artikel verfügbar sind, und mach deutlich, ob die Mengen begrenzt sind. Wenn das Produkt wahrscheinlich schnell ausverkauft sein wird, erwähne, wie schnell es beim letzten Mal ausverkauft war, damit die Leute nichts verpassen.

Vereinfache den Kaufprozess, indem du einen direkten Link zur Produktseite einfügst und die Personen auf der Warteliste mit frühem Zugang oder einem Rabatt belohnst.

Hier ist, was du in deine E-Mails zur Ankündigung der Wiederauffüllung aufnehmen solltest:

  • Klarheit in der Betreffzeile „Wieder vorrätig“: Mach sofort klar, worum es in der E-Mail geht, damit die Abonnenten nicht raten müssen.
  • Direkter Produktlink: Leite die Abonnenten direkt zur Produktseite, damit sie mit einem Klick kaufen können.
  • „Begrenzte Mengen“ (falls zutreffend): Wenn der Bestand niedrig ist, kommuniziere das. Dies erzeugt Dringlichkeit, ohne irreführend zu sein.
  • Frühzeitiger VIP-Zugang oder kleiner Bonus: Belohne deine Abonnenten auf der Warteliste mit bevorzugtem Zugang oder einem kleinen Rabatt für ihre Geduld.

Erinnerungs-E-Mails als letzte Chance

Letzte-Chance-E-Mails erinnern die Leute daran, dass ein Produkt fast ausverkauft ist, ein Sale endet oder ein Sonderangebot bald abläuft. Diese Erinnerungs-E-Mails schaffen Dringlichkeit und helfen potenziellen Kunden, nicht etwas zu verpassen, das sie haben möchten.

Das Timing für deine Erinnerungen sollte sorgfältig geplant sein. Sende die E-Mail, wenn genügend Zeit zum Handeln bleibt, aber nicht so viel, dass die Dringlichkeit verloren geht. Gib Fristen und Lagerbestände genau an („Sale endet heute Nacht um Mitternacht“) („Nur noch 5 auf Lager“), damit die Kunden genau wissen, wie lange sie für ihre Entscheidung Zeit haben.

Füge einen zusätzlichen Anreiz für Last-Minute-Käufer hinzu, wie z. B. kostenlosen Versand, um das Angebot zu versüßen und den Umsatz anzukurbeln. Du kannst auch die Vorteile hervorheben, die sie verpassen, wenn sie jetzt nicht handeln, wie „Letzte Chance, 20 % auf deine Lieblings-Winterschuhe zu sparen.“

Folgendes solltest du einbeziehen, um das Beste aus Letzte-Chance-Erinnerungen herauszuholen:

  • Exakte Frist: Teile den Abonnenten genau mit, wann das Angebot endet, damit keine Unklarheiten entstehen.
  • Klarer CTA: Mache den nächsten Schritt mit einem einzigen, handlungsorientierten Button deutlich, z. B. „Solange der Vorrat reicht.“
  • Optionaler Bonus (wie kostenloser Versand): Versüße Last-Minute-Käufern das Geschäft mit einem zusätzlichen Anreiz, um sie zum Kauf zu bewegen.

E-Mails bei verlassenem Warenkorb

E-Mails bei verlassenem Warenkorb helfen, verlorene Verkäufe zu retten, indem sie Kunden an die Artikel erinnern, die sie zurückgelassen haben. Aber es erfordert schnelles Handeln. Sende die erste E-Mail innerhalb weniger Stunden, um die Aufmerksamkeit eines potenziellen Kunden zu erregen, bevor sein Interesse nachlässt.

Wenn die erste E-Mail nicht funktioniert, sende eine zweite E-Mail mit einem Anreiz wie kostenlosem Versand oder einem Rabatt. Das Ziel ist es, alle Hindernisse zu beseitigen, die zwischen dem Käufer und dem Bezahlvorgang stehen.

Folgendes sollte in deinen Warenkorbabbruch-E-Mails enthalten sein:

  • Abbildungen der Artikel: Zeige genau die Produkte, die zurückgelassen wurden, damit potentielle Käufer sich vorstellen können, was ihnen fehlt.
  • Bewertungen: Füge ein oder zwei hilfreiche Bewertungen hinzu, um zu unterstreichen, dass sie eine gute Wahl treffen.
  • Warenkorb-Link: Erleichtere es deinen Kunden, genau dort weiterzumachen, wo sie aufgehört haben – mit einem direkten Link zurück zu ihrem Online-Warenkorb.
  • Argumente gegen Einwände (Rückgabe/Versand/Zahlung): Gehe auf häufige Bedenken ein, indem du deine Rückgabebedingungen, Versanddetails oder flexible Zahlungsoptionen hervorhebst.

E-Mails bei abgebrochenem Browsing

E-Mails bei abgebrochenem Browsing richten sich an Käufer, die Produkte angesehen, aber nicht in ihren Warenkorb gelegt haben. Diese E-Mails richten sich an potenzielle Kunden, die sich vielleicht nur zufällig umgesehen oder ihre Optionen abgewogen haben.

Warte mit dem Versand der Erinnerung 1-2 Tage nach der ersten Browsersitzung. Zeige ihnen die angesehen Artikel zusammen mit ähnlichen Produkten, die ihnen gefallen könnten. Informiere sie über Produktdetails, Kundenrezensionen oder Antworten auf häufig gestellte Fragen und behalte dabei einen hilfreichen Ton bei.

Überlege dir, was den Kunden möglicherweise davon abgehalten hat, Artikel in seinen Warenkorb zu legen, und gehe direkt auf diese Bedenken ein.

Halte den Ton hilfreich, nicht aufdringlich, und verwende Folgendes:

  • Produktbilder und -name: Erinnere Kunden genau daran, was ihre Aufmerksamkeit erregt hat, damit sie dort weitermachen können, wo sie aufgehört haben.
  • Snippets von Bewertungen/Rezensionen: Ein kurzer Blick darauf, was andere Kunden denken, kann den nötigen Anstoß geben.
  • Ein eindeutiger Button zurück zur Produktseite: Mache es mit einem einzigen CTA so einfach wie möglich, wieder einzusteigen.
  • Ein kurzer beruhigender Hinweis: Eine kurze Anmerkung zu kostenlosen Rücksendungen, schnellem Versand oder verfügbarem Support kann eventuelle Bedenken zerstreuen.

E-Mails zur Bestellbestätigung

Bestellbestätigungs-E-Mails informieren Kunden darüber, dass ihr Kauf erfolgreich war. Sie sind die erste Nachricht in deiner Kommunikation nach dem Kauf und legen den Ton für das bevorstehende Kundenerlebnis fest.

Diese automatisierten E-Mails sollten sofort nach dem Kauf versendet werden. Gib alle wichtigen Bestelldetails an, einschließlich was gekauft wurde, wann es versandt wird und wie das Paket verfolgt werden kann. Füge deine Kontaktdaten und Rückgaberichtlinien hinzu, um deinen Kunden ein beruhigendes Gefühl zu geben.

Du kannst diese Transaktions-E-Mails durch folgende Informationen optimieren:

  • Verwandte Produkte: Schlage Artikel vor, die das gerade gekaufte Angebot ergänzen, um einen Folgekauf anzuregen.
  • Tipps zur Pflege/Einrichtung: Hilf deinen Kunden, das Beste aus ihrem neuen Produkt herauszuholen, mit schnellen Anleitungen oder hilfreichen Links.
  • Treueprogramm-CTA: Lade deine Kunden ein, an deinem Prämienprogramm teilzunehmen, während das Kauferlebnis noch frisch ist.
  • Link zum Kundensupport: Mach es einfach, dein Team zu erreichen, falls etwas mit der Bestellung nicht stimmt.

Versand- und Lieferaktualisierungen

Versand- und Lieferaktualisierungen informieren Kunden über den Weg ihrer Bestellung bis zur Haustür. Diese automatisierten Nachrichten verwandeln die Wartezeit in eine Gelegenheit, das Vertrauen der Kunden aufzubauen.

Sende Updates zu wichtigen Zeitpunkten, bei Versand einer Bestellung, auf dem Versandweg und bei Zustellung. Mach es deinen Kunden einfach, indem du Tracking-Links, voraussichtliche Lieferzeitpunkte und Tipps zum Auspacken oder Einrichten ihrer neuen Einkäufe bereitstellst.

Wenn es zu einer Verzögerung kommt, informiere den Kunden sofort. Eine E-Mail zur Versandaktualisierung beruhigt die Kunden und erspart deinem Kundenserviceteam die Beantwortung zusätzlicher Fragen.

Serie zur Kundenbindung

E-Mails im Rahmen von Kundenbindungsprogrammen helfen dir, stärkere Beziehungen zu deinen wertvollsten Kunden aufzubauen. Diese E-Mails sollten die Mitglieder durch dein Prämienprogramm leiten, von der Anmeldung bis zum Erhalt von Belohnungen.

Beginne mit einer herzlichen Begrüßung, die erklärt, wie dein Programm funktioniert und welche Vorteile enthalten sind. Sende regelmäßige Updates über den Punktestand des Kunden mit einem Tracker, der den Fortschritt zur nächsten Prämie anzeigt.

Du kannst auch ein Empfehlungsprogramm einrichten, um neue Kunden zu gewinnen. Biete Belohnungen für das Teilen der Empfehlungs-E-Mails deiner Marke an, wie zusätzliche Treuepunkte oder besondere Extras.

Folgendes sollte in der gesamten Serie enthalten sein:

  • Willkommen heißen und Vorteile erklären: Führe neue Mitglieder durch die Funktionsweise des Programms und erkläre, was sie dabei verdienen können.
  • Aktualisierung des Punktestandes: Versende regelmäßig E-Mails, die deine Kunden darüber informieren, wie viele Punkte sie gesammelt haben.
  • Fortschritts-Tracker zur nächsten Belohnung: Zeige den Mitgliedern, wie nah sie ihrer nächsten Belohnung sind, um sie zu motivieren.
  • Empfehlungsaufforderungen: Ermutige Mitglieder, deine Marke mit Freunden zu teilen, um zusätzliche Punkte oder besondere Vergünstigungen zu erhalten.

Kundenfeedbackanfragen

In Kundenfeedback-E-Mails werden Käufer gebeten, ihre Meinung zu deinen Produkten und deinem E-Commerce-Geschäft zu teilen. Sie sind eine hervorragende Möglichkeit, zu erfahren, was Kunden denken, und ihnen zu zeigen, dass du ihre Meinung wertschätzt.

Halte deine Feedback-Anfrage kurz und einfach, um die Antwortquote zu erhöhen. Verzichte auf lange Umfragen und stelle 1-2 schnelle Fragen, wie „Hat unser Produkt deine Erwartungen erfüllt?“ oder „Wie einfach war die Navigation auf unserer Website?“

Wenn du einen Gesamtüberblick über die Kundenzufriedenheit haben möchtest, solltest du den Net Promoter Score (NPS) in Betracht ziehen. Eine NPS-Umfrage-E-Mail fragt: „Wie wahrscheinlich ist es, dass du uns einem Freund empfehlen würdest?“ Kunden antworten auf einer Skala von 0 bis 10, was dir ein genaues Maß für Loyalität und Zufriedenheit liefert.

Die besten Feedback-E-Mails sind einfach gehalten:

  • 1–2 kurze Fragen: Stelle eine konkrete Frage wie „Hat unser Produkt deine Erwartungen erfüllt?“ oder „Wie einfach war die Navigation auf unserer Website?“
  • Optionaler NPS („0–10, Empfehlung?“): Ein Format mit nur einer Frage, das dir einen klaren Überblick über die Kundenstimmung gibt.
  • Kurzer CTA-Button: Erleichtere die Reaktion mit einem einzigen Klick – je weniger Schritte, desto höher die Antwortrate.

Rückgewinnungskampagnen

Rückgewinnungskampagnen helfen dir, den Kontakt zu Kunden wiederherzustellen, die schon länger nicht mehr bei dir eingekauft haben. Diese E-Mails sollen inaktive Abonnenten zurück in deinen Shop holen, indem sie ihnen in Erinnerung rufen, wodurch sich deine Marke auszeichnet.

Frage dich zunächst, warum sie möglicherweise nicht mehr bei dir einkaufen. Vielleicht lag es an deiner Produktauswahl, deinen Preisen oder sogar an einer schlechten Erfahrung mit deinem Produkt. Was es auch sein mag, sprich diese Probleme an, indem du über Neuigkeiten in deinem Geschäft, bevorstehende Verkäufe oder Rezensionen von zufriedenen Kunden berichtest.

Biete den inaktiven Abonnenten auch einen Grund zur Rückkehr an, wie z. B. einen speziellen Rabattcode, kostenlosen Versand bei der nächsten Bestellung oder frühzeitigen Zugang zu einer neuen Kollektion. Stelle sicher, dass der Anreiz wertvoll genug ist, damit sie wieder bei dir einkaufen.

Bevor du jemanden zurückgewinnen kannst, musst du wissen, wen du ansprechen willst. So identifizierst du deine inaktiven Segmente:

  • Keine Käufe in den letzten 60–90 Tagen: Kunden, die einmal aktiv waren, aber in letzter Zeit nichts mehr gekauft haben.
  • Keine E-Mail-Öffnungen in über 90 Tagen: Abonnenten, die sich überhaupt nicht mehr mit deinen Nachrichten beschäftigen.
  • Inaktive VIP-Kunden: Deine besten Käufer, die still geworden sind.
  • Saisonale Käufer, die nicht zurückgekehrt sind: Käufer, die während eines Feiertags oder Sonderangebots gekauft haben, aber seitdem nicht wiedergekommen sind.

Wie entscheidest du, welche Kampagnen du zuerst einrichtest?

Nicht jede Kampagne muss am ersten Tag laufen. Beginne mit den Flows, die den größten Einfluss auf den Umsatz haben, und baue darauf auf. Hier ist eine praktische Reihenfolge basierend darauf, wo die meisten E-Commerce-Shops die schnellste Rendite erzielen:

  • Begrüßungsreihe (neue Abonnenten → erster Kauf): Das ist dein erster Eindruck und die zuverlässigste Methode, einen Abonnenten in einen Käufer zu verwandeln. Richte dies zuallererst ein.
  • Abgebrochener Warenkorb (Beinahe-Käufer zurückgewinnen): Diese Käufer standen kurz vor dem Kauf. Eine gut getimte Erinnerung kann mit minimalem Aufwand einen erheblichen Teil der entgangenen Einnahmen zurückgewinnen.
  • Nach dem Kauf (wiederholte Käufe und Bewertungen): Sobald jemand kauft, melde dich, um einen zweiten Kauf anzuregen, und sammle Bewertungen ein, die helfen, an zukünftige Kunden zu verkaufen.
  • Abbruch der Suche (High-Intent-Shopper): Richte dich an Personen, die sich umgesehen, aber keine Artikel in den Warenkorb gelegt haben. Diese E-Mails fangen das Interesse ein, bevor es nachlässt.
  • Rückgewinnung (frühere Kunden reaktivieren): Sobald deine anderen Abläufe laufen, konzentriere dich darauf, inaktive Kunden mit Anreizen und frischen Inhalten zurückzugewinnen.

So entwickelst du eine effektive E-Commerce-Marketingstrategie

Jetzt ist es an der Zeit, einen E-Mail-Marketing-Ablauf zu entwickeln, der deinem E-Commerce-Geschäft signifikante Ergebnisse liefert. Dieser Abschnitt führt dich durch die wesentlichen Schritte, um eine gewinnbringende Strategie zu entwickeln und automatisierte Kampagnen einzurichten, die wie im Schlaf funktionieren.

Schritt 1: Neue und bestehende Kunden verstehen

Erfolg im E-Mail-Marketing beginnt damit, zu wissen, wen du mit deinen Nachrichten erreichen willst. Je besser du verstehst, mit wem du sprichst, desto effektiver werden deine E-Mails sein.

Um dein Verständnis zu vertiefen, analysiere deine Geschäftsdaten auf Muster:

  • Wann tätigen neue Kunden in der Regel ihren ersten Kauf?
  • Was bringt treue Kunden zurück in deinen Onlineshop?
  • Welche E-Mail-Kampagnen oder Werbeaktionen haben die meisten Verkäufe generiert?
  • An welchem Punkt in der Customer Journey findet ein Abbruch statt?
  • Gibt es bestimmte Zeiten im Jahr, in denen Leute häufiger einkaufen?

Entdecke Details wie den durchschnittlichen Bestellwert, beliebte Produktkategorien und die typische Zeit zwischen den Einkäufen. Diese Erkenntnisse beeinflussen alles, vom Timing der E-Mails bis zu Produktempfehlungen.

Aber hör nicht bei den Zahlen auf. Kundenfeedback, Support-Konversationen und Rezensionen liefern wertvolle Hinweise darauf, was für deine Zielgruppe von Bedeutung ist.

Schritt 2: E-Mail-Marketingziele definieren

Deine E-Commerce-E-Mail-Marketingstrategie benötigt klare Ziele. Ohne Ziele fehlt selbst den besten Kampagnen die Richtung und der Zweck. Spezifische Ziele zu setzen hilft dir, den Fortschritt zu messen und zu erkennen, was funktioniert.

Beginne mit den Grundlagen, wie Umsatzziele, Abonnentenwachstum und Engagement-Raten. Dann steige tiefer ein. Vielleicht liegt der Schwerpunkt darauf, Erstkäufer in wiederkehrende Kunden zu verwandeln. Oder vielleicht möchtest du den durchschnittlichen Bestellwert durch strategische Produktempfehlungen erhöhen.

Wähle Ziele, die mit den aktuellen Bedürfnissen deines Shops übereinstimmen. Ein neues Geschäft könnte sich darauf konzentrieren, seine Abonnentenbasis aufzubauen und Erstkäufer zu gewinnen. Etablierte Geschäfte priorisieren oft die Kundenbindung und den Customer Lifetime Value.

Halte deine Ziele spezifisch und messbar. Anstelle von „Umsatz steigern“ versuche „den Umsatz aus E-Mail-Kampagnen in diesem Quartal um 30 % zu steigern“. Oder du könntest dir zum Ziel setzen, „40 % Öffnungsraten bei Rückgewinnungskampagnen zu erreichen“, anstatt einfach zu sagen: „Kundenbindungsraten verbessern.“

Schritt 3: Wähle die richtigen E-Mail-Marketing-Tools

Beim E-Mail-Marketing für E-Commerce hast du verschiedene Möglichkeiten. Obwohl es möglich ist, verschiedene Tools für den Versand von E-Mails, das Tracking von Analysen und die Automatisierung zusammenzustellen, haben viele Geschäfte Erfolg mit einer All-in-one-Plattform für das E-Mail-Marketing.

All-in-one-Plattformen vereinen alles, von der Erstellung schöner E-Mails bis zur Verfolgung der Ergebnisse. Achte auf Grundfunktionen, wie zum Beispiel:

  • Benutzerfreundliche E-Mail-Builder mit E-Mail-Designvorlagen
  • A/B-Test-Funktionalität
  • Segmentierungsfunktionen
  • Verwaltung von Abonnentenlisten
  • Tools zur E-Mail-Automatisierung
  • Detaillierte Analyse-Dashboards
  • Compliance-Überwachung

Über diese Liste hinaus sollte sich die Plattform nahtlos in deinen bestehenden Onlineshop und E-Mail-Dienstanbieter integrieren lassen.

Moderne E-Mail-Marketing-Plattformen ermöglichen es dir, dein E-Mail-Programm schnell zu erweitern. Starte mit einem Basisplan und erweitere ihn bei wachsenden Anforderungen. Diese Flexibilität bedeutet, dass du mit Werbekampagnen beginnen und bei Bedarf zur erweiterten Automatisierung übergehen kannst.

Schritt 4: E-Commerce-E-Mail-Liste aufbauen

Jetzt kannst du dich darauf konzentrieren, deine E-Commerce-E-Mail-Liste zu erstellen. Aber denk daran, dass es nicht darum geht, so viele Adressen wie möglich zu sammeln. Setze auf Qualität statt auf Quantität. Ein einzelner Abonnent, der deine E-Mails öffnet, auf deine Links klickt und Einkäufe tätigt, ist mehr wert als 100 inaktive Abonnenten.

Wie gewinnst du diese wertvollen Abonnenten? Du musst die Registrierung einfach und lohnenswert gestalten. Hier erfährst du, wie das geht.

  • Opt-in-Formulare auf einer Website: Beschränke dein Registrierungsformular nicht auf den Header. Verwende schwebende Balken, die den Website-Besuchern beim Scrollen folgen, oder Pop-ups, die beim Verlassen der Website erscheinen.
  • Landingpages mit Lead-Magneten einrichten: Erstelle zielgerichtete Landingpages, die kostenlose Ressourcen wie Produktvergleichstools oder herunterladbare Checklisten im Austausch für eine E-Mail anbieten.
  • Bestehende Kontaktpunkte nutzen: Gib neuen Kunden die Möglichkeit, sich während des Bezahlvorgangs oder bei Erstellung eines Kontos in deine E-Mail-Liste einzutragen.
  • Giveaways in den sozialen Medien: Organisiere Wettbewerbe, bei denen eine E-Mail-Anmeldung erforderlich ist, um den Followern einen unterhaltsamen Grund zu bieten, sich in deine Liste einzutragen.

Verwende Double-opt-ins, um qualitativ hochwertige Abonnenten für dich zu gewinnen. Abonnenten müssen ihr Abonnement bestätigen, indem sie auf einen Link in einer E-Mail klicken. Obwohl es einen zusätzlichen Schritt darstellt, stellt es sicher, dass nur wirklich interessierte Personen deiner Liste beitreten.

Schritt 5: E-Mail-Abonnenten segmentieren

Nicht jeder Abonnent erwartet dasselbe von deinem Shop. Segmentierung hilft dir, relevantere E-Mails zu versenden, indem du Abonnenten nach ihren Interessen und Verhaltensweisen gruppierst. Das Ergebnis? Mehr Engagement, höhere Konversionsraten und weniger Abbestellungen.

Halte die Zielgruppen-Segmentierung einfach. Beginne damit, einige Segmente zu erstellen, die mit deinen Geschäftszielen übereinstimmen, und erweitere diese Segmente, sobald du herausfindest, was funktioniert.

Du könntest mit verhaltensbasierten Segmenten anfangen. Schau dir an, wie kürzlich Personen eingekauft haben, wie oft sie kaufen und wie viel sie ausgeben.

Verfolge auch, wo sich die Abonnenten auf ihrer Reise mit deiner Marke befinden. Neue Abonnenten brauchen eine angemessene Begrüßung und Anreize für den ersten Kauf. Standardkunden könnten bereit für Treueprämien sein. Diejenigen, die deinen Laden schon länger nicht mehr besucht haben, könnten von einer Rückgewinnungskampagne profitieren.

Schritt 6: E-Mail-Kampagnen entwerfen

Mit deinen segmentierten Listen bereit, kannst du jetzt deine E-Mail-Kampagnen planen. Berücksichtige die gesamte Customer Journey, von Erstbesuchern bis zu treuen Fans, und erstelle E-Mail-Flows, die Nutzer durch jede Phase führen.

Einige automatisierte Abläufe, um den Einstieg zu erleichtern, sind:

Jeder Ablauf sollte seinen bestimmten Zweck erfüllen. Eine Serie von abgebrochenen Warenkörben könnte drei personalisierte E-Mails erfordern: eine Erinnerung, einen Social-Media-Beweis für deine Produkte und ein Sonderangebot. Willkommensserien funktionieren oft besser mit fünf E-Mails, um deine Marke und Angebote angemessen vorzustellen.

Schritt 7: E-Mails erstellen und A/B-Tests durchführen

Jetzt kommt der vergnügliche Teil: deine E-Mail-Kampagnen zum Leben zu erwecken. Du solltest jede E-Mail in deinen geplanten Abläufen gestalten, einschließlich des Designs, des Textes und der Handlungsaufforderungen (CTAs). Dann führe A/B-Tests über verschiedene Elemente durch, um die Ergebnisse im Laufe der Zeit zu verbessern.

Bei einer All-in-one-Plattform optimierst du das Design mithilfe der E-Mail-Vorlagen. Diese Vorlagen entsprechen bereits den Best Practices für E-Mails und lassen sich mühelos an deine Marke anpassen. Passe die Farben an, füge dein Logo hinzu und passe die Layouts deinem Stil an.

Konzentriere dich bei jeder E-Mail auf 3 Schlüsselelemente:

  • Ein Design, das auf allen Geräten hervorragend aussieht
  • Texte, die den Wert vermitteln
  • Starke CTAs, die die Leute zum Klicken anregen

Sobald deine E-Mails fertig sind, nutze A/B/n-Tests, um zu sehen, was am besten funktioniert. Probiere verschiedene Betreffzeilen aus, passe die Bildplatzierung an oder teste die Farben der Buttons. Das Analyse-Dashboard deiner Plattform zeigt, welche Versionen besser abschneiden, und hilft dir, effektivere Kampagnen zu erstellen.

Nach Abschluss aller Abläufe richte deine Automatisierungsregeln sorgfältig ein. Moderne Plattformen ermöglichen es dir, Abläufe basierend auf dem Kundenverhalten zu erstellen und ein perfektes Timing zwischen den E-Mails sicherzustellen. Achte auf Trigger-Ereignisse, Verzögerungen zwischen relevanten Nachrichten und darauf, wie sich unterschiedliche Abläufe überschneiden können.

Schritt 8: Ergebnisse analysieren

Das Messen der Leistung und das Verfeinern deiner Kampagnen ist der beste Weg, dein Marketing zu verbessern. Verwende die Analysen deiner E-Mail-Plattform, um zu erkennen, was funktioniert und wo du Änderungen vornehmen solltest.

Verfolge wichtige Kennzahlen wie deine Listengröße und Wachstumsrate. Steigen deine Abonnentenzahlen kontinuierlich? Achte auch auf die Engagement-Kennzahlen. Die Öffnungs- und Klickraten von E-Mails zeigen dir, ob der Inhalt bei den Lesern Anklang findet.

Möchtest du die langfristigen Auswirkungen deiner E-Mail-Marketingkampagnen erfahren? Miss den Customer Lifetime Value, um zu sehen, wie viel Umsatz jeder Abonnent im Laufe der Zeit generiert.

Vergiss nicht, UTM-Parameter zu Links in deinen E-Mails hinzuzufügen. Diese Tracking-Codes zeigen Google Analytics, welche E-Mails den Traffic und Umsatz beeinflussen. Du wirst sehen, welche Kampagnen den Umsatz steigern und welche Produkte die meiste Aufmerksamkeit bekommen.

Was solltest du verfolgen, um zu wissen, ob E-Mail funktioniert?

Das Versenden von E-Mails ist nur die halbe Miete – du musst auch wissen, ob sie zu Ergebnissen führen. Das konsistente Tracking der richtigen Metriken gibt dir ein klares Bild davon, was funktioniert und wo du Anpassungen vornehmen solltest. Hier sind die Zahlen, die man im Auge behalten sollte:

  • Einnahmen pro Empfänger: Dies ist die beste Kennzahl, um den tatsächlichen Nutzen zu messen. Sie gibt genau an, wie viel Umsatz jede E-Mail pro Abonnent generiert, und erleichtert so den Vergleich der Kampagnenleistung.
  • Klickrate: Eine starke CTR bedeutet, dass dein Inhalt relevant ist und deine CTAs funktionieren. Wenn die Klicks niedrig sind, kann es sein, dass deine Botschaft oder dein Angebot bei deiner Zielgruppe nicht ankommt.
  • Konversionsrate: Diese gibt an, ob die Nutzer nach dem Klicken auch tatsächlich weitermachen. Eine niedrige Konversionsrate bei hoher Klickrate deutet in der Regel auf eine Diskrepanz zwischen der E-Mail und der Landingpage oder dem Angebot hin.
  • Abbestellrate: Eine gewisse Abwanderung ist normal, aber eine steigende Abbestellrate signalisiert Müdigkeit oder eine Diskrepanz zwischen den Erwartungen der Abonnenten und dem, was sie erhalten.
  • Listenwachstumsrate: Eine gesunde Liste sollte im Laufe der Zeit stetig wachsen. Wenn das Wachstum stagniert oder deine Liste schrumpft, benötigen deine Akquisitionskanäle möglicherweise Aufmerksamkeit.
  • Wiederholungskaufrate: Diese zeigt dir, wie gut deine E-Mails die Kundenbindung steigern. Eine hohe Wiederholungskaufrate bedeutet, dass deine Kampagnen nach dem Kauf und deine Treueprogramme ihren Zweck erfüllen.

Tipps für erfolgreiche E-Commerce-E-Mail-Kampagnen

Möchtest du die besten Ergebnisse aus deinen E-Commerce-E-Mail-Marketingkampagnen erzielen? Behalte diese Tipps im Hinterkopf.

  • Alles personalisieren: Geh über die Verwendung von Vornamen hinaus. Verwende Abonnentendaten, um relevante Produkte zu empfehlen, sende Trigger-E-Mails je nach Verhalten und erstelle Segmente, die gezieltere Inhalte bereitstellen.
  • Mehrwert bieten: Jede E-Mail sollte es wert sein, geöffnet zu werden. Biete etwas an, das für deine Zielgruppe wichtig ist, wie z. B. exklusive Rabatte für Mitglieder, hilfreiche Einkaufsführer und Branchennachrichten.
  • Social Proof präsentieren: Baue Vertrauen auf, indem du echte Geschichten darüber teilst, wie Kunden deine Produkte nutzen und davon profitieren. Integriere regelmäßig Kundenrezensionen, Erfahrungsberichte und Fotos, die zeigen, wie sehr Menschen deine Marke schätzen.
  • Compliance einhalten: Halte dich immer an die E-Mail-Marketing-Gesetze, um Spam-Beschwerden zu vermeiden und das Vertrauen der Zielgruppe zu wahren. Füge Links zum Abbestellen hinzu, bearbeite Abmeldeanfragen umgehend und sei offen hinsichtlich deiner Verwendung von Abonnentendaten.

Und das Wichtigste: Verbessere dich ständig. Überprüfe regelmäßig deine E-Mail-Leistung, probiere neue Ideen aus und passe deine Strategie an, um immer einen Schritt voraus zu sein.

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