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Die Bedeutung der IP‑Reputation im E‑Mail‑Marketing

Deine IP‑Reputation ist für erfolgreiche E‑Mail‑Marketing‑ und digitale Werbekampagnen unerlässlich. Erfahre, wie du deine Online‑Reputation optimieren kannst.

Eine der wichtigsten Facetten des digitalen Marketings sind E-Mails. Viele Online-Werbekampagnen sind speziell darauf ausgerichtet, eine bessere, aktivere E-Mail-Liste zu erstellen. Der Grund dafür ist, dass E-Mail-Marketing aus mehrerer Hinsicht profitabel und wertvoll sein kann. Außerdem kannst du mit E-Mail-Kampagnen oft mehr Kunden erreichen.

Um eine gute, langfristige Beziehung zu denjenigen aufzubauen, die Marketing-E-Mails erhalten, ist eine positive E-Mail-Reputation wichtig. Im Grunde misst die IP-Reputation, wie authentisch die E-Mails eines Absenders sind, und zwar basierend auf dem Verhalten des Absender und der Empfänger.

Beschwerden wegen Spam zu vermeiden, ist eine der Möglichkeiten, wie du eine gute IP-Reputation und hohe Öffnungsraten aufrechterhalten kannst. Eine negative IP-Reputation kann dazu führen, dass deine E-Mails als Spam gekennzeichnet werden, was bedeutet, dass Empfänger sie niemals öffnen. Eine nicht vertrauenswürdige IP-Adresse kann all deine Online-Werbemaßnahmen beeinträchtigen.

Was ist IP-Reputation?

Die IP-Reputation gibt an, wie vertrauenswürdig deine IP-Adresse ist. Diese Einschätzung basiert auf der Anzahl der Anfragen, die abgelehnt und als unerwünscht eingestuft werden. Je öfter Personen deine E-Mails abbestellen, desto höher ist die Einstufung der jeweiligen IP-Adresse als Spam. Stelle daher sicher, dass du eine positive IP-Reputation hast, damit du erfolgreiche Marketingkampagnen fahren kannst.

Warum ist die IP-Reputation im Marketing wichtig?

Der beste Weg, Kunden zu erreichen, ist eine E-Mail-Liste, insbesondere wenn diese Liste von echten Personen stammt, die ihre E-Mail-Adressen deinem Unternehmen freiwillig bereitgestellt haben. Das bedeutet, dass sie an deiner Marke interessiert sind und benachrichtigt werden möchten, wenn du eine Werbeaktion oder ein Event veranstaltest. Dies sind oft die Verbraucher, die am wahrscheinlichsten mit deiner Marke interagieren oder etwas kaufen.

Der Kauf einer E-Mail-Liste mit Kontakten, die sich nie für den Erhalt von Mitteilungen angemeldet haben, kann allerdings negative Auswirkungen auf deinen IP-Reputation haben. Personen auf diesen Listen sind möglicherweise nicht an deiner Marke interessiert, was dazu führt, dass eine Vielzahl von Benutzern die Löschung aus der Liste anfordern. Noch schlimmer ist, wenn sie die E-Mail als Spam markieren. Wenn das häufig vorkommt, können deine Marketing-E-Mails als Sicherheitsrisiko eingestuft werden. E-Mail-Serveranbieter werden deine Nachrichten nicht versenden, zumindest nicht ohne die Empfänger zu warnen.

Dieses Problem kann sich auf jedes Unternehmen auswirken, das auf Online-Werbung angewiesen ist. Als Spam gekennzeichnet zu sein bedeutet, dass der Prozentsatz der geöffneten E-Mails deutlich abnimmt. Der Rückgang der Öffnungsraten wird das Problem nur noch verstärken.

Kontinuierliche Spam-Massen-E-Mails werden eventuell als mit Malware infizierte Nachrichten von bedrohlichen Domains angesehen. Und wenn die E-Mails eines Unternehmens erst einmal als bedrohlich angesehen werden, führt das unmittelbar zu einer schlechten IP-Reputation, die man nur schwer wieder los wird. Der beste Weg um es gänzlich zu vermeiden, in diese Spirale zu geraten, ist es, den Überblick über deine IP-Reputation zu behalten.

Wenn du deinen Reputationsscore kennst, kannst du Änderungen vornehmen, bevor etwas außer Kontrolle gerät. Mit einer guten Reputation stellst du sicher, dass deine E-Mails zugestellt werden.

Was wirkt sich auf deine IP-Reputation aus?

Wir haben bereits einige Faktoren angesprochen, die deinen Reputationsscore senken können, aber es gibt noch mehr Dinge, auf die du achten solltest. Behalte bei der Analyse deiner Reputation Folgendes im Auge:

Häufigkeit des E-Mail-Versands

Wenn du mit E-Mail-Marketing beginnst, wirst du zunächst als „unbekannt“ eingestuft. Das bedeutet nur, dass dein Score null ist und du mehr E-Mails senden musst, um einen Score zu erhalten.

Was du in dieser Phase jedoch vermeiden solltest, ist es, täglich E-Mails an zu viele Empfänger zu senden. Das könnte nämlich der schnellste Weg sein, als Spam markiert zu werden und auf die schwarze Liste zu geraten. Sende deine E-Mails stattdessen an weniger Personen, um den Stein ins Rollen zu bringen. Dies ist eine stetige Möglichkeit, dir eine gute Reputation aufzubauen.

Das umfasst auch die Häufigkeit des E-Mail-Versands Achte genau darauf, wie deine Zielgruppe auf die von dir gesendeten E-Mails reagiert. Mehr E-Mails zu schreiben scheint eine gute Idee zu sein, da du mehr Informationen mit deiner Zielgruppe teilen kannst. Doch Vorsicht ist geboten! Wenn du zu oft E-Mails versendest, könnte dies die Empfänger stören. Wenn deine E-Mails jeden Tag in ihrem Posteingang landen, könnten sie sich darüber beschweren.

Malware-Angriffe

Als das Internet sich zu verbreiten begann, war es dem Wilden Westen ähnlich. Es gab ständig Viren, Hacker- und sonstige Angriffe. Mit der Weiterentwicklung der Technologie entwickelten sich auch neue Möglichkeiten, potenziell schädliche Programme zu bekämpfen.

Mittlerweile gibt es Software, die speziell entwickelt wurde, um Schaden zu verursachen und private Daten zu sammeln. Diese Art von Software wird Malware genannt. Malware stellt sowohl für Konzerne als auch für kleine familiengeführte Betriebe eine große Bedrohung dar. Sie kann nicht nur interne Systeme infizieren, sondern auch Kunden erreichen. Ein Angriff auf die IP-Reputation kann so schnell geschehen, dass es oft schwer ist, die Quelle zu identifizieren. Zu solch einem Angriff kommt es oft, wenn Benutzer auf einen Link mit angehängter Malware klicken. Sobald ein bösartiges Programm in den Computer eingedrungen ist, kann es auch deine E-Mail-Liste erreichen.

Plötzlich wird deine IP-Adresse verwendet, um Spam-E-Mails zu versenden und andere Systeme anzugreifen. Wenn Kunden Spam oder sogar ggf. infizierte E-Mails erhalten, wird der IP-Score des Absenders sinken. Malware-Schutz kann in solchen Fällen Abhilfe schaffen.

Historische Daten zur IP-Adresse

Stell dir vor, du versendest E-Mails und führst deine Due-Diligence-Prüfung durch, um deine IP-Reputation zu wahren. Nach einer Weile merkst du, dass deine E-Mails nicht geöffnet werden. Das ist seltsam, da du eine gute E-Mail-Liste hast und nie Spam sendest. Das könnte etwas mit einer vergangenen IP-Adresse zu tun haben.

So überprüfst du deinen IP-Reputationsscore

Um deinen Reputationsscore zu überprüfen, musst du Tools verwenden. Es gibt mehrere Online-Websites mit den Tools, die du brauchst, um deinen IP-Reputationsscore zu erfahren. Mit diesen Tools kannst du auch ermitteln, ob deine IP-Reputation ein Sicherheitsrisiko darstellt.

Beginnen wir mit Google und Mail Tester. Diese IP-Reputationsdienste stellen dir einige Informationen zur Verfügung, mit denen du deinen IP-Score analysieren kannst. Sie geben dir sogar Feedback, um deine Reputation zu verbessern.

Um einen detaillierteren Einblick zu erhalten, solltest du den Domain Reputation Checker von Mailchimp verwenden. Dieser IP-Reputationsdienst prüft deine Sendehistorie genauer, um den IP-Reputationsscore zu bestimmen. Das Tool erklärt auch, wie es zu dieser Schlussfolgerung gekommen ist.

Wie du deine IP-Reputation verbesserst

Für effektive E-Mail-Marketingkampagnen ist eine gute IP-Reputation unerlässlich. Glücklicherweise kannst du deine IP-Reputation verbessern – einige Taktiken haben wir in diesem Artikel bereits erwähnt. Im Folgenden geben wir dir noch weitere Tipps, wie du eine bessere IP-Reputation erreichen kannst.

Richte deine Strategie neu aus

Am einfachsten ist es, zu vergleichen, was du tust und was passiert ist, als dein Score gesunken ist.

Sendest du zu viele E-Mails? Ist die Öffnungsrate niedrig? Wie informativ sind deine E-Mails? Sind deine Betreffzeilen klar und prägnant oder könnte man sie als Spam wahrnehmen?

Achte auf Merkmale in den E-Mails, die mit einem Rückgang der Abonnentenzahl zusammenhängen. Vielleicht musst du ein wenig Abstand halten oder zwei E-Mails pro Woche mit nützlicheren Inhalten senden. Verschicke E-Mails niemals nur um des Verschicken willens. Jede E-Mail sollte relevant sein.

Installiere eine Firewall

Eine Web Application Firewall (WAF) schützt vor Spam und Malware. Der Anwendungsserver verwendet eine WAF, um die gesamte Kommunikation zu überprüfen. Da keine schädlichen Links an der Firewall vorbeikommen, gelangt keine Malware ins System.

Richte zwei Server ein

Effizienz ist das A und O in der Geschäftswelt. Die Verwendung derselben IP-Adresse für E-Mail-Marketing und normale Geschäfts-E-Mails mag effizient erscheinen, aber lass dich nicht von der Bequemlichkeit täuschen. Wenn du zwei Server hast, kann sich jeder Server auf eine Sache konzentrieren. An Verbraucher werden bereits viele E-Mails gesendet. Wenn du also geschäftliche E-Mails entfernst, würde der Umfang der Aktivitäten erheblich sinken, und die Optimierung deiner Server sollte mehr Effizienz mit sich bringen.

Erziele eine positive IP-Reputation für erfolgreiche Marketingkampagnen

Deine IP-Reputation bestimmt, ob potenzielle und BestandsKunden deine Marketingkampagnen sehen. Eine niedriger Reputationsscore kann zu Zustellbarkeitsproblemen führen, was bedeutet, dass deine Kampagnen nie erfolgreich sein werden. Eine gute IP-Reputation hingegen stellt sicher, dass deine digitale Korrespondenz nicht im Spam-Ordner, sondern in den Posteingängen deiner Empfänger landet.

Wenn du eine Botschaft vermitteln möchtest, musst du darauf achten, dass die Tools, die dein Unternehmen für seine Marketingtätigkeiten verwendet, seriös sind. Von Online-Ads über Ad-Retargeting bis hin zu E-Mail-Kampagnen – Mailchimp hilft mit automatischen Inhaltsprüfungen, deine IP-Reputation zu wahren. Dieses einfache Tool informiert alle über potenzielle Probleme.

Indem du Problemen vorbeugst und den Überblick über deinen IP-Reputationsscore behältst, kannst du verhindern, dass deine Marketingmaßnahmen beeinträchtigt werden. Vermeide Spamfilter und sprich die Personen an, die am ehesten mit deinen E-Mails interagieren, indem du eine gute IP-Reputation aufrechterhältst.

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