Wir bezeichnen dies heute gleichbedeutend als die „7P“ oder als „Marketing-Mix“. Wir werden dieses Konzept und seine Komponenten erörtern und eine Reihe von allgemeinen Fragen über den Marketing-Mix und seine Anwendungsbereiche beantworten. Diese Elemente des Marketing-Mix helfen Unternehmen dabei, eine effektive Marketingstrategie zu entwickeln und spezifische Marketingzielsetzungen zu erfüllen, um ihre Zielmärkte und Geschäftsziele besser zu erreichen.
Marketing-Mix: Die 7 Ps des Marketings
Zusammenfassung mit Hilfe unserer KI erstellt
- Was ist der Marketing-Mix?
Marketing-Mix bezieht sich auf eine Kombination von Strategien und Tools, die verwendet werden, um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu bewerben. Ursprünglich wurde er als die „4 Ps“ definiert: Product, Price, Place, Promotion (Produkt, Preis, Ort und Werbung), und später auf die „7 P's“ erweitert: Product, Price, Promotion, Place, People, Packaging, Process (Produkt, Preis, Werbung, Ort, Personen, Verpackung und Prozess). - Wie hilft der Marketing-Mix Unternehmen?
Er bietet einen Rahmen für die Entwicklung von Marketingstrategien und stellt sicher, dass alle Aspekte des Marketings zusammenwirken, um einen stimmigen Plan zu erstellen. - Welche Arten von Marketing-Mix gibt es?
Zu den Arten gehören u.a. der Produktmix, der Dienstleistungsmix, der Marketingprogramm-Mix und der globale Marketingmix. - Warum ist es wichtig, die Interaktionen zwischen den Elementen des Marketing-Mix zu berücksichtigen?
Zu verstehen, wie jedes Element die anderen beeinflusst, hilft dir, ein einheitliches Markenerlebnis zu schaffen und die allgemeine Effektivität des Marketings zu verbessern.
Es gelten die Geschäftsbedingungen. Hast du noch Fragen? Du erreichst den Vertrieb unter +1 (800) 315-5939.
Die 7P des Marketing-Mix geben dir einen Rahmen vor, um deine Marketingstrategie zu gestalten und deine Produkte effektiv an deine Zielgruppe zu vermarkten. Die „7 Ps einer Marketingstrategie“ sind: „Product“ (Produktpolitik), „Price“ (Preispolitik), „Promotion“ (Kommunikationspolitik), „Place“ (Distributionspolitik), „People“ (Personalpolitik), „Packaging“ (Verpackungspolitik) und „Process“ (Prozesspolitik). Dieser Marketing-Mix dient als Ergänzung des klassischen „4P-Marketing-Mix“ („Product“ (Produktpolitik), „Price“ (Preispolitik), „Place“ (Distributionspolitik) und „Promotion“ (Kommunikationspolitik)), der 1948 von James Culliton, Professor für Marketing an der Harvard University, entwickelt und später von Jerome McCarthy erweitert wurde.
Was ist ein Marketing-Mix?
Ein Marketing-Mix ist eine Auswahl von Marketingtools, die sich auf unterschiedliche Bereiche konzentrieren und in Kombination dazu genutzt werden können, einen umfassenden Plan aufzustellen. Der Begriff bezieht sich auf eine Klassifizierung, die zu Beginn als die 4P bezeichnet wurde: „Product“ (Produkt), „Price“ (Preis), „Place“ (Distribution) und „Promotion“ (Kommunikation). Später wurde sie um „People“ (Personal), „Packaging“ (Produktaufmachung) und „Process“ (Prozess) erweitert. Dieser erweiterte Marketingansatz – manchmal auch als erweiterter Marketing-Mix bezeichnet – hilft Marken, die Bedürfnisse potenzieller Kunden zu erfüllen, und zwar sowohl mit ihrer physischen Präsenz als auch auf Online-Plattformen. Außerdem können sie so sicherstellen, dass ihr Marketingansatz den Anforderungen der Verbraucher gerecht wird.
Was sind die 7 Ps des Marketings?
Das Konzept des 4P-Marketing-Mix (später als die 4P des Marketings bezeichnet) wurde von Jerome McCarthy in seinem Buch: „Basic Marketing: A Managerial Approach“ eingeführt. Gemeint ist die durchdachte Kombination von Strategien und Praktiken, die ein Unternehmen einsetzt, um sein Geschäft voranzutreiben und erfolgreich für seine Produkte zu werben.
Ursprünglich handelte es sich um die vier Grundelemente „Product“ (Produkt), „Price“ (Preis), „Place“ (Distribution) und „Promotion“ (Kommunikation), die später um die Elemente „People“ (Personal), „Packaging“ (Produktaufmachung) und „Process“ (Prozess) erweitert wurden. Diese Elemente werden heute als die „7P“ des Mix bezeichnet. Jedes Element konzentriert sich auf einen wichtigen Aspekt des Marketingmanagements und dient erfolgreichen Marketingverantwortlichen als zentraler Baustein, um eine ausgezeichnete Marketingstrategie zu entwickeln.
Für Inhaber von Kleinunternehmen oder Marketingmanager kann es schwierig sein, zu wissen, wie man mit digitalem Marketing ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet oder die richtigen Kunden erreicht – vor allem auf neuen Plattformen wie dem Internet.
Glücklicherweise geben dir „die 7P des Marketings“ einen Rahmen, den du nutzen kannst, um deine Marketing- und wesentliche Strategie zu planen, um deine Produkte effektiv an deine Zielgruppe zu vermarkten.
Zudem kannst du die Elemente des Mix bei deinen täglichen Marketingentscheidungen berücksichtigen, um mit deiner Marketingkampagne und deiner Werbestrategie die richtige Zielgruppe zu gewinnen.
1. Produkt (oder Dienstleistung)
Deinen Kunden ist nur eins wichtig, nämlich mit welchem Nutzen dein Produkt oder dein Service für sie verbunden ist. Daher solltest du dich darauf konzentrieren, dein Produkt so gut wie möglich zu gestalten und deine Produktlinien entsprechend zu optimieren. Dieses Konzept wird „produktorientiertes Marketing“ genannt. In einem Marketing-Mix umfasst die Produktpolitik jeden Aspekt dessen, was du zu verkaufen versuchst. Dazu gehören:
- Design
- Qualität
- Features
- Optionen
- Produktaufmachung
- Marktpositionierung
Für ein erfolgreiches produktorientiertes Marketing müssen Produktvermarkter die folgenden fünf Komponenten berücksichtigen:
- Mach Platz für deine Produkte oder Services und sorge dafür, dass sie sich selbst verkaufen. Richte deine Marketingaktivitäten darauf aus, Verbraucher dazu zu bringen, dein Angebot zu testen, damit sie sich selbst von dessen Wert überzeugen können.
- Werde zum (Kunden-)Experten. Du solltest die Bedürfnisse deiner Kunden kennen und dieses Wissen nutzen, um den Wert deines Produkts zu vermitteln.
- Biete deinen Kunden stets Unterstützung an. Indem du informative Inhalte erstellst, die den Bedürfnissen deiner Zielgruppe entsprechen, positionierst du dich als Verbündeter. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie bei dir kaufen. (Das nennt man auch Content-Marketing.)
- Teile authentische Erfahrungsberichte. Ermutige zufriedene Kunden, über ihre Erfahrungen zu berichten und anderen zu erzählen, warum sie deine Marke schätzen.
- Richte den Fokus auf dein Produkt. Konzentriere dich auf das Produkt, bevor du darüber nachdenkst, wie du es verkaufst. Investiere in die Entwicklung und die Produktqualität wird für sich selbst sprechen.
2. Preis
Bei der Preispolitik spielen viele Faktoren eine Rolle. Marken gehe dabei oft wie folgt vor:
- Sie setzen den Preis für ein Produkt höher an als die Konkurrenz, um den Eindruck zu erwecken, dass ihr Angebot von höherer Qualität ist.
- Sie legen einen ähnlichen Preis fest wie ihre Konkurrenz und heben dann Merkmale oder Vorteile hervor, mit denen anderen Marken nicht dienen können.
- Sie setzen die Preise niedriger an als ihre Konkurrenz, um in einen umkämpften Markt einzusteigen oder preisbewusste Verbraucher für sich zu gewinnen.
- Sie planen eine Preiserhöhung ein, wenn sich die Marke etabliert hat, oder eine Preissenkung, um den Wert eines aktualisierten Modells zu betonen.
- Sie setzen den Grundpreis höher an, um Paketangebote oder Werbeaktionen attraktiver zu machen.
Überlege, was du mit deiner Preisstrategie erreichen möchtest und wie der Preis zum Rest deiner Marketingstrategie passt. Du solltest dir folgende Fragen stellen, wenn du Produkte verkaufst:
- Wirst du höherwertige Produktversionen gegen einen Aufpreis anbieten?
- Müssen die Kosten sofort gedeckt werden, oder kannst du einen niedrigeren Preis festlegen und ihn als Investition in das Unternehmenswachstum betrachten?
- Wirst du Werbeaktionen schalten?
- Wie tief kannst du mit den Preisen gehen, ohne dass Zweifel an der Qualität deiner Produkte aufkommen?
- Wie hoch kannst du mit den Preisen gehen, bevor deine Kunden den Eindruck haben, dass deine Produkte überteuert sind?
- Wirst du als Marke mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis oder als Premiummarke wahrgenommen?
3. Kommunikation
Die Kommunikationspolitik ist der Teil des Marketing-Mix, den die Öffentlichkeit am ehesten wahrnimmt. Dazu gehören Fernseh- und Printwerbung, Content-Marketing, Gutscheine oder geplante Rabatte, Social-Media-Strategien, E-Mail-Marketing, Display-Anzeigen, digitale Strategien, Marketingkommunikation, Suchmaschinenmarketing, Öffentlichkeitsarbeit und vieles mehr.
All diese Werbekanäle bündeln den gesamten Marketing-Mix in Form einer Omnichannel-Strategie, die ein einheitliches Erlebnis für deinen Kundenstamm schafft. Zum Beispiel:
- Kunden sehen eine Werbeaktion in einem Geschäft und prüfen Preise und Bewertungen über ihr Handy.
- Sie sehen sich die Website der Marke an, die sich auf ein eindeutiges Feature des Produkts konzentriert.
- Die Marke hat Bewertungen zu diesem Feature eingeholt. Diese Bewertungen erscheinen auf hochrangigen Bewertungsseiten.
- Ein Kund kauft das Produkt und du hast ihm mithilfe der Marketingautomatisierung ein Dankesschreiben per E-Mail gesendet.
So kannst du diese Kanäle gemeinsam nutzen:
- Stelle sicher, dass du alle verfügbaren Kanäle kennst und hole das Beste aus ihnen heraus, um deine Zielgruppe zu erreichen.
- Mach dir den Trend zum personalisierten Marketing zu eigen.
- Segmentiere deine Werbemaßnahmen ausgehend vom Verhalten deiner Kunden.
- Teste die Reaktionen auf verschiedene Werbeaktionen und passe deine Marketingausgaben entsprechend an.
- Vergiss nicht, dass Werbung keine Einbahnstraße ist! Kunden erwarten, dass du ihre Interessen berücksichtigst und ihnen genau dann Lösungen anbietest, wenn sie gebraucht werden.
4. Distribution
Wo wirst du dein Produkt verkaufen? Die Marktforschung, die deine Produkt- und Preisentscheidungen beeinflusst hat, dient auch als Orientierungshilfe für deine Platzierung, die über physische Standorte hinausgeht. Bei der Distributionspolitik gibt es einiges zu berücksichtigen:
- Wo werden potenzielle Kunden nach deinem Produkt suchen?
- Ist es wichtig, dass sie es in den Händen halten?
- Erzielst du mehr Umsatz, wenn du Kunden deine Produkte direkt über deine E-Commerce-Website anbietest, oder wirst du die Marktplätze Dritter nutzen?
- Möchtest du mit deinen Kunden während des Kaufvorgangs direkt kommunizieren oder soll ein Drittanbieter Kundenserviceprobleme lösen?
5. Personal
Zum Personal gehören alle Beschäftigten, die direkt oder indirekt mit Kunden in Kontakt kommen. Daher solltest du sicherstellen, dass du auf allen Ebenen die besten Fachkräfte rekrutierst – nicht nur im Kundenservice und im Vertrieb.
Hier erfährst du, wie du dafür sorgen kannst, dass dein Personal den richtigen Einfluss auf deine Kunden hat:
- Gewährleiste kontinuierliche Weiterbildung für deine Marketingprofis, damit sie deine Marketing-Mix-Strategie erfolgreich umsetzen können.
- Denke an die Unternehmenskultur und das Markenimage.
- Stelle Profis ein, um deine Produkte oder Services zu entwickeln und zu gestalten.
- Konzentriere dich auf CRM (Customer Relationship Management), das echte Verbindungen schafft und Loyalität auf persönlicher Ebene fördert.
Mit den richtigen Mitarbeitern kannst du die Qualität des Kundenservices verbessern, die Kundenbindung erhöhen und Kundenfeedback sammeln, um deinen Marketingansatz zu verfeinern.
6. Produktaufmachung
Die Aufmachung der Produkte eines Unternehmens erregt die Aufmerksamkeit neuer Käufer in einem überfüllten Markt und stärkt den Wert für die Stammkunden. Wir haben einige Beispiele für dich, wie du deine Produktaufmachung optimal einsetzen kannst:
- Heb dich mit deinem Design von der Masse ab. Ein gutes Design hilft den Menschen dabei, deine Marke auf den ersten Blick zu erkennen – und kann auch besondere Produktmerkmale hervorheben. Wenn du z. B. Shampoo herstellst und vertreibst, kannst du unterschiedliche Farben verwenden, um verschiedene Haartypen zu kennzeichnen.
- Stelle wertvolle Informationen bereit. Die Verpackung ist ideal geeignet, um über dein Produkt aufzuklären oder deine Marke zu stärken. Füge klare Anweisungen oder ein unerwartetes Element ein, um deine Kunden zu überraschen und ihnen eine Freude zu machen.
- Füge einen Mehrwert hinzu. Übertriff die Erwartungen deiner Kunden und biete ihnen gut gestaltete, markeneigene Extras, die sie nutzen können, z. B. eine kostenlose Zahnbürste von ihrer Zahnärztin, einen kostenlosen Kostenvoranschlag von einer Dachdeckerfirma oder kostenlose Styling-Tipps in ihrem Friseursalon.
7. Prozess
Konzentriere dich auf Prozesse, die sich mit dem Kundenerlebnis überschneiden. Je spezifischer und nahtloser deine Prozesse gestaltet sind, desto reibungsloser können deine Mitarbeiter sie ausführen. Wenn sich dein Personal nicht mit den einzelnen Verfahrensschritten befassen muss, bleibt mehr Zeit für die Kunden, was zu einem persönlichen und außergewöhnlichen Kundenerlebnis führt.
Folgendes solltest du beachten:
- Wie kosteneffizient ist die Logistik in deinem Hauptvertriebskanal?
- Wie sieht es mit der Terminplanung und Lieferlogistik aus?
- Werden deinen Drittanbietern zu kritischen Zeiten die Produkte ausgehen?
- Hast du genug Personal, um auch zu Stoßzeiten allen Kunden gerecht zu werden?
- Werden Artikel von deiner Website zuverlässig geliefert?
Wenn sich mehr als ein Kunde über einen Prozess beschwert, solltest du herausfinden, was falsch läuft, und wie du das Problem beheben kannst.
FAQs zum Marketing-Mix
Das Verständnis für den Marketing-Mix und die 7 Ps kann viele Fragen aufwerfen. Im Folgenden beantworten wir einige häufig gestellte Fragen, die dir helfen sollen, deinen eigenen Marketing-Mix zu ermitteln und zu erstellen.
Wie könnte ein Marketing-Mix aussehen?
Ein gutes Beispiel für einen Marketing-Mix ist ein Gemischtwarenladen – oder besser gesagt eine Kette von Verbrauchermärkten mit einem breiten Produktangebot, das frische und verpackte Lebensmittel, Werkzeug, Haushalts-, Küchen- und Geschenkartikel, Zeitschriften usw. verkauft.
- Das Produkt: In erster Linie Lebensmittel und verschiedene Artikel, die so im Tarif sind, dass sie bequem und nützlich sind.
- Preise: Die Preisfestsetzung orientiert sich an konkurrierenden Supermärkten, abgesehen von einigen Ausnahmen, bei denen zusätzliche Anreize wie Komfort, Neuheit und Spaß geboten werden.
- Distribution: Die Standorte sollten problemlos erreichbar sein und dem Wertversprechen Bequemlichkeit entsprechen. Daher sollten die Standorte strategisch in der Nähe von Wohngebieten, Einkaufszentren, Bildungszentren usw. liegen.
- Kommunikation: Die Werbeaktivitäten werden sich weitgehend auf den Postversand von Werbematerial, die Filialen selbst, lokale Social-Media-Seiten usw. beschränken.
Das Kundenerlebnis besteht hier in der Möglichkeit, einfache Nahrungsmittel, Snacks und eine Reihe nützlicher Produkte für Haushalt, Freizeit und mehr zu erwerben. Dazu gehört der Aspekt des Marketings, bei dem sich alles um die täglichen Bedürfnisse potenzieller Käufer und die große Vielfalt der Artikel dreht, die dir spontan ins Auge fallen.
Ein weiteres Beispiel wäre ein Streaming-Dienst. Unsere „4 P“ sehen in diesem Fall so aus:
- Produkt: Bequemer Zugang zu Unterhaltung in Originalqualität.
- Preis: Kostenloses Probeangebot, Premium-Pakete und werbefreier Zugriff für Abonnenten.
- Distribution: Die Digitalgeräte der Abonnenten.
- Kommunikation: Werbung über ein breites Spektrum an Kanälen und Plattformen, einschließlich hochwertiger Plakatwerbung in Großstädten, Magazinen und Mundpropaganda. Dies kann eine Vielzahl von Marketingtaktiken umfassen – von Display-Werbung bis hin zu Social-Media-Marketing – um bei potenziellen Kunden immer präsent zu bleiben.
Das Kundenerlebnis besteht hier aus ansprechenden langen Videos, hauptsächlich in Form von beliebten Fernsehserien, Filmen, Comedy-Specials und mehr. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem bequemen Zugriff über dein heimisches Gerät.
Was sind die 4Ps des Marketing-Mix?
In Wirklichkeit gibt es so viele Arten von Marketing-Mixen, wie es funktionierende Unternehmen auf der Welt gibt. Um die Sache zu vereinfachen, können wir versuchen, unser Modell in einen der 7 gängigen Marketing-Mix-Typen einzupassen, die unten aufgeführt sind.
- Produkt-Mix
- Produktweiterentwicklung und Produktlebenszyklus
- Marktabdeckungsmix (oder auch Positionierungsmix)
- Service-Mix
- Marketingprogramm-Mix (oder Werbe-Mix)
- Kanal-Mix/Vertikale Integration
- Globaler Marketing-Mix (oder Internationaler Marketing-Mix)
Wie du siehst, funktioniert es vielleicht nicht gut, das Wertversprechen und die Werbebedürfnisse eines bestimmten Unternehmens in eine dieser Kategorien einzuordnen. Für unseren Gemischtwarenladen könnte zum Beispiel der Service-Mix geeignet sein, da Bequemlichkeit der primäre Wert ist, den wir anbieten wollen. Unser Streaming-Service hingegen könnte sein sowohl als „Service-Mix“ wie auch als „Produkt-Mix“ eingestuft werden.
In den meisten Fällen ist es am besten, einen eigenen Marketing-Mix zu erarbeiten, der die Marketinganforderungen eines tatsächlich bestehenden Unternehmens beschreibt.
Was sind die 4Ps des Marketing-Mix?
Die 4P sind „Product“ (Produktpolitik), „Price“ (Preispolitik), „Place“ (Distributionspolitik) und „Promotion“ (Kommunikationspolitik).
- Produkt: Das Produkt ist ein angebotener Artikel oder Service. Für Marketingzwecke sollten wir berücksichtigen, für wen es bestimmt ist und wer es brauchen könnte. Wir sollten unser Produktangebot außerdem an den Konkurrenzangeboten ausrichten.
- Preis: Das ist der Betrag, der verlangt wird oder den du bereit bist zu zahlen. Wettbewerbsfähige Preise festzulegen, ist häufig eine große Herausforderung. Wenn sich der Preis nicht auf einen Wert unterhalb des Markt-Benchmarks senken lässt, kann es notwendig sein, das Angebot durch einen zusätzlichen Mehrwert attraktiver zu machen.
- Distribution: Dieses Element bezeichnet den Standort, an dem das Produkt oder der Service zugänglich ist und genutzt wird. Für ein Restaurant ist der Standort absolut entscheidend. Bei einem Streaming-Service erfolgt die Distribution in den Wohnungen der Benutzer oder an den Orten, an denen du Computergeräte und -services erwirbst.
- Kommunikation: Dieses Element gibt an, wo und mit welcher Häufigkeit Werbematerial produziert wird und wo es erscheint. Bei unserem Gemischtwarenladen bezieht sich das Werbematerial weitgehend auf den Laden selbst und wird auch dort ausgegeben oder ausgelegt. Bei unserem Streaming-Service wird es über das gesamte Web verteilt ebenso wie an anderen geeigneten Orten/in passenden Medien bereitgestellt.

Du schaffst das! Wir stehen hinter dir.
Marketingbegriffe können verwirrend sein – aber Mailchimp ist es nicht. Vereinfache dein Marketing und bringe dein Unternehmen voran.
Zusammenfassung
Der Marketing-Mix und die 7 P des Marketings dienen Handelsunternehmen als Orientierungshilfe, um eine Kampagne zur Erhöhung der Reichweite zu entwickeln und durchzuführen. Sie ermöglichen es uns, all unsere grundsätzlichen Aufgaben abzudecken, die es in puncto Markenreichweite zu erledigen gilt. Dabei darf nicht vergessen werden, dass diese auf Werbung bezogenen Rahmenkonzepte keine Branding-Aspekte einschließen.
Die Elemente dieser Leitlinien liefern gemeinsam den funktionalen Rahmen, den es braucht, um einen umfassenden Marketingplan zu erstellen.
Erarbeite deinen eigenen Marketing-Mix und mach ihn zum Bestandteil deiner grundlegenden Marketing-Konzepte. Berücksichtige bei der Entwicklung deines Marketing-Mix, wie die einzelnen Elemente aufeinander abgestimmt sind, um ein einheitliches Markenerlebnis für deine Kunden zu schaffen – von der Benutzererfahrung bis zum wahrgenommenen Wert deines Produkts. Überlege, wie sich der Preis eines Produkts auf die Werbestrategie auswirkt, wie die Spezifikationen zur Preisgestaltung beitragen und wie deine Mitarbeiter Prozesse durchführen. Stelle sicher, dass deine Mitarbeiter und die von ihnen verwendeten Tools miteinander kommunizieren können, und verwende die richtigen Tools, um die richtigen Personen zu erreichen. Indem du Beispiele für Marketing-Mixe in deine Vorlage für einen digitalen Marketingplan aufnimmst und deine Kundenansprache daran ausrichtest, kannst du deine Positionierung im Marketing festigen und interaktive Marketingerlebnisse schaffen. Das führt letztlich zu einer besseren Kundenwahrnehmung und langfristiger Kundenzufriedenheit.