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Grundlegender Aufbau einer digitalen Präsenz

Wie Northern Commerce dem Unternehmen Williams Food Equipment geholfen hat, ein neues digitales Erlebnis zu schaffen – und seine Reichweite auf ganz Kanada auszuweiten.

Hero image for Building a Digital Presence From The Ground Up

Obwohl Lindsay Arnold am College Grafikdesign studiert hat, merkte sie schnell, dass die Ergebnisse der Designs sie mehr faszinierten als die Designs selbst. Und so teilten sich für sie die Wolken und ein Licht leuchtete ihr den Weg zu einer strategischeren Atmosphäre: digitales Marketing. Es war nur diese anfängliche Sackgasse erforderlich, um ihr den richtigen Weg zu weisen, der sie zu ihrer jetzigen Rolle als E-Mail-Guru führte.

„Ich liebe diese Umgebung, in der ich sozusagen mein eigenes-Abenteuer wählen kann“, beschreibt Lindsay ihre Rolle bei der in London, Ontario, ansässigen Agentur Northern Commerce. Vor Northern war Lindsay bei einer kleinen Agentur für digitales Marketing, die sich ein Büro mit einer Web-Entwicklungsfirma teilte. Schließlich fusionierten die beiden und gründeten Northern, das nun Büros in London und Toronto hat, um sein Team von fast 60 Mitarbeitern aufzunehmen.

Northern ist dafür verantwortlich, E-Commerce-Seiten von Grund auf aufzubauen und zu vermarkten. Dieses Wachstum bot eine Menge Freiheit, neue Rollen zu bilden, die es vorher nicht gab.

 

„Damals befand ich mich in einer eher allgemeinen Rolle im digitalen Marketing. Ich bemerkte aber, dass niemand wirklich den E-Mail-Bereich kontrollierte, also habe ich ihn quasi einfach für mich beansprucht“, sagt Lindsay. „Und dies wurde mit offenen Armen begrüßt. Ich durfte neue Strategien ausprobieren und das Verfahren weiterentwickeln, wie wir E-Mails behandeln. Wir haben damals noch keine Marketingautomatisierung genutzt, also habe ich die gesamte Entwicklung geleitet.“

Dieses Fachwissen erwies sich als sehr nützlich, als ein in Ontario ansässiges E-Commerce-Unternehmen für Küchenartikel an Northern herantrat und um Hilfe bei seiner Expansion in ganz Kanada bat.

Die Bauhelme aufsetzen

Lindsay war bei den Bestrebungen im E-Commerce-Bereich unter anderem aufgefallen, dass E-Mail-Strategien dazu neigen, ein wenig übereilt zu sein – was verständlich ist, wenn man bedenkt, wie wenig Zeit kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) tatsächlich für ihr Marketing bleibt.

„Wir stellen fest, dass viele KMUs zwar eine Liste haben, aber sie wissen nichts über die Abonnenten und ihr System basiert einfach nur auf dem Verzweiflungsakt, alle auf die gleiche Weise mit E-Mails zu bombardieren“, sagt sie. „Unsere Absicht hingegen ist, sie zu einem stärker datengestützten Ansatz zu bewegen, bei dem wir die Zielgruppe basierend auf ihren Handlungen kontaktieren – egal ob es sich um E-Commerce handelt oder nicht. Wir berücksichtigen die Interessen der Benutzer und sammeln und nutzen Daten im Grunde nur, um ein besseres Kundenerlebnis zu schaffen.“

 

Und als Williams Food Equipment vor drei Jahren an die Agentur herantrat, um den Traffic ihres Stores zu erhöhen und Aufmerksamkeit innerhalb Kanadas zu generieren, wussten Lindsay und ihr Team, dass sie ein digitales Erlebnis komplett neu aufbauen mussten. Und das bedeutete, mit einer neuen Website ganz von vorne anzufangen – ebenso wie mit einer neuen Art der Kundenpflege per E-Mail.

In die Werkzeugkiste greifen

„Das Ganze begann damit, dass wir eine Magento-Website für sie erstellt haben. Dabei haben wir eine Menge über das Unternehmen erfahren“, sagt sie. Der Neustart beinhaltete auch die Einführung eines Konzepts zum Erweitern der nationalen Markenbekanntheit für das Unternehmen, um die Verbraucher wissen zu lassen, mit wem sie es tun haben.

„Sie wollen professionelle Küchenartikel verkaufen und diese für alle Kanadier zugänglich und erschwinglich machen“, sagt Lindsay. „Unser Hauptziel war es also, den persönlichen Kundenservice auf einen großen E-Commerce-Kanal zu übertragen.“

 

Da dieser Schritt bereits vor den Integrationen von Mailchimp, wie Mailchimp für Magento, erfolgte, mussten die Entwickler von Northern eine effiziente Lösung finden, die keine wertvollen Ressourcen verschlang.

„Wir haben diese benutzerdefinierten Lösungen entwickelt, um die Daten zu übertragen, aber benutzerdefinierte Builds können schnell eine Menge Ressourcen verbrauchen“, sagt Lindsay. „Es ging darum, eine schlanke Lösung zu finden, die gleichzeitig am effektivsten wäre.“

Jetzt lässt sich Mailchimp nahtlos in Magento integrieren, sodass Agenturen wie Northern Kundendaten nutzen können, um das Marketing einer Marke zu personalisieren, mehr zu verkaufen und ihr Geschäft auszubauen.

Entwürfe erstellen

Die E-Mail-Marketingstrategie von Williams Food Equipment musste ebenfalls überarbeitet werden. „Sie hatten zwar eine E-Mail-Liste, aber ein großer Teil davon war ziemlich veraltet und uninteressant. Und insgesamt war sie nicht unbedingt etwas, das wir in ein Mailchimp-Account importieren wollten“, sagt Lindsay. „Wir haben ihnen geholfen, die Liste zu überprüfen, zu bereinigen und dann einen Weg zu finden, Kontakte wirklich zu pflegen und sie über ihre Produkte und Serviceangebote zu informieren.“

Northern half Williams dabei, ihre Liste um satte 74 % zu erweitern, was die Gesamtzahl der Abonnenten auf rund 35.000 erhöhte. Und um die Konversions- und Engagement-Raten zu erhöhen, haben Lindsay und ihr Team E-Mail-Automatisierungen entwickelt, die die richtigen Informationen zur richtigen Zeit senden, damit die Kunden über Verkäufe und neue Produkteinführungen informiert sind. Dazu gehörten ein Willkommens-Workflow, Warenkorbabbruch-E-Mails und einmalige E-Mails, mit denen bestimmte Kunden nach dem Kauf eines hochwertigen Produkts nochmals kontaktiert werden, um ihnen zu zeigen, wie sie es nutzen können.

 

„Ich habe unser automatisiertes Engagement mit dem manuellen E-Mail-Engagement verglichen. Die Öffnungsraten stiegen um 161 % und die Klickraten um 400 %“, sagt Lindsay.

Aber das ist noch nicht alles: Was das E-Mail-Wachstum angeht, so verzeichnete Northern im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 90 %. Die besten Wachstumswerte im Jahresverlauf betrugen 108 % in der Nebensaison und 102 % in der Urlaubssaison.

Drei Methoden zum Entwickeln deiner Online-Marketing-Strategie

Planänderungen für deinen Online-Auftritt können entmutigend erscheinen, müssen es aber nicht, wenn du den richtigen Ansatz wählst. Hier verrät Lindsay Arnold von Northern drei Tipps, wie du deine digitale Präsenz entwickeln kannst:

Nutze eine einheitliche Botschaft.

Ganz gleich, ob du E-Mails, Ads, soziale Medien oder eine Kombination aus allen drei Komponenten verwendest: Stelle sicher, dass du über alle relevanten Touchpoints eine konsistente Botschaft vermittelst. Wenn du zum Beispiel sowohl über deine Facebook-Remarketing-Ads als auch in einer E-Mail-Kampagne einen Rabatt anbietest, sollte deine Landingpage ein analog dazu gestaltetes Angebot enthalten.

Deine Kunden profitieren von einem nahtlosen Erlebnis und du baust Anerkennung und Vertrauen für deine Marke auf – eine Win-Win-Situation.

Teste verschiedene Kanäle.

Suche und teste regelmäßig neue Wege, um mit deinen Kunden online in Kontakt zu treten. Wenn deine Marke neu im digitalen Raum ist, kannst es dir eine Menge Spaß und Erfolg verschaffen, neue Strategien auszuprobieren, um festzustellen, was funktioniert. Dabei kann es um bedeutende Änderungen wie neue Formen der E-Mail-Automatisierung oder neue Ad-Formate oder sogar um gezielte A/B-Tests bei E-Mail-Kampagnen gehen.

Achte darauf, deine Performance zu verfolgen, um zu erfahren, welche Kanäle sich am besten für deine Marke eignen. Dies wird dir helfen, eine Strategie für kontinuierliches Wachstum zu entwickeln.

Denke an deine Kunden, bevor du an dich selbst denkst.

Wenn du Marketinginhalte planst, denke darüber nach, wer deine Kunden sind und welche Anforderungen sie an dich stellen könnten (und nicht, welche Anforderungen du an dich selbst stellst). Es wird lohnenswerter für dich sein, wenn du ihnen hilfst, Probleme zu lösen, als wenn du ihnen einfach nur Produkte aufdrängst. Achte darauf, Probleme über alle Phasen der Customer Journey hinweg zu behandeln und deine Inhalte überall dort zugänglich zu machen, wo deine Kunden online aktiv sind.

Genau wie im persönlichen Gespräch ist die Kundenerfahrung auch online das A und O – je mehr Wert du einem Benutzer bietest, desto wahrscheinlicher ist es, dass er für dich ein wertvoller Kunde wird.

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