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So machst du aus Website‑Besuchern Kunden

Fünf Möglichkeiten, wie dein E‑Commerce‑Shop Kunden zu Käufern machen und die Kundenbindung steigern kann.

Personen auf deine Website zu locken ist wichtig, jedoch nur der Anfang. Sobald sie deine Website besuchen, musst du ihr Interesse wecken, sie ermutigen, deine Website zu erkunden, und sie letztendlich zu Kunden werden lassen. Nur so wird der Umsatz durch Neukunden gesteigert und die Zahl wiederholter Einkäufe von deiner bestehenden Zielgruppe erhöht.

Website-Besucher als Kunden zu gewinnen, sollte laut Sonaly Patel, Senior Commerce Marketing Manager bei Mailchimp, für alle Online-Marketer eine oberste Priorität sein. „Deine Website sollte im Hinblick auf dieses Ziel entworfen, erstellt und gepflegt werden“, sagt sie. „Sie braucht eine zusammenhängende Struktur, die den Wert deiner Marke klar vermittelt, einfach zu navigieren ist und die Besucher zu zahlenden Kunden macht.“

Nutze diese Tipps, um die Besucher deiner Website in treue Kunden zu verwandeln.

Navigation einfach gestalten

Von dem Moment an, in dem jemand auf deiner Website ankommt, sollte er in der Lage sein, das Gewünschte zu finden und einen Kauf mit so wenigen Klicks wie möglich zu tätigen. Die Navigation muss intuitiv, benutzerfreundlich und verständlich sein.

„Denke daran, deine Website als Reklamefläche für deine Marke zu betrachten“, sagt Sonaly. „Es sollte ganz einfach sein, Informationen zu deinem Unternehmen zu finden, Antworten auf Fragen zu erhalten, zwischen Produktkategorien zu navigieren und etwas zu kaufen.“

Eine eindeutige Taxonomie, die Art und Weise, wie du Elemente auf deiner Website klassifizierst und anordnest, sorgt für eine gute Website-Navigation. Wenn das richtig gemacht wird, können Besucher problemlos finden, was sie brauchen.

Ein wichtiges Element für eine gute Taxonomie ist laut Deana Thornton, Director of Commerce Marketing bei Mailchimp, die Einbindung von Suchbegriffen und effektiven Keywords.

„Wähle keine trendigen oder süßen Namen für Artikel, wenn du formelle Kleider verkaufst, beschreibe sie beispielsweise nicht als ‚schicke Kittel‘“, sagt sie. „Geh bei der Namensgebung nach einfachen Prinzipien vor, damit Benutzer finden können, wonach sie suchen.“

Konzentriere dich bei deinen Entscheidungen zur Taxonomie auf Recherchen darüber, was bei anderen Marken und Websites funktioniert.

  • Schau dir die Websites der Konkurrenz an. Daena empfiehlt dir, andere Websites in deiner Branche zu erkunden und dir anzusehen, welche Arten von Wörtern und Phrasen die führenden Unternehmen in deinem Bereich verwenden. „Kunden sind bereits daran gewöhnt, wie sie auf Websites navigieren und wie sie wahrscheinlich über Produkte in deiner Kategorie denken, also mach es ihnen leicht, das Gewünschte auf deiner Website zu finden und zu kaufen.“
  • Überprüfe Google-Rankings. Verwende Google Trends um zu sehen, wie Wörter und Begriffe deiner Branche ranken. Wonach Menschen suchen, kann dir Inspiration für bessere Formulierungen zur Beschreibung deiner Produkte geben. „Es kann dir helfen, einen Begriff mit einem anderen zu vergleichen, um zu sehen, was bei deiner Zielgruppe ankommt“, sagt Deana.
  • Analysiere deinen Traffic. Sobald du dich etabliert hast, kannst du die Suchergebnisse deiner Website überprüfen, um zu sehen, wie Besucher typischerweise suchen. Zum Beispiel könnte man bei einem Schmuckshop feststellen, dass Besucher eher nach „Anhängern“ oder „Chokern“ suchen, als nach „Halsketten“.

Ein großartiges Erlebnis schaffen

Ein gutes Website-Erlebnis, das visuell ansprechend, optimiert und benutzerfreundlich ist, ist entscheidend, um mit Besuchern zu interagieren. Biete ihnen eine Website an, die informativ ist und für ihre Bedürfnisse und Interessen relevant ist, damit sie kaufen. Die Seiten, auf die deine Werbung führt, sollten das beworbene Angebot oder den beworbenen Artikel und den beworbenen Preis deutlich hervorheben.

Konzentriere dich auf die folgenden Elemente, wenn du eine Website erstellen möchtest, die zu Käufen führt.

  • Brillante Bilder. Inspiration ist alles. Bilder sollten dein Produkt aus mehreren Winkeln zeigen und es dem Benutzer ermöglichen, auf ein Detail zu klicken und es zu vergrößern. Videos sollten kurz und verständlich sein und Beispiele dafür zeigen, wie dein Produkt verwendet wird.
  • Effiziente Performance. Deine Website-Menüs sollten benutzerfreundlich sein und Dropdown-Menüs für verschiedene Bereiche enthalten. Links sollten schnell laden und für den Benutzer klar erkenntlich sein, damit er weiß, wo er klicken muss. Deine interne Suchschaltfläche sollte leicht zu finden sein.
  • Effektiver Call to Action (CTA). Wenn deine Besucher bereit sind, zu konvertieren, mache es ihnen leicht, den Kauf mit einem deutlich sichtbaren CTA-Button zu tätigen, wie z. B. „In den Warenkorb“ oder „Jetzt kaufen“.
  • Bewertungen Die Meinungen von Menschen, die bereits etwas gekauft haben, können einen starken Einfluss auf die Konversion von Käufern haben, also stelle sicher, dass du Rezensionen und Testimonials anbietest.

Eine Beziehung zu Besuchern herstellen

Neue Besucher neigen eher dazu, zu treuen Kunden zu werden, wenn sie eine Affinität zu deiner Marke empfinden. Beginne, eine Beziehung zu neuen Kunden aufzubauen, bevor sie deine Website zum ersten Mal besuchen. „Soziale Medien können ein guter Ort sein, um mehr über deine potenziellen Kunden zu erfahren und sie über deine Marke zu informieren“, so Sonaly. „Möglicherweise hast du eine feste Gruppe von Followern und nicht alle davon sind Kunden. Bitte sie deshalb, ihre Kontaktdaten mitzuteilen, um die Konversation zu starten.“

Hier sind einige Ideen, wie du die Kommunikation starten kannst, die zur Konversion führt.

  • Sammele die Kontaktdaten der Besucher. Formulare können verwendet werden, um Informationen zu den Besuchern deiner Website zu sammeln und sie zu ermutigen, E-Mails und andere Mitteilungen von dir zu erhalten. So kannst du eine Kontaktliste mit Personen aufbauen, die an Informationen über deine Marke interessiert sind. Das ist die Grundlage eines wirkungsvollen E-Mail-Marketingprogramms.
  • Begrüßungsautomatisierungen senden. Nachdem sich jemand angemeldet hat, um E-Mails von dir zu erhalten, kann eine Serie von Begrüßungs-E-Mails ihn über deine Marke informieren und ein Sonderangebot enthalten, um ihn zu einem ersten Kauf zu bewegen. Später kannst du automatisierte E-Mails senden, um mit ihnen an den wichtigsten Punkten der Customer Journey zu kommunizieren.
  • Reagiere auf Kundenverhalten. Andere automatisierte E-Mails können durch die Aktionen deiner Kunden ausgelöst werden. Sie enthalten wichtige Nachrichten und geben dir Zeit, dich um andere geschäftliche Angelegenheiten zu kümmern. Diese können Produktempfehlungen basierend auf der Art von Artikeln, die jemand bereits angesehen hat, oder den meistverkauften Produkten enthalten.
  • Verwende Umfragen. Jeder möchte nach seiner Meinung gefragt werden. Es ist leicht, eine Umfrage zu erstellen, um Kunden zu fragen, für welche Produkte oder Kategorien sie sich am meisten interessieren. So versteht du besser, was sie möchten, und kannst sie später gezielter ansprechen. „Umfragen eignen sich hervorragend, um neue Möglichkeiten für dein Unternehmen zu entdecken“, sagt Sonaly.
  • Biete Anreize an. Um erste und nachfolgende Einkäufe zu fördern, kannst du zusätzliche Vorteile basierend auf den Ausgabenstufen deiner Kunden gewähren. Du kannst zum Beispiel einen kostenlosen Versand ab einem bestimmten Betrag oder einen prozentualen Nachlass basierend auf einem Gesamteinkaufswert bewerben. Sonderangebote können auch auf zukünftige Einkäufe angewendet werden – wenn ein Kunde beispielsweise 150 USD ausgegeben hat, kann er einen Gutschein in Höhe von 50 USD für den nächsten Kauf erhalten.

Nutze jede Gelegenheit

Auch wenn deine Kunden heute nichts kaufen, gibt es immer noch Möglichkeiten, sie zum Kaufen zu bewegen. Es ist wichtig, Wege zu finden, um mit deinen Kunden in Echtzeit zu interagieren, damit du so reagieren kannst, dass es relevant und authentisch erscheint.

Die Verknüpfung deiner Kontaktdaten in einem Customer Relationship Management System (CRM) hilft dir dabei, dein Wissen zu organisieren und Muster in deinen Daten zu erkennen. Mit diesen Daten kannst du deine Kunden segmentieren, personalisierte Nachrichten erstellen, die für ihre Anforderungen relevant sind, und sie zum Kauf motivieren.

Nutze diese Tools, um deine Verkaufschancen zu optimieren.

  • Automatisierte E-Mails bei abgebrochenen Kaufvorgängen Fast 70 % der E-Commerce-Käufer brechen ihre Käufe vor Abschluss des Zahlungsvorgangs ab. Wenn jemand deine Website besucht und etwas in seinem Warenkorb legt, aber den Zahlungsvorgang nicht abschließt, kann eine E-Mail-Benachrichtigung zum abgebrochenen Einkauf automatisch generiert werden, um ihn daran zu erinnern, zurückzukommen und den Kauf abzuschließen.
  • Retargeting-Ads. Halte das Interesse der Besucher auch nach dem Verlassen deiner Website mit Retargeting-Ads auf Facebook, Instagram und Google aufrecht. Diese können die Besucher daran erinnern, auf deine Website zurückzugehen, wenn sie bereit zum Kauf sind, und dir dabei helfen, verlorene Umsätze zurückzugewinnen.
  • Bezahlte Suche. Bezahlte Suche bringt hochwertigen Traffic auf deine Website, da sie auf der Nachfrage von Verbrauchern basiert. Sie kann wichtig sein, um mit alten und neuen Besuchern zu interagieren. Verwende eine ausgewogene Mischung aus Text- und Produktlistenanzeigen, um die Suchmöglichkeiten zu maximieren und den Traffic zu steigern.
  • Rezensionen und Empfehlungen Mit den Follow-up-Automatisierungen von Mailchimp kannst du Kunden darum bitten, zu teilen, was sie über ihren Einkauf denken, um wertvolle Inhalte für deine Website zu erstellen. Und du kannst als Bonus Empfehlungen für andere Produkte teilen, die diese Kunden mögen, wenn du sie um eine Rezension bittest.

„Die Leute haben vielleicht einfach vergessen, ihren Kauf abzuschließen“, sagt Deana. „Mit dieser Strategie machst du auf dich aufmerksam, erinnerst sie an dich und bringst sie auf deine Website zurück, um den Kauf abzuschließen.“

Vergewissere dich, dass deine digitale Werbung deaktiviert ist, wenn Angebote ablaufen, damit Kunden nicht enttäuscht sind, wenn sie deine Website besuchen und von dem Angebot nicht mehr profitieren können.

„Wenn jemand deine Homepage besucht, sollten die Inhalte aktuell sein“, sagt Deana. „Du möchtest nicht, dass sie im Januar von Festtagsaktionen begrüßt werden. Und du willst nicht unsensibel wirken, wenn deine Website nicht widerspiegelt, was gerade in der Welt um dich herum passiert.“

Klare Kommunikation

Kommunikation ist der Grundpfeiler jeder guten Beziehung und Kunden interagieren eher mit deiner Website und kaufen etwas, wenn sie wissen, wie sie dich kontaktieren können.

Gib alle deine Kontaktdaten deutlich an, einschließlich deiner Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Links zu sozialen Medien und Anschrift, wenn du auch ein physisches Geschäft hast. Eine Live-Chat-Funktion kann auch nützlich sein, um einfache Fragen schnell und effizient zu beantworten.

„Achte bei Kundenkommunikation und Support auf einen Fünf-Sterne-Standard“, sagt Sonaly. „Wenn du eine Frage nicht sofort beantworten kannst, teile das klar mit und lass sie durch eine E-Mail oder andere Kommunikationsmittel wissen, dass du dich meldest, sobald du mehr weißt.“

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