Um deinen Online-Umsatz zu steigern, brauchst du mehr als nur ein tolles Produkt und eine funktionale Website. Kunden haben mehr Möglichkeiten als je zuvor, und die Unternehmen, die sich abheben, sind diejenigen, die es leicht machen, sie zu finden, ihnen zu vertrauen und bei ihnen zu kaufen.
Die gute Nachricht ist, dass es bewährte Strategien zur Neukundengewinnung, zur Konvertierung von Besuchern und zur Kundenbindung gibt. Ganz gleich, ob du gerade erst anfängst oder auf einer bereits vorhandenen Dynamik aufbauen möchtest: Kleine, bewusste Veränderungen können im Laufe der Zeit zu einer deutlichen Umsatzsteigerung führen.
Lies weiter, um zu erfahren, wie du mit Analysen, SEO, Social Media und bezahlter Werbung deinen Online-Umsatz steigern kannst.
Welche allgemeinen Strategien zur Umsatzsteigerung gibt es?
Wenn du deinen Umsatz steigern möchtest (und wer will das nicht?), musst du dafür einiges tun.
Zunächst musst du deine Zielgruppe identifizieren und dafür sorgen, dass sie deine Produkte und Dienstleistungen leicht finden kann. Außerdem musst du deine Angebote so gestalten, dass sie sich von denen der Konkurrenz unterscheiden, und den Kaufvorgang für deine Kund*innen benutzerfreundlich und unkompliziert strukturieren.
Die folgenden Strategien eignen sich im Prinzip immer und können dir helfen, eine Vielzahl von Verkaufszielen zu erreichen, und das unabhängig davon, ob dein kleines Unternehmen ausschließlich online tätig ist oder ob du ein stationäres Geschäft hast.
Deine Zielgruppe verstehen
Der beste Weg zur Gewinnung neuer Kunden mit jeder Marketingstrategie ist die Kenntnis ihrer Bedürfnisse. Unternehmer konzentrieren sich oft so sehr darauf, die besten Lösungen zu verkaufen, dass sie nicht genügend Zeit dafür aufwenden, darüber nachzudenken, an wen sie überhaupt verkaufen.
Auch ein großzügiges Produkt kann zu schwachen Verkaufszahlen führen, wenn du bei deinen Marken- und Marketingentscheidungen deine Zielgruppe nicht berücksichtigst.
Die folgenden Fragen helfen dir zu entscheiden, wie du für dein Produkt oder deine Dienstleistung werben willst:
- Wie gut passt mein Produkt oder meine Dienstleistung zum Lebensstil meiner Kunden?
- Welche Probleme im Privat- oder Berufsleben können mit meinem Produkt gelöst werden?
- Wie kann mein Produkt ihnen mehr Freizeit verschaffen bzw. diese verschönern?
- Für welche anderen Produkte und Dienstleistungen geben sie Geld aus, und wie kann ich von ihrem allgemeinen Kaufverhalten profitieren?
- Wenn mein Produkt oder meine Dienstleistung nicht ihre erste Wahl ist, was ist es dann und warum?
Im Grunde möchten wir uns auf einen imaginären Stuhl vor unsere Zielgruppe setzen und sie auf einer persönlichen Ebene kennenlernen. Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist die Beauftragung eines Marktforschungsunternehmens.
Dieses führt Interviews und Umfragen durch und untersucht die Marketinglandschaft, sodass du die Daten bekommst, die du für die Steigerung deines Umsatzes brauchst. Bevor du jedoch für professionelle Hilfe bezahlst, solltest du überlegen, wie du etwas nutzen kannst, das dir bereits zur Verfügung steht, nämlich Analysen.
Nutze Analysen, um zu erfahren, wie Kunden dein Produkt oder deine Dienstleistung finden
Mit Tools wie Google Analytics kannst du die Pfade erforschen und nutzen, über die Benutzer*innen zu deinem Online-Shop gelangen.
Nehmen wir an, dass du DJ-Equipment verkaufst und dein Website-Traffic aufgrund eines Blogbeitrags über eine berühmte Band, die deine Produkte verwendet, deutlich ansteigt. Um daraus Kapital zu schlagen, solltest du in Erwägung ziehen, eigene Artikel über deine Produkte und die Musiker, die diese verwenden, zu veröffentlichen oder sich mit dem Blogger oder der Bloggerin zusammenzutun, um eine Affiliate-Marketing-Beziehung aufzubauen.
Wenn die Analysen ergeben, dass du den größten Teil deines Traffics Werbekampagnen in bestimmten sozialen Medien zu verdanken hast, kannst du mehr in diese Kanäle investieren, um deinen Erfolg noch weiter zu steigern.
Analysen können auch Schwachstellen in deinem Marketing aufdecken, insbesondere wenn du in einen bestimmten Ansatz oder eine bestimmte Plattform investiert hast, aber keine Resultate siehst. Diese Informationen sind wertvoll, weil sie dir helfen können, deine Marketinganstrengungen und -mittel in Zukunft besser zu verteilen.
Finde heraus, was deine Dienstleistung oder dein Produkt einzigartig macht
Auch wenn die Investition von Zeit und Geld in eine umfangreiche Branding-Kampagne ein sinnvolles Unterfangen ist, kann es bei der Umsatzsteigerung helfen, wenn du dich darauf konzentrierst, was dein Produkt oder deine Dienstleistung von anderen unterscheidet. Indem du betonst, wie sich dein Angebot von anderen abhebt, kannst du Kund*innen ansprechen, die nach diesen spezifischen Eigenschaften suchen.
Nehmen wir an, dass du ein Eiscafé besitzt und außergewöhnliche Geschmacksrichtungen, wie Safran oder Olivenöl, anbietest. Diese Geschmacksrichtungen wirst du wahrscheinlich mehr bewerben, als klassische Eissorten wie Schoko und Vanille.
Oftmals ist es sogar effektiver, einzigartige Elemente deines Produkts oder einmalige Artikel hervorzuheben, statt Rabatte oder Sonderangebote anzubieten. Vergiss nicht: Am wichtigsten ist es, Kund das zu geben, was sie wollen.
Einigen Leuten ist ein einzigartiges, hochqualitatives Produkt oder eine Dienstleistung lieber als Rabatte. Wenn du betonst, was dein Produkt zu etwas Besonderem macht, kannst du deinen Umsatz bei diesen Gruppen steigern.
Biete mehrere Zahlungsmöglichkeiten an
Wenn du mehrere Zahlungsmöglichkeiten anbietest, räumst du automatisch Kaufhindernisse aus dem Weg. Einige Leute bevorzugen zum Beispiel Online-Zahlungsmöglichkeiten, wie PayPal, gegenüber Kreditkarten. Andere bevorzugen wiederum das Lastschriftverfahren.
Informiere dich darüber, wie deine Zielgruppe für dein Produkt bezahlen möchte, und überlege, welche Optionen du noch nicht anbietest.
Mit Social Proof und Bewertungen Vertrauen schaffen
Menschen kaufen eher bei einem Unternehmen, dem sie vertrauen. Und nichts baut dieses Vertrauen schneller auf, als von anderen Kunden zu hören. Dementsprechend solltest du zufriedene Kunden dazu anregen, Bewertungen auf deiner Website, bei Google oder wo auch immer dein Publikum am aktivsten ist, zu hinterlassen.
Erfahrungsberichte, Sterne-Bewertungen und von Nutzern gemachte Fotos sind allesamt hervorragende Optionen. Du kannst sie in deine Marketingmaterialien oder in deine Social-Media-Marketingstrategie einbinden und sie auf deinen Produktseiten an prominenter Stelle präsentieren. Die Kundenzufriedenheit spricht für sich selbst, wenn du ihr einen sichtbaren Platz gibst.
Vereinfachung des Bezahlvorgangs
Ein einfacher Bezahlvorgang steigert den Umsatz, weil die Zeit zwischen dem Hinzufügen eines Artikels zum Warenkorb und dem Abschluss der Transaktion verkürzt wird. Dadurch wird die Gefahr verringert, dass die Kunden abgelenkt werden oder woanders einen ähnlichen Artikel kaufen.
Eine Möglichkeit, um Kund*innen auf deiner Website zu halten, besteht darin, den Bezahlvorgang ohne Anmeldung zu ermöglichen. Deine Online-Käufer haben wahrscheinlich bereits einen Account bei einem Wettbewerber, z. B. bei Amazon.
Wenn sie mehrere Minuten damit verbringen müssen, ein langes Formular auszufüllen und viele sensible Daten einzugeben, geben sie vielleicht auf und entscheiden sich für einen schnellen und einfachen Bezahlvorgang bei der Konkurrenz. Mit einer benutzerfreundlichen, nahtlosen Verkaufsinfrastruktur kannst du den Kaufvorgang für deine Kund optimieren und gleichzeitig deinen Umsatz steigern.
Reduzierung von Warenkorbabbrüchen mit automatisierter Wiederherstellung
Warenkorbabbrüche sind eine der schlimmsten Umsatzlücken für jedes Online-Unternehmen. Automatisierte Wiederherstellungs-E-Mails ermöglichen es dir, Käufer zurückzugewinnen, ohne manuellen Aufwand betreiben zu müssen.
Eine gut getimte Erinnerung, manchmal kombiniert mit einem kleinen Anreiz wie kostenlosem Versand bei der nächsten Bestellung oder einem Rabatt, kann einen bedeutenden Teil der verlorenen Online-Verkäufe zurückgewinnen. Wenn du dies einmal einrichtest, arbeitet es jeden Tag im Hintergrund und gewinnt stillschweigend Einnahmen zurück, die dir sonst entgangen wären.
Wie kann SEO den Umsatz steigern?
SEO kann deinen Umsatz steigern, denn damit finden mehr potenzielle Käufer*innen deine Inhalte und somit die Produkte, die du verkaufst. Wir haben einige Taktiken für dich, mit denen du deine Suchmaschinenoptimierung verbessern kannst.
Markenneutrale Keywords verwenden
Ein markenspezifisches Keyword enthält den eigentlichen Namen deines Unternehmens, Produkts oder deiner Dienstleistung. „VW Kombis in Bayern“ ist beispielsweise ein markenspezifisches Keyword, weil es „VW“ enthält. „Kombis in Bayern“ hingegen ist ein markenneutrales Keyword.
Markenspezifische Keywords funktionieren gut, denn wenn Personen nach dem Namen deines Produkts oder deiner Dienstleistung suchen, werden ihnen Ergebnisse angezeigt, die sie direkt auf deine Website führen. Markenneutrale Keywords hingegen bringen Kunden, die dein Unternehmen oder dein Angebot noch nicht kennen.
Longtail-Keywords verwenden
Longtail-Keywords sind deutlich länger als die Keywords, die die meisten Benutzer in eine Suchmaschine eingeben. „Hamburg Ransomware-Recovery-Service“ ist zum Beispiel ein Longtail-Keyword. Für Unternehmen in Hamburg, die von Hackern mit Ransomware angegriffen wurden, kann dies ein weitaus effektiveres Keyword sein als lediglich „Ransomware Recovery“.
Denn bei der „Ransomware Recovery“ muss dein Inhalt mit denen von Hunderten anderer Unternehmen konkurrieren, die diese Dienstleistung ebenfalls anbieten. Wenn deine potenziellen Kund jedoch ihre Suche mit zusätzlichen Begriffen eingrenzen, können deine Longtail-Keywords auf ihre spezifischen Bedürfnisse abgestimmt werden, sodass du mehr Kund gewinnst und dadurch den Umsatz steigerst.
Außerdem wissen Personen, die spezifische Keywords verwenden, in der Regel genau, wonach sie suchen, und haben oftmals eine höhere Kaufbereitschaft als diejenigen, die allgemeinere Suchbegriffe verwenden. Wenn du also deine Website mit Longtail-Keywords optimierst, erreichst du mehr Menschen, die das kaufen möchten, was du verkaufst.
Deine Website für Mobilgeräte optimieren
Immer mehr Menschen greifen über ihre Mobilgeräte auf das Internet zu und kaufen online ein. Nutze ein Tool wie den Mobile-Friendly Test von Google, um sicherzustellen, dass deine Website für Mobilgeräte optimiert und auf allen Geräten leicht zu navigieren ist.
Google und andere Suchmaschinen können Websites finden, die gut auf Mobilgeräten funktionieren, und leiten Personen, die über ihre Mobilgeräte Suchen starten, zu diesen Websites weiter. Die mobile Version deiner Website sollte Folgendes enthalten:
- Blogbeiträge, die auch Bilder enthalten und nicht nur aus langen Texten bestehen;
- Seiten, die schnell geladen werden;
- Formulare, die leicht auszufüllen sind
- eine Option, um nicht abgeschlossene Kaufprozesse für später zu speichern;
- die wichtigsten Informationen über dem Falz auf deinen Seiten
Wenn du dir nicht sicher bist, wie gut deine mobile Website performt, kannst du auch ein Analysetool für den Vergleich zwischen der Mobilgeräte-Konversionsrate und der Desktop-Konversionsrate einsetzen. Wenn du viel Traffic von mobilen Geräten erhältst, die Konversionsrate bei der Desktop-Version deiner Website allerdings deutlich höher ist, musst du deine mobile Website möglicherweise optimieren, um das Kundenerlebnis zu verbessern.
Für Sprach- und KI-Suchanfragen optimieren
Die Art und Weise, wie Menschen online suchen, ändert sich. Immer mehr Kunden nutzen Sprachassistenten und KI-gestützte Suchwerkzeuge, um Produkte und Dienstleistungen zu finden. Und die von ihnen verwendeten Suchanfragen klingen anders als das, was jemand in eine Suchleiste eintippen würde.
Anstelle von kurzen, fragmentierten Sätzen sind Sprach- und KI-Suchen in der Regel länger und dialogorientierter. Jemand könnte zum Beispiel fragen: „Wo finde ich handgefertigte Lederbrieftaschen in meiner Nähe“ und nicht nur „Lederbrieftaschen“.
Für jedes E-Commerce-Unternehmen ist es eine sinnvolle Verkaufsstrategie, mit diesen Veränderungen Schritt zu halten. So solltest du deine Inhalte und Produktbeschreibungen mit Blick auf eine natürliche, auf Fragen basierende Sprache überarbeiten und sicherstellen, dass deine FAQ-Seiten tatsächlich die Fragen beantworten, die echte Kunden stellen. Dies ist eine kleine Anpassung deines Online-Marketings, mit der du eine wachsende Käuferschicht ansprechen kannst.
Wie kannst du durch CRO (Conversion-Rate-Optimierung) deinen Umsatz steigern?
Conversion-Rate-Optimierung (CRO) ist die Strategie, mit der du die Anzahl der Besucher deiner Website in zahlende Kunden verwandelst.
Du kannst die Konversionsrate deiner Website mit einer einfachen Formel berechnen: Teile die Gesamtzahl deiner Konversionen durch die Gesamtzahl deiner Besucher.
Wenn also 2.000 Personen im April deine Website besuchen und 70 von ihnen einen Kauf tätigen, beträgt deine Konversionsrate 3,5 %. Selbst eine bescheidene Verbesserung dieser Zahl kann einen echten Einfluss auf den Umsatz haben – ohne mehr auszugeben, um Traffic zu generieren. Diese Strategien können dir helfen, dorthin zu gelangen:
Mit dem beginnen, was dein Produkt wertvoll macht
Besucher entscheiden schnell, ob deine Seite ihre Zeit wert ist. Deshalb solltest du deine wichtigsten Informationen in den Mittelpunkt stellen. Hebe hervor, was dein Unternehmen auszeichnet, sobald jemand auf deiner Seite landet, und verwende Bilder, die dein Produkt aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen, mit Nahaufnahmen von Details und echten Menschen, die es benutzen.
Glaubwürdigkeit mit Bewertungen und Transparenz aufbauen
Die Kunden wollen wissen, dass sie dir vertrauen können, bevor sie ihre Zahlungsinformationen preisgeben. Mache es deinen Kunden leicht, Bewertungen zu hinterlassen, und zeige diese Bewertungen dort, wo sie auch gesehen werden. Referenzen von früheren Kunden sind sehr hilfreich, ebenso wie gut sichtbare Kontakt- und Supportinformationen.
Deine Website sichern
Eine sichere Website ist für jeden Onlineshop unverzichtbar. Verwende SSL-Zertifikate (Secure Socket Layer) und zeige deine Sicherheitsplaketten gut sichtbar an. Wenn Kunden das Gefühl haben, dass ihre Daten geschützt sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Kauf tätigen, viel größer.
Werbeaktionen für den Verkaufsabschluss einsetzen
Manchmal braucht ein Kunde nur einen Grund mehr, um sich zu entscheiden. Zeitlich begrenzte Rabatte, Angebote mit kostenlosem Versand und befristete Angebote können diesen letzten Anstoß geben. Wenn du eine Aktion anbietest, solltest du sie nicht auf einer einzelnen Produktseite vergraben. Binde sie stattdessen in ein Homepage-Banner oder eine Landingpage ein, damit sie früh und oft gesehen wird.
Wie können soziale Medien den Umsatz steigern?
Eine Social-Media-Präsenz kann den Umsatz steigern, indem sie dafür sorgt, dass dein Unternehmen und dein Produkt bei potenziellen und bestehenden Kunden im Gedächtnis bleiben. Wenn sie dann bereit sind, einen Kauf zu tätigen, hast du eine bessere Chance, ihre erste Wahl zu sein.
Um deinen Umsatz mithilfe der sozialen Medien zu steigern, solltest du Folgendes tun:
Regelmäßig posten
Häufige, konsistente Posts sorgen dafür, dass dein Unternehmen sichtbar bleibt und das Engagement mit der Zeit steigt. Du musst nicht jeden Tag etwas posten, aber es ist wichtig, dass du es regelmäßig tust. Wenn du weder Zeit noch die Möglichkeit hast, Inhalte für soziale Medien zu erstellen, kannst du auch eine Marketing- oder Content-Agentur damit beauftragen.
Mit Visuals führen
Bilder und Videos funktionieren auf fast allen Plattformen besser als Text allein. Das können Produktfotos, kurze Demos, Clips hinter den Kulissen oder Promotions für aktuelle Angebote sein – alles, was für deine Follower einen Anlass zum Verweilen bietet.
Deine Blog-Inhalte teilen
Wenn du ein Blog hast, kannst du Links zu deinen Artikeln auf deinen Social-Media-Kanälen posten. Inhalte, die informieren, unterhalten oder beim Sparen helfen, bleiben in der Regel bei den Lesern hängen und schaffen die Glaubwürdigkeit, die sie auch bei zukünftigen Beiträgen aufmerken lässt.
Interagiere mit deiner Zielgruppe
Die Beantwortung von Kommentaren, die Beantwortung von Fragen und die Anerkennung von Erwähnungen zeigt potenziellen Kunden, dass hinter deiner Marke ein echtes, ansprechbares Team steht. Diese Art der Interaktion schafft Vertrauen auf eine Art und Weise, wie es bloße Werbeanzeigen nicht können.
Social-Commerce-Features nutzen
Auf Plattformen wie Instagram und Facebook kannst du Produkte direkt in Beiträgen markieren und in der App Storefronts einrichten. Die Verkürzung der Zeitspanne zwischen Entdeckung und Kauf ist eine der direktesten Möglichkeiten, wie soziale Medien den Umsatz steigern können.
Einsatz von E-Mail-Marketing zur Förderung von Wiederholungskäufen
Einen Kunden einmal zum Kauf zu bewegen, ist ein Gewinn. Wenn du sie aber zum Wiederkommen bewegst, entsteht das wahre Wachstum. E-Mail-Marketing ist eines der effektivsten Instrumente, um diese Beziehung nach dem ersten Kauf zu pflegen.
Es ist direkt, persönlich und viel billiger als die Akquise neuer Kunden. Hier erfährst du, wie du sie nutzen kannst, um Kunden zum Wiederkommen zu bewegen:
Deine Liste anhand der Kaufhistorie segmentieren
Nicht jeder Kunde auf deiner Liste möchte das Gleiche hören. Wenn du deine Abonnenten nach dem gruppierst, was sie bereits gekauft haben, kannst du relevantere Nachrichten versenden. Und relevante Nachrichten werden geöffnet, geklickt und regen zum Handeln an.
Personalisierte Kampagnen für Produktempfehlungen erstellen
Sobald du weißt, was ein Kunde gekauft hat, hast du einen Ausgangspunkt dafür, was er als Nächstes kaufen könnte.
Personalisierte Empfehlungs-E-Mails, egal ob es sich um eine „Das könnte dir auch gefallen“-Antwort oder um eine kuratierte Kollektion auf der Grundlage deines Surfverhaltens handelt, wirken eher hilfreich als aufdringlich. Wenn sie gut gemacht sind, geben sie den Kunden einen Grund zur Rückkehr in deinen Shop, ohne dabei aufdringlich zu wirken.
Ein Treue- oder Prämienprogramm starten
Ein Treueprogramm gibt Stammkunden einen Grund, sich immer wieder für dich und nicht für einen Konkurrenten zu entscheiden. Punkte, Vergünstigungen, frühzeitiger Zugang zu neuen Produkten oder exklusive Rabatte sind je nach Zielgruppe gut geeignet.
Du solltest dein Programm per E-Mail bewerben, damit deine Kunden darüber informiert sind und du den Fortschritt leicht verfolgen kannst. Je greifbarer die Belohnung ist, desto eher werden die Leute darauf hinarbeiten.
Wie kann bezahltes Marketing den Umsatz steigern?
Mit bezahlter Werbung kannst du dein Unternehmen zur richtigen Zeit bei den richtigen Leuten bekannt machen. Anstatt ein weites Netz auszuwerfen und zu hoffen, dass deine Zielgruppe darin zu finden ist, nutzt bezahltes Marketing die Kundendaten, um deine Anzeigen denjenigen mit der höchsten Kaufwahrscheinlichkeit zu zeigen.
Nutze die Angebote für bezahlte Werbung, die von großen Suchmaschinen wie Google angeboten werden, oder arbeite mit einer Marketingagentur zusammen, die sich auf die Erzielung optimaler Ergebnisse aus diesen Kanälen spezialisiert hat.
Um mit bezahltem Marketing die größte Umsatzsteigerung zu erreichen, kannst du Folgendes einsetzen:
- Relevante Keywords: Durch die Auswahl der richtigen Keywords für deine Website kannst du deinen Umsatz steigern, da Plattformen wie Google diese verwenden, um sicherzustellen, dass deine Ads von Personen gesehen werden, die genau nach diesem Keyword oder Satz suchen. Wenn dein Keyword mit einem Suchbegriff übereinstimmt, wird dein Ad vielleicht ganz oben auf der Ergebnisseite erscheinen und das Erste sein, was potenzielle Kund*innen nach der Suche sehen.
- Google Ads: Bei Google Ads platziert die Plattform die Ads dort, wo Interessierte sie wahrscheinlich sehen, und du zahlst jedes Mal, wenn dein Ad angeklickt wird. Das wird Pay-per-Click-Werbung (PPC) genannt. Jüngsten Statistiken über PPC-Kampagnen zufolge ist die Kaufbereitschaft bei Personen, die eine Website besuchen, nachdem sie auf ein Ad geklickt haben, um 50 % höher.
- Soziale Medien: Bezahlte Marketingkanäle in den sozialen Medien sind äußerst effektiv, da sie die Profile und das Verhalten deiner Zielgruppe auf der Plattform für die Entscheidung einbeziehen, wo dein Ad geschaltet werden soll. Auf diese Weise ist es wahrscheinlicher, dass dein Ad Personen angezeigt wird, die sich für dein Produkt interessieren oder es kaufen können.
Eine leistungsstarke Plattform zur Steigerung des Kundenengagements
Die erfolgreichsten Online-Unternehmen betrachten den Verkauf als ein System, nicht als eine Reihe von unzusammenhängenden Taktiken. Starke SEO bringt Menschen auf deine Website.
Ein reibungsloser Checkout und ansprechende Produktseiten bringen sie zum Kauf. E-Mail-Marketing und soziale Medien bringen sie zurück. Wenn diese Elemente zusammenarbeiten, wird das Wachstum viel berechenbarer.
Die Umsatzsteigerung hängt letztendlich vom Kundenengagement ab. Dank der leistungsstarken Automatisierung von Mailchimp kannst du deine Kund leichter erreichen und die so gewonnene Zeit nutzen, um noch bessere Produkte und Lösungen zu entwickeln – und mehr zu verdienen.