Im wettbewerbsintensiven Software-as-a-Service-Bereich (SaaS) wünschen sich Kunden Fachwissen, Erkenntnisse und Lösungen, die das Wachstum vorantreiben. Die Veröffentlichung von qualitativ hochwertigem Content, der auf diese Anliegen eingeht, ist ein wertvoller Bestandteil deiner Strategie für Inbound Marketing. Viele SaaS-Unternehmen beginnen die Content-Erstellung mit ehrgeizigen Zielen, verfügen jedoch über keinen klaren Plan zur Content-Erstellung oder keine Distributionsstrategie und fragen sich, warum ihre Inhalte keinen relevanten Traffic oder kein organisches Wachstum generieren.
Die Abstimmung deiner allgemeinen Content-Marketing-Ziele mit deinen Unternehmenszielen ist von entscheidender Bedeutung. Eine solide Content-Strategie kann deiner Marke dabei helfen, bestehende Kunden über verschiedene Marketingkanäle hinweg anzuziehen, anzusprechen und zu halten. Ganz gleich, ob du Website-Inhalte oder Beiträge für soziale Medien erstellst: Diese 7 Schritte können dazu beitragen, die Wirkung über den gesamten Marketing-Trichter hinweg zu steigern.
Was ist Content-Marketing für SaaS?
Content-Marketing für Tech-Unternehmen wie SaaS ist die strategische Erstellung und Verbreitung hilfreicher, relevanter Inhalte, um Benutzer eines Softwareprodukts anzuziehen, zu konvertieren und zu binden. Diese Inhalte umfassen Blogbeiträge, Produkt-Tutorials, E-Mail-Sequenzen, Webinare und andere Marketingmaterialien.
In der SaaS-Welt, in der das Produkt oft nicht greifbar ist, wird Content zum Ersatz für das Erlebnis. Es zeigt Benutzern, wie sich deine Software in ihren Workflow einfügt, und hilft dir dabei, die Nutzung und Vorteile deines Produkts überzeugend hervorzuheben.
B2C- vs. B2B-SaaS-Content-Marketing
Während die Grundlagen des Content-Marketings allgemein gelten, kann sich der Ansatz zwischen Business-to-Consumer- (B2C) und Business-to-Business- (B2B) SaaS-Marketing erheblich unterscheiden.
B2C-SaaS-Inhalte konzentrieren sich in der Regel auf Einfachheit, Komfort und emotionale Anziehungskraft. Das Ziel ist typischerweise zu zeigen, wie die Software den Alltag verbessern kann. Inhalte sind oft kurz gefasst, stark visuell ausgerichtet und für das Teilen in sozialen Medien oder eine schnelle Konvertierung optimiert. Bei Produkten wie Apps für persönliche Finanzen, Tools zur Fotobearbeitung oder Fitness-Tracking-Plattformen ist der Käufer in der Regel der Endbenutzer und der Verkaufszyklus kurz.
Eine B2B-SaaS-Content-Strategie hingegen beinhaltet längere Entscheidungszyklen, mehrere Beteiligte und eine größere Notwendigkeit, den Return on Investment (ROI) nachzuweisen. Sie setzt mehr auf ausführliche Whitepaper, Anwendungsfälle, Produktdemos und Brancheneinblicke.
Während beide Modelle ein fortlaufendes Engagement der Benutzer erfordern, verlangt insbesondere B2B nachhaltige Content-Bemühungen, um potenzielle Kunden bei jedem Schritt des Trichters engagiert zu halten.
Vorteile von Content-Marketing für SaaS-Unternehmen
SaaS-Content-Marketing-Maßnahmen spielen in jeder Phase des SaaS-Customer-Lifecycle eine entscheidende Rolle. Eine effektive Content-Marketing-Strategie kann die qualifiziertesten Leads gewinnen und sie durch den Marketing-Trichter führen, während sie Kunden echten Mehrwert bietet und langfristige Beziehungen pflegt.
Informiere potenzielle Kunden
Gute Inhalte beantworten die Fragen, von denen deine Zielgruppe noch gar nicht weiß, dass sie sie stellen muss. Sie stellt die Anwendungsfälle, Features und Vorteile deiner Software auf informative und ansprechende Weise vor. Ob es sich um einen Blogbeitrag handelt, der ein Konzept erklärt, ein Video, das ein Feature Schritt für Schritt erklärt, oder einen FAQ-Artikel – diese Art von Content hilft Menschen zu verstehen, was deine Software macht und warum sie sie möglicherweise brauchen.
Insbesondere bei komplexen oder technischen SaaS-Produkten ist Aufklärung entscheidend. Wenn deine Zielgruppe den Wert deines Produkts nicht versteht, wird sie nicht konvertieren. Informative Inhalte können die Lernkurve abflachen und potenziellen Benutzern das Selbstvertrauen geben, deine Plattform auszuprobieren.
Baue Markenautorität auf
Markenautorität ist das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit, die sich ein Unternehmen durch das Demonstrieren von Fachwissen und die beständige Bereitstellung von Mehrwert erwirbt. In umkämpften SaaS-Märkten ist Autorität bares Geld wert. Das Erstellen von Inhalten, die klar und aufschlussreich kommunizieren, hebt dein Unternehmen als Vordenker hervor.
Inhalte, die Autorität aufbauen, können datengestützte Erkenntnisse, Branchenkommentare oder detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen umfassen. Diese Beiträge zeigen dein Verständnis für deinen Bereich und die Priorisierung von Lösungen gegenüber Verkäufen durch dein Unternehmen. Inhalte, die Autorität aufbauen, machen deine Marke zur ersten Anlaufstelle, was sich in Form von langfristiger Loyalität und Weiterempfehlungen auszahlt.
SEO-Rankings verbessern
Die Sichtbarkeit in Suchmaschinen ist für SaaS-Unternehmen unverzichtbar, insbesondere für diejenigen, die auf Inbound-Leads angewiesen sind. Content ist ein besonders effektives Tool für die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Indem du zielgerichtete Artikel, Tutorials und Landingpages veröffentlichst, die auf das abgestimmt sind, was deine Zielgruppe sucht, erhöhst du deine Chancen auf ein hohes Ranking bei Google oder anderen Suchmaschinen.
SEO-freundliche Inhalte bringen im Laufe der Zeit ebenfalls Traffic. Ein gut gestalteter Artikel kann über Monate oder sogar Jahre hinweg Leads generieren. Kombiniere eine Keyword-Strategie mit wirklich nützlichem Material und du baust dir damit eine langfristige Traffic-Engine auf.
Führe Kunden durch den Verkaufstrichter
Content-Marketing hilft dir, potenzielle Käufer dort zu erreichen, wo auch immer sie sich im Entscheidungsprozess befinden. Am oberen Ende des Verkaufstrichters kann es mit informativen Inhalten Neugier wecken. Content für die Trichtermitte schafft Vertrauen und liefert Nachweise, während Content für das Trichterende auf Einwände eingeht und die Konversion fördert.
Eine gut strukturierte Content Journey leitet potenzielle Benutzer vom Interesse zur Handlung. In Kombination mit E-Mail-Automatisierung oder Neuansprache wird sie zu einem leistungsstarken Tool, um Leads auf dem Pfad zum Kauf voranzubringen.
Kundenbindung unterstützen
Content endet nicht bei der Kundengewinnung. Einige der Inhalte mit dem höchsten ROI unterstützen die Kunden, die du bereits hast. Content-Elemente wie Onboarding-Tutorials, Leitfäden für erweiterte Features, Versionshinweise, E-Mails zum Aufbau einer Community und Fallstudien zeigen, wie andere mit deinem Produkt erfolgreich sind.
Im SaaS-Bereich beruht Wachstum oft sowohl darauf, neue Benutzer zu gewinnen, als auch darauf, bestehende Benutzer zu binden. Content zur Kundenbindung hilft Benutzern, mehr Nutzen aus deiner Software zu ziehen, was weniger Kündigungen und mehr Upselling-Chancen bedeutet.
Wenn deine Inhalte noch nicht wirklich erfolgreich sind, keine Sorge. Hier sind 7 Schritte zum Aufbau einer SaaS-Content-Marketing-Strategie, die wirklich Ergebnisse liefert.
Schritt 1: Bestimme deine Content-Marketing-Ziele
Noch bevor du einen einzigen Blogbeitrag schreibst oder eine Landingpage entwirfst, brauchst du eine klare Vorstellung davon, was deine Inhalte erreichen sollen. Content-Marketing für SaaS erfordert die Ausrichtung jedes einzelnen Inhalts auf spezifische, messbare Ziele durch eine übergeordnete Content-Marketing-Strategie.
Beginne damit, zu bestimmen, welche Ergebnisse die höchste Priorität haben sollen. Versuchst du, mehr Registrierungen zu erzielen? Möchtest du die Produktaktivierungsraten verbessern? Die Abwanderung reduzieren? Die Sichtbarkeit in Suchmaschinen verbessern? Gut definierte Ziele tragen zu zielgerichteten und effektiven Inhalten bei.
Schritt 2: Mache dich mit deiner Zielgruppe vertraut
Wenn dein Inhalt nicht für eine bestimmte Zielgruppe verfasst wurde, wird er nicht ankommen. SaaS-Käufer haben eindeutige Motivationen, Schmerzpunkte und Entscheidungsprozesse. Je besser du sie verstehst, desto effektiver kannst du sie erreichen.
Beginne damit, zu ermitteln, wer deine Software nutzt und wer sie kauft. Bei B2B-SaaS müssen Inhalte verschiedene Stakeholder ansprechen, darunter Endbenutzer, denen Benutzerfreundlichkeit wichtig ist, Manager, denen Effizienz wichtig ist, und Führungskräfte, denen der ROI wichtig ist. Berücksichtige bei B2C-Unternehmen einzelne Benutzer, denen Wert und persönlicher Nutzen wichtig sind.
Sieh dir deinen aktuellen Kundenstamm an. Nutze Kundeninterviews, Produktnutzungsdaten und Support-Tickets, um Muster zu erkennen. Je detaillierter das Bild, desto besser. Womit haben Kunden Schwierigkeiten? Welche Fragen stellen sie während der Testphase? Welche Features übersehen sie oder nutzen sie zu wenig? Übertrage dieses Wissen dann auf eine Reihe von Benutzer-Personas mit klaren Profilen deiner Kernzielgruppensegmente, einschließlich ihrer Prioritäten, Einwände und Kauf-Journeys.
Diese Erkenntnis beeinflusst alles, vom Tonfall bis zum Inhaltsformat. Ein technisch versierter Benutzer wünscht sich vielleicht detaillierte Dokumentation und Vergleichsleitfäden. Ein Käufer mit weniger technischem Verständnis bevorzugt möglicherweise Berichte zu Branchentrends und Fallstudien. Ein vielbeschäftigter Teamleiter spricht vielleicht am besten auf schnelle Erfolge und zeitsparende Tipps an, während einzelne Verbraucher eventuell eher kurze, einfache Anleitungsvideos schätzen.
Schritt 3: Entwickle eine SaaS-Content-Marketingstrategie
In diesem Schritt geht es darum, ein System aufzubauen. Eine gute Strategie stellt sicher, dass dein Content Richtung, Konsistenz und Zweck hat.
Überprüfe deine Inhalte
Beginne mit einem Content-Audit. Mache eine Bestandsaufnahme von allem, was du bereits erstellt hast, wie Blogbeiträge, Videos, E-Mail-Sequenzen, Hilfedokumente und Fallstudien, und beurteile, was funktioniert und was nicht.
Sieh dir Leistungskennzahlen wie Traffic, Engagement, Konversionen und die Bounce-Rate an. Ermittle Inhalte, die veraltet sind, wenig Leistung bringen oder nicht mit deinen Zielen übereinstimmen. Möglicherweise musst du nicht alle neuen Inhalte von Grund auf neu erstellen, wenn du Material findest, das aktualisiert oder umfunktioniert werden kann.
Identifiziere inhaltliche Lücken abhängig von der Trichterphase
Ordne als Nächstes deine bestehenden Inhalte den Bestandteilen der Customer Journey zu, einschließlich Bewusstsein, Überlegung, Entscheidung und Bindung. Ziehst du neue Besucher an, hast aber Schwierigkeiten, sie zu konvertieren? Springen Testbenutzer vor der Aktivierung ab?
Jede Phase benötigt Inhalte. Awareness-Content kann Blogbeiträge und soziale Medien umfassen, während Inhalte für die Entscheidungsphase Vergleichsseiten oder Kunden-Testimonials sein können. Retention-Content konzentriert sich möglicherweise auf Feature-Tutorials oder Produktupdate-E-Mails. Das Identifizieren dieser Lücken hilft dir dabei zu priorisieren, was du als Nächstes erstellen solltest.
Erstelle einen Inhaltskalender
Strukturiere deine Ideen schließlich in einem Content-Kalender. Plane Inhalte rund um Produkteinführungen, saisonale Trends und geschäftliche Meilensteine, damit dein Team fokussiert, verantwortlich und konsistent bleibt.
Weise Zuständigkeiten zu, setze Fristen und stimme verschiedene Formate und Trichterphasen aufeinander ab. Ein effektiver Content-Kalender setzt deine Strategie in die Tat um und hilft dabei, reaktive Veröffentlichungen in letzter Minute zu verhindern, die selten Ergebnisse erzielen.
Schritt 4: Wähle die richtigen Content-Typen für dein SaaS-Unternehmen
Die richtige Art von Inhalten hängt von deinen Zielen, der Produktkomplexität, der Customer Journey und den Ressourcen ab. Viele SaaS-Unternehmen konzentrieren sich hauptsächlich auf E-Mail oder soziale Medien, aber die Einbindung anderer Marketingkanäle kann deine Zielgruppe erweitern.
Soziale Medien
Soziale Plattformen sind ideal für den Aufbau von Markenbekanntheit und die Steigerung der Sichtbarkeit, insbesondere mit ansprechenden visuellen Elementen, schnellen Tipps und benutzergenerierten Inhalten. Während Konversionen selten direkt über einen Beitrag zustande kommen, können soziale Medien deine Botschaft verstärken und dabei helfen, Beziehungen sowohl zu Interessenten als auch zu Kunden aufrechtzuerhalten.
E-Mail ist nach wie vor ein leistungsstarker Content-Kanal für SaaS-Unternehmen. Nutze E-Mails für Onboarding-Sequenzen, Produkt-Updates, Feature-Spotlights, Kundenaufklärung und Kundenbindungskampagnen. Segmentierte E-Mail-Listen ermöglichen es dir, Benutzer mit auf ihr Verhalten zugeschnittenen Inhalten anzusprechen, egal ob es sich um Testbenutzer, langjährige Kunden oder inaktive Accounts handelt.
Blog-Beiträge
Ein Unternehmensblog sorgt für organischen Traffic, demonstriert Fachwissen und spricht spezifische Schmerzpunkte an. Erstelle Blogbeiträge über Branchentrends, Anleitungen, Anwendungsfälle, Produkt-Tutorials und Antworten auf häufige Fragen. Je wertvoller und relevanter die Informationen für deine Zielgruppe sind, desto länger interagieren sie und desto vertrauter und wohler fühlen sie sich mit deiner Marke.
Bezahlte Werbung
Um schnell an Reichweite zu gewinnen oder besonders erfolgreiche Inhalte zu pushen, funktioniert bezahlte Werbung in Suchmaschinen und auf sozialen Plattformen besonders gut. Bewirb Gated Content, Webinare oder Registrierungen für Testversionen. Stelle sicher, dass deine Ad-Inhalte der Absicht deiner Zielgruppe entsprechen und zu einer relevanten Landingpage führen.
Inhalte von Influencern und Partnern
Die Zusammenarbeit mit Influencern, Integrationspartnern oder Branchenexperten kann deine Reichweite erhöhen und deine Glaubwürdigkeit steigern. In Zusammenarbeit verfasste Blogbeiträge, Gastauftritte oder gemeinsame Webinare machen neue Zielgruppen, die der Quelle bereits vertrauen, mit deiner Marke bekannt. Suche nach Partnern, die deine Zielgruppe und die Werte deiner Marke teilen.
Community-Plattformen und Foren
Online-Treffpunkte wie Reddit können sich hervorragend eignen, um mit Benutzern auf unaufdringliche Art zu interagieren. Nimm aufrichtig teil, indem du Fragen beantwortest, Ratschläge teilst und Teil der Konversation wirst. Priorisiere den Aufbau von Beziehungen zu deiner Zielgruppe, anstatt nur Marketing zu betreiben.
Webinare und Live-Demos
Webinare und Live-Veranstaltungen sind für komplexe Produkte oder beratungsintensive Verkäufe von Vorteil. Nutze sie, um Features vorzustellen, Fragen live zu beantworten und direkt mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten. Sie sind auch eine großartige Möglichkeit, qualifizierte Leads zu sammeln.
Schritt 5: Optimiere deine Inhalte für Suchmaschinen
Wenn dein Inhalt nicht in relevanten Suchergebnissen erscheint, spielt es keine Rolle, wie gut er ist. SEO macht deine SaaS-Inhalte für Menschen, die aktiv nach Lösungen wie deinen suchen, leichter zu entdecken. Starke organische Suchergebnisse – unbezahlte Sichtbarkeit in Suchmaschinenergebnissen – zeigen, dass dein Inhalt gut zur Suchabsicht deiner Zielgruppe passt.
Keyword-Recherche durchführen
Beginne damit, die Begriffe und Fragen zu identifizieren, die deine Zielgruppe bereits verwendet. Du kannst dies tun, indem du die Informationen deiner Website in der Google Search Console überprüfst oder eine Suche startest und dir ansiehst, welche Begriffe die automatische Vervollständigung vorschlägt. Wenn du beispielsweise anfängst, SaaS-Tools für Projektmanagement einzugeben, schlägt die automatische Vervollständigung möglicherweise SaaS-Tools für Projektmanagement-Startups oder SaaS-Tools für Projektmanagement Immobilienbranche vor.
Konzentriere dich auf eine Mischung aus allgemeinen Keywords wie CRM-Software und spezifischeren Suchbegriffen wie bestes CRM für kleine Teams, um Menschen in verschiedenen Phasen des Trichters zu erreichen.
Halte auch nach Marken-, Wettbewerber- und Feature-spezifischen Begriffen Ausschau. Wenn deine Software eindeutige Funktionen wie Workflow-Automatisierung oder erweiterte Berichterstellung umfasst, gibt es wahrscheinlich bereits eine Zielgruppe, die nach diesen Begriffen sucht. Nutze Keyword-Recherche, um Blog-Inhalte zu planen und Landingpages zu optimieren.
Integriere relevante SEO-Begriffe
Sobald du weißt, wonach die Leute suchen, verwende diese Ziel-Keywords gezielt im Fließtext, in Überschriften, Meta-Beschreibungen und Elementen wie Alt-Text für Bilder. Aber übertreibe es nicht. Bei SEO geht es nicht darum, Keywords in jeden Satz einzubauen. Es geht darum, natürlich zu schreiben und gleichzeitig Suchmaschinen Relevanz zu signalisieren.
Optimiere außerdem die Lesbarkeit und Benutzererfahrung. Unterteile Text in kurze Absätze, strukturiere ihn mit deutlichen Überschriften und füge interne Links zu verwandten Seiten auf deiner Website ein. Wenn deine Inhalte gut strukturiert sind, ist das nicht nur benutzerfreundlicher, sondern signalisiert Suchmaschinen auch, worum es auf deiner Seite geht, und führt Besucher in Richtung weiterer Handlungen.
Schritt 6: Erstelle deine Marketing-Inhalte
Mit einer klaren Strategie ist es an der Zeit, Inhalte zu erstellen, die deine Zielgruppe ansprechen und deine SaaS-Ziele unterstützen. Unabhängig davon, ob dein Marketing-Team die Content-Erstellung übernimmt oder du mit Content-Marketing-Agenturen zusammenarbeitest: Gute Inhalte sind zielgerichtet, auf deine Marke abgestimmt und auf Langlebigkeit ausgelegt.
Passe die Inhalte an deine Markenstimme an
Es ist wichtig, dass deine Markenstimme über alle Formate und Kanäle hinweg konsistent ist. Wenn du einen Blogbeitrag, eine E-Mail oder ein Videoskript schreibst, sollte dein Ton die Persönlichkeit deines Unternehmens widerspiegeln. Egal, ob deine Stimme autoritär und technisch oder freundlich und locker ist: Das Wahren der Konsistenz trägt dazu bei, dass all deine Inhalte stimmig wirken. Sie ermöglicht es deiner Zielgruppe auch vorherzusehen, was sie von deiner SaaS-Marke erwarten kann, was letztendlich Wiedererkennungswert über verschiedene Kontaktpunkte hinweg verleiht.
Allzeit relevante Inhalte sind besser
Konzentriere dich auf Themen, die nicht an kurzfristige Trends oder Nachrichtenzyklen gebunden sind. Für SaaS kann dies Anleitungen, Onboarding-Tutorials, Anwendungsfälle oder Thought-Leadership-Beiträge umfassen, die anhaltende Herausforderungen der Branche thematisieren.
Evergreen-Content hat einen dauerhaften Wert und zieht fortlaufend Zielgruppen an, ohne dass häufige Aktualisierungen erforderlich sind. Er generiert Traffic und Leads und unterstützt Benutzer noch lange nach der Veröffentlichung, was ihn zu einer der kostengünstigsten Investitionen in deine Content-Strategie macht.
Konzentriere dich auf dein SaaS-Produkt
Jeder Inhalt sollte das übergeordnete Ziel unterstützen, Menschen dabei zu helfen, deine Software zu verstehen, zu nutzen und einen Mehrwert daraus zu ziehen. Das bedeutet nicht, dass jeder Artikel ein Produkt-Pitch sein muss, aber er sollte sich auf dein Angebot beziehen.
Dezente Produkterwähnungen, Feature-Demonstrationen oder lösungsorientiertes Storytelling können die Vorteile deiner Software hervorheben, ohne die Leser mit aufdringlichen Verkaufsstrategien zu überfordern.
Schmerzpunkte ansprechen
Deine Inhalte sollten im Grunde darauf abzielen, echte Probleme zu lösen. Sprich die Frustrationen deiner Benutzer direkt an, sei es bei der Verwaltung von Workflows, der Reduzierung manueller Aufgaben oder der Verbesserung der Zusammenarbeit. Zu zeigen, dass du die Herausforderungen zahlender Kunden verstehst, gibt ihnen das Gefühl, verstanden zu werden, und trägt zur Kundentreue bei.
Kundenerfolgsgeschichten hervorheben
Nichts schafft so viel Vertrauen wie Social Proof. Fallstudien, Testimonials und Benutzergeschichten zeigen, wie dein Produkt echten Menschen geholfen hat, echte Ergebnisse zu erzielen. Sie zeigen potenziellen Kunden, was möglich ist, und bauen Zweifel durch nachvollziehbare Beispiele ab. Nutze diese Geschichten in deinen Blog-, E-Mail- oder Webinar-Inhalten, um für Glaubwürdigkeit zu sorgen und zum Handeln zu inspirieren.
Schritt 7: Miss und verbessere deine Content-Marketing-Maßnahmen
Content zu erstellen ist nur die halbe Miete. Um echte Ergebnisse zu erzielen, musst du deine Inhalte nach der Veröffentlichung auswerten und deine Content-Marketing-Maßnahmen kontinuierlich verfeinern. Optimierung ist ein kontinuierlicher Prozess, bei dem gemessen wird, was funktioniert, verstanden wird, warum das so ist, und diese Erkenntnis genutzt wird, um die Leistung im Laufe der Zeit zu verbessern.
Verfolge KPIs
Es ist wichtig zu wissen, welche Leistungskennzahlen (KPIs) mit deinen Zielen übereinstimmen. Dazu können organischer Traffic, Bounce-Rate, Verweildauer auf der Seite, gesteigerte Lead-Generierung, Registrierungen für Testversionen oder Kundenbindung gehören. Setze Benchmarks und überwache diese Metriken kontinuierlich.
Analysiere Konversionspfade
Verwende Tools wie Google Search Console, Google Analytics und Track with Mailchimp, um die Customer Journey nachzuverfolgen und zu verstehen, welche Inhaltsquellen bei deiner Zielgruppe ankommen. Welche Blogbeiträge führen zu Registrierungen? Welche Landingpages führen zu Testversion-Aktivierungen? Welche E-Mail-Sequenzen führen zu Upselling oder Rückgewinnungen? Suche nach Mustern, die zeigen, welche Inhalte zu Konversionen beitragen.
Führe A/B-Tests durch
Selbst kleine Änderungen können erhebliche Auswirkungen haben. A/B-Tests von Elementen wie Calls-to-Action, E-Mail-Betreffzeilen oder Hero-Images beseitigen das Rätselraten und helfen dir dabei, Inhalte basierend auf Daten statt Annahmen zu optimieren.
Passe die Strategie basierend auf der Leistung an
Lass deine SaaS-Content-Marketing-Journey nicht statisch werden. Nutze das, was du aus deinen Metriken und Tests gelernt hast, um deinen Ansatz zu verfeinern. Wenn bestimmte Formate dauerhaft unterdurchschnittlich abschneiden, überdenke oder ersetze sie. Wenn ein Thema durchweg zu Conversions führt, vertiefe es weiter. Dein Marketing Manager, dein Sales-Team und deine Datenanalysten sollten zusammenarbeiten, um Inhalte zu erstellen und zu optimieren, die das Geschäftswachstum fördern.