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Marketing für Startups: So erstellst du eine Marketingstrategie

Entwickle eine Marketingstrategie für die Sichtbarkeit deines Unternehmens, zum Aufbau digitaler Marketingpräsenz durch strategische Positionierung und zur Werbeplanung.

Hinter jedem erfolgreichen Startup steckt eine effektive Marktstrategie. Diese bestimmt, wo, wann und wie du mit potenziellen Kunden interagierst, um ihnen deine Marke zu verkaufen. Sie muss den Kunden eine positive Botschaft vermitteln, die sie dazu bringt, bei dir zu kaufen. Dies kann dir gelingen, indem du den Grund berücksichtigst, warum es dein Unternehmen überhaupt gibt. Welchen Zweck soll es erfüllen? Nutze die Antwort auf diese Frage, um die Marketingstrategie für dein Startup festzulegen.

Du solltest eine Strategie entwickeln, die dein Unternehmen für seine Kunden interessant macht. Das bedeutet, dass du genau die richtige Sprache verwendest, um mit ihnen auf eine Weise zu kommunizieren, auf die sie reagieren werden.

Wenn dein Produkt für seriöse Fachleute gedacht ist, solltest du die entsprechende Sprache verwenden. Wenn sich deine Produkte jedoch eher an eine zwanglose Zielgruppe richten, solltest du sie am besten auf eine eher lockere Art und Weise ansprechen.

Du solltest auch online mit den Verbrauchern kommunizieren. Der beste Weg, sie auf dein Unternehmen aufmerksam zu machen, ist eine Website, die sie leicht finden können. Du kannst dies über Suchmaschinenoptimierung (SEO) erreichen. Zum Beispiel kannst du recherchieren, welche Keywords für deine Produkte und dein Unternehmen am besten geeignet sind.

Berücksichtige Faktoren wie Themen, die dein Unternehmen unterstützt, Keywords, mit denen deine Konkurrenten erfolgreich waren und lokale Keywords, die die Aufmerksamkeit der Community wecken. Und vergiss nicht, dass jede erfolgreiche Marketingstrategie dazu beiträgt, die Fragen zu beantworten, die deine Kunden am häufigsten stellen.

Wenn du ein Startup hast, sind Marketingaktivitäten wichtig für dein Wachstum – und der Weg, um dich von deinen Wettbewerbern abzuheben.

In diesem Leitfaden zum Marketing für Startups erfährst du, wie du dein Startup vermarkten kannst – von der Entwicklung einer Strategie über das Kontakthalten mit deiner Zielgruppe bis hin zu Anpassungen und der Messung deines Erfolgs.

Was ist eine Marketingstrategie?

Im Grunde genommen beschreibt die jeweilige Marketingstrategie, wie du deine Geschäftsziele erreichen willst. Sie muss die Richtung des Unternehmens und den Ansatz, den du dafür verwenden wirst, berücksichtigen. Anders ausgedrückt: Stell dir deine Marketingstrategie als Roadmap für dein Unternehmen vor.

Die besten Marketingstrategien beginnen mit dem Entwurf eines Konzepts. Darin sollten die einzelnen Ideen enthalten sein, die den Rahmen für deinen Plan bilden. Zu den notwendigen Bestandteilen eines Marketingplans gehören die Identifizierung deiner Kunden und aller profitablen Marketingkanäle. Er sollte auch Möglichkeiten aufzeigen, wie du dafür sorgen kannst, dass sich dein Unternehmen von dem deiner Konkurrenten unterscheidet. Dazu musst du klären, welche Marketinginitiativen und -ideen sich am besten für dein Unternehmen eignen.

Warum sollte ich eine Marketingstrategie erstellen?

Da du nun weißt, was eine Marketingstrategie ist, fragst du dich vielleicht, warum es so wichtig ist, eine solche zu erstellen. Es gibt sowohl unmittelbare als auch langfristige Vorteile. Einer der unmittelbaren Vorteile ist, dass eine Strategie dir hilft, dich darauf zu konzentrieren, wie du die Ziele, die du für dein Unternehmen festgelegt hast, am besten erreichen kannst. Indem du die Ziele und Vorgaben der Marketingstrategie deines Unternehmens klar darlegst, sorgst du dafür, dass alle Verantwortlichen den gleichen Wissensstand haben.

Es gibt nichts Schlimmeres, als ein Unternehmen zu führen, in dem keine Richtung vorgegeben ist. Aber sobald du deine Ziele festgelegt und die Rendite für jedes einzelne gemessen hast, bist du auf dem besten Weg zum Erfolg. Jeder Schritt, den du im Rahmen deiner Geschäftsstrategie unternimmst, sollte seinen Wert in der von dir gewählten Branche steigern. Dies gilt insbesondere für eine digitale Marketingstrategie.

Eines der vielen Ziele, die du dir setzen solltest, ist die Etablierung deiner Marke in den sozialen Medien. Am besten wählst du die Plattform aus, von der du glaubst, dass sie dir den Kontakt mit der größten Anzahl von Verbrauchern ermöglicht. Du kannst dich beispielsweise darauf konzentrieren, die Zahl deiner Follower auf Twitter zu erhöhen. Der Schlüssel liegt darin, mit Kunden zu beginnen, die bereits häufig mit deinem Unternehmen interagieren, und zu versuchen, weitere hinzuzugewinnen.

Hier kommt deine Marketingabteilung ins Spiel. Eine auf Papier oder digital dokumentierte Marketingstrategie gibt ihnen die Tools, die sie benötigen, um dich beim Aufbau deiner Marke zu unterstützen. Dies ist auch eine großartige Möglichkeit, neue Mitarbeiter über die Strategien deines Unternehmen zu informieren. Unabhängig von der Abteilung, in der sie tätig sind, benötigen sie Zugriff auf deinen Marketingplan, um ihre eigenen Ideen einbringen zu können.

So funktionert‘s in 3 Schritten.

1. Deine Strategie skizzieren

Keine zwei Startups sind gleich und das bedeutet, dass Marketingstrategien ebenfalls variieren. Aber alle erfolgreichen Marketingstrategien enthalten vier wichtige Komponenten: deine Ziele, Zielgruppe, Marktforschung und dein Budget. Sehen wir es uns im Detail an:

Ziele festlegen

In den frühen Stadien deines Unternehmens können deine Ziele je nachdem, wie du Erfolg definierst, variieren. Doch bei vielen Startups fallen Ziele oft unter eine von zwei Kategorien: die Markenbekanntheit erweitern und neue Kunden gewinnen. Auch wenn beide Kategorien bei der Entwicklung deines Startups wichtig sind, kann es hilfreich sein, die Ziele zu priorisieren, die für dich besonders sinnvoll sind.

  • Markenbekanntheit steigern. Wenn du ein neues Unternehmen startest, ist es wichtig, dich deinen potenziellen Kunden oder Klienten vorzustellen. Du musst mitteilen, wer du bist, was du machst und was dich von anderen unterscheidet. Wenn du Markenbekanntheit und deine Ziele priorisieren möchtest, geht es bei deiner Marketingstrategie darum, dass Verbraucher deinen Markennamen, dein Logo oder deine Produkte kennen.
  • Neue Kunden akquirieren. Wenn du entscheidest, dass Kundenakquise deine Priorität ist, könnte es dein Ziel sein, dass sich neue Personen auf deiner Plattform registrieren, sie zu motivieren, aktive Benutzer deines Produkts zu werden oder potenzielle Interessenten in zahlende Kunden zu verwandeln. Um diese Ziele zu erreichen, musst du eine Marketingstrategie definieren, die effektives Design, Texte und Handlungsaufrufe einsetzt, um die Aufmerksamkeit von Kunden zu wecken, damit sie aktiv mit deinem Unternehmen interagieren.

Deine Zielgruppe definieren

Unabhängig von der Art deines Startups muss dein Marketing die richtigen Personen mit der richtigen Nachricht erreichen. Wenn du eine Marketingstrategie entwickelst, solltest du dir überlegen, wer deine ideale Zielgruppe ist – oder wer deine Zielgruppe sein soll.

Hier sind ein paar Fragen, die du dir stellen solltest, wenn du entscheiden musst, welche Zielgruppe du ansprechen möchtest:

  • Was bieten deine potenziellen Kunden an?
  • Was macht dich einzigartig?
  • Warum sollte ein Kunde sich für dich und gegen deine Mitbewerber entscheiden?
  • Wenn du ein B2B bist, wäre dein Produkt für Unternehmen von einer bestimmten Größe oder innerhalb einer bestimmten Branche nicht interessanter?
  • Wenn du ein B2C bist, macht es Sinn, eine bevorzugte Zielgruppe nach Standort, Demografie oder Interessen auszuwählen?

Deinen Platz am Markt finden

Laut CB-Insights ist mangelnde Nachfrage auf dem Markt der zweitwichtigste Grund für das Scheitern von Startups. Vielleicht wird mit dem Produkt oder dem angebotenen Service kein Problem gelöst oder es/er ist nicht eindeutig genug, um sich von den Wettbewerbern abzuheben. Vielleicht ist der Ansatz zu schmal gefasst und die Gruppe der potenziellen Kunden nicht groß genug, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen (und zu skalieren). Vielleicht ist es/er nicht richtig positioniert und konnte von Anfang an nicht die richtigen Personen erreichen.

Um diese häufigen Fallgruben als Startup besser zu vermeiden, solltest du dir Zeit nehmen, gründlich andere Produkte am Markt zu recherchieren, um das Interesse von deinen potenziellen Kunden ermessen zu können. Sobald du festgestellt hast, dass es genügend Nachfrage gibt, um dein Unternehmen aufrechtzuerhalten, kannst du dir überlegen, wie du deine Zielgruppe über all die tollen Dinge informieren kannst, die du zu bieten hast.

Dein Budget bestimmen

Das Marketingbudget für ein Startup wird von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter Betriebskosten und Umsatzprognosen. Ganz egal, wie viel Geld du für Marketingzwecke verwenden kannst, es ist wichtig, es weise auszugeben.

Denke über deine Ziele nach und lege den Schwerpunkt für dein Marketingbudget auf das, was dir hilft, sie zu erreichen. Habe keine Angst davor, unterwegs Anpassungen vorzunehmen oder etwas Neues zu probieren, wenn ein bestimmter Channel nicht erfolgreich ist.

Wenn dein Unternehmen und dein Budget wachsen, kannst du mehr Geld in dein Marketing investieren und deine Reichweite auf neue Zielgruppen ausdehnen.

2. Deine Zielgruppe auf den richtigen Kanälen erreichen

Diese fünf Channels sind die wesentliche Komponenten einer Marketingstrategie:

Eine Website

Websites sind vielseitige Marketingtools, mit denen du mit deiner Zielgruppe kommunizieren und dein Unternehmen vergrößern kannst. Der Einstieg ist ganz einfach – Mailchimp verfügt über Tools, mit denen du eine professionelle (und kostenlose) Website erstellen kannst, auch wenn du keine Erfahrung im Webdesign hast.

Wenn du nicht bereit für eine vollständige Website bist oder nur mit einer einzelnen Seite Kunden anziehen möchtest, damit sie in Aktion treten, fange mit einer Landingpage an. Landingpages sind eine gute Möglichkeit, E-Mail-Adressen zu erfassen, einen Artikel zu verkaufen oder einen schnellen Überblick über dein Unternehmen, deine neuesten Produkte oder angebotene Dienstleistungen zu geben. Wenn du eine Landingpage in Mailchimp erstellst, kannst du sogar deinen eigenen Domainnamen verwenden, die URL deiner Seite anpassen und so ein eindeutiges, markenspezifisches Erscheinungsbild vermitteln.

Wenn du deine Website erstellst, solltest du Folgendes beachten:

  • Einen Domain-Namen sichern: Ein Domain-Name ist deine Onlineidentität. Daher ist es wichtig, einen Namen auszuwählen, der erkennbar ist, zu deiner Marke passt und leicht zu merken ist. Während du alle Optionen durchgehst, solltest du unbedingt die Verfügbarkeit jedes potenziellen Domainnamens in den sozialen Netzwerken überprüfen. Indem du denselben Namen auf jedem deiner Kanäle verwendest, sorgst du für eine einheitliche Markenidentität und kannst deine Reichweite verbessern. Nachdem du deine Entscheidung getroffen hast, kannst du deine neue Domain in Mailchimp kaufen.
  • Einrichtung von Google-Ads: Dank Google-Ads bleibt dein Unternehmen mit zielgerichteten Ads in den Köpfen der Personen, die deine Website besuchen und wieder verlassen. Diese Ads sind eine leistungsstarke Möglichkeit, um Traffic zu steigern und Kunden zurück zum Kaufprozess zu führen, wenn sie sich gerade auf ganz anderen Websites befinden.
  • Denke immer an SEO: Suchmaschinenoptimierung (SEO) verbessert die Sichtbarkeit (und den Traffic) deiner Website über Suchmaschinen wie Google, Bing und Yahoo. Für Startups gibt es einige grundlegende SEO-Elemente, die du in deine Website integrieren kannst, um deine Platzierung in den Suchergebnissen zu verbessern, z. B. Stichwörter, Titel-Tags, Metabeschreibungen, interne Links und hochwertige Originalinhalte. Weitere Tipps findest du in unseren 10 Schritten zum Aufbau einer erfolgreichen Website. Wenn du einen Online-Shop aufbaust, findest du in diesem Artikel eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die dich durch den Prozess führt.

E-Mail

E-Mail-Marketing ist eine effektive Möglichkeit, eine Beziehung zu deiner Zielgruppe aufzubauen und sie langfristig anzusprechen. Füge deiner Website (oder Landingpage) ein Formular hinzu, um E-Mail-Adressen von Besuchern zu erfassen. Anschließend kannst du mit dem Teilen von Updates zu deinen Dienstleistungen, Inhalten, Produkten und anderen Informationen, die für sie von Interesse sein könnten, beginnen.

Wenn du einen Schritt weiter gehen möchtest, kannst du deine neuen Kontakte auch um weitere Informationen bitten. Indem du Details – wie Geburtstage, Interessen oder den Standort – erfragst, kannst du deine Inhalte noch persönlicher und relevanter gestalten.

(Hinweis: Mit Mailchimp kannst du ganz einfach ein eingebettetes Pop-up-Formular auf jeder Website deines Startups hinzufügen. Und wenn du bereit bist, E-Mails zu senden, helfen wir dir auch dabei).

Soziale Medien

Mit der zunehmenden weltweiten Nutzung sozialer Medien wächst auch die Bedeutung der Einbeziehung sozialer Kanäle in den Marketingplan für dein Startup mit einer Marketingstrategie für soziale Medien.

Egal, ob du Posts für verschiedene Kanäle erstellst und zeitlich planst, Beiträge direkt veröffentlichst oder Anzeigen erstellst – dank sozialer Medien kannst du schnell mit deinen bestehenden Fans, Freunden und Kunden kommunizieren. Außerdem können sie hilfreich sein, um deine Reichweite zu vergrößern und mehr Personen zu motivieren, deine Website, deinen Shop oder deine Produkte zu testen.

  • Facebook- und Instagram-Ads: Facebook und Instagram haben jeweils mehr als eine Milliarde Benutzer weltweit. Das bedeutet, dass du eine Vielzahl potenzieller Kunden zur Hand hast. Du kannst bestimmte Kunden-Segmente mit Ads für dein Startup ansprechen – zum Beispiel Leute, die an einem bestimmten Ort wohnen oder sich innerhalb einer bestimmten Altersgruppe befinden. Und wenn du Mailchimp-Benutzer bist, kannst du sowohl Facebook- als auch Instagram-Ads direkt von deinem Account aus erstellen.
  • Twitter-Ads: Twitter bietet verschiedene Werbeoptionen, die das Bewusstsein für dein Startup steigern, Personen auf deine Website bringen, neue Follower gewinnen und vieles mehr. Du kannst Personen nach demografischen Merkmalen, Standort, Interessen oder sogar auf der Grundlage anderer Accounts, denen sie folgen, oder Stichwörtern, die sie in ihren Tweets verwenden, ansprechen.
  • LinkedIn-Ads: LinkedIn bietet Startups die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auf beruflicher Ebene zu verbinden (und sich ihnen vorzustellen). Damit kannst du sogar deine Marketingbemühungen auf bestimmte Personengruppen konzentrieren, beispielsweise auf diejenigen, die in einer bestimmten Branche arbeiten oder eine bestimmte Berufsbezeichnung haben.

Content-Marketing

Content-Marketing konzentriert sich darauf, Inhalte wie Blogbeiträge, Artikel, Videos, Podcasts und Infografiken für deine Zielgruppe zu erstellen (und zu teilen). Im Gegensatz zu deinen anderen Werbemaßnahmen oder -nachrichten fördern diese Inhalte nicht nur den Verkauf, sondern liefern relevante, wertvolle Informationen, die wichtig für deine Zielgruppe sind und auf die sie gerne reagieren.

Im Laufe der Zeit kann sich Content-Marketing als eine kosteneffiziente Taktik erweisen, die deinem Unternehmen große Vorteile bringt. Es kann dir nicht nur dabei helfen, neue Kunden zu gewinnen (und zu überzeugen), sondern es ist auch eine großartige Möglichkeit, um dich als vertrauenswürdige Informationsquelle in deinem Bereich zu etablieren.

Offlinewerbung

Onlinemarketing ist der Hauptfokus für viele Startups, aber Offlinewerbung ist immer noch von großem Wert. Hier sind ein paar Ideen:

  • Erstelle Visitenkarten oder Broschüren: Physische Artikel wie Visitenkarten und Broschüren sind eine direkte, praktische Möglichkeit, einen hervorragenden ersten Eindruck zu hinterlassen und neue Interessenten über dein Angebot zu informieren. Gestalte und drucke professionelle Visitenkarten mit dem Namen deines Unternehmens, deinen Kontaktdaten und deinem Logo. Alternativ kannst du Broschüren erstellen, die erläutern, was genau du tust und welche Produkte oder Dienstleistungen du verkaufst. Halte anschließend Ausschau nach Networking-Möglichkeiten, bei denen du sie an deine Kollegen und potenziellen Kunden übergeben kannst.
  • Gehe dorthin, wo deine Kunden sind: Wenn du gerade loslegst, spielt Networking eine wichtige Rolle, um Beziehungen zu entwickeln und dein Unternehmen voranzubringen. Halte Ausschau nach Gelegenheiten, um persönlich mit Menschen zu interagieren, die an deinen Waren oder Dienstleistungen interessiert sein könnten. Besuche Messen oder Konferenzen, nimm an Meet-ups für Unternehmer in deiner Gegend teil oder recherchiere ein wenig und organisiere persönliche Treffen mit Personen, die dir helfen, dein Unternehmen auf die nächste Stufe zu heben.
  • Sende Postkarten: Postkartenkönnen dich von den Mitbewerbern abheben und deiner Zielgruppe etwas Greifbares geben, das sie an dich erinnert. Sie sind eine unterhaltsame Möglichkeit, dich bei neuen Kontakten vorzustellen, eine Neuerscheinung anzukündigen, Personen zu einer bevorstehenden Veranstaltung einzuladen oder etwas anderes zu tun, was du gerne möchtest.
  • Sorge dafür, dass andere über dich reden: Mundpropaganda ist eines der effektivsten Marketingtools für Startups. Wenn Personen hören, dass ihre Kollegen, Freunde oder Familienmitglieder ein großartiges Erlebnis mit deinem Unternehmen, deinen Produkten oder Dienstleistungen hatten, besteht eine gute Chance, dass sie dein Unternehmen ebenfalls testen werden. Bemühe dich, ein großartiges Kundenerlebnis zu schaffen und die Erwartungen bei jedem Schritt des Weges zu übertreffen.

3. Den Erfolg deiner Marketingkampagnen messen

Startups steht oft eine begrenzte Anzahl von Mitteln und Ressourcen zur Verfügung. Daher ist es wichtig, dass jeder Euro zu greifbaren, messbaren Ergebnissen führt. Im Folgenden findest du drei Möglichkeiten, um deine Startup-Marketingkampagnen mit Wissen anzureichern.

Deine Marketing-KPIs festlegen (und überwachen)

KPIs (Key Performance Indicators) sind die Metriken, die verwendet werden, um den Fortschritt, den du in Hinblick auf deine Marketing- und Geschäftsziele gemacht hast, nachzuverfolgen. Wenn es dein Ziel ist, das Bewusstsein für deine Marke zu erhöhen, wähle KPIs wie Websitetraffic, Social Shares und neue Kontakte, um das Wachstum deiner Zielgruppengröße zu messen. Wenn dein Ziel jedoch darin besteht, mehr Kunden zu gewinnen und mehr Geld zu verdienen, solltest du deine KPIs an den täglichen oder monatlichen Verkäufen und Conversion Rates messen.

Testen, überarbeiten, wiederholen

Unabhängig davon, welche Art von Startup du betreibst, solltest du deiner Zielgruppe immer zuhören – auch wenn sie nur durch Click-Throughs, Seitenaufrufe und Conversions in deinen Berichten kommuniziert. Sei bereit, Anpassungen vorzunehmen, wenn etwas nicht funktioniert.

Wenn du E-Mails zur Marketingstrategie deines Startups hinzufügen möchtest, sind A/B-Tests eine großartige Methode, um zu erfahren, wie sich kleine Änderungen auf deine Ergebnisse auswirken können. Wenn du A/B-Tests in Mailchimp erstellst, kannst du eine einzelne Variable (Betreffzeilen, Absendernamen, Versandzeiten oder Inhalt) und bis zu 3 Varianten einer E-Mail auswählen, um zu sehen, welche E-Mail die größte Einbindung deiner Zielgruppe erzielt. Zudem kannst du den Faktor auswählen, der deine E-Mail-Einbindung misst – ob Klicks, Öffnungsrate oder Umsatz – es ist ganz einfach, zu lernen, welche Anpassungen dir helfen, deine Ziele schneller zu erreichen.

Erfahren, was für deine Zielgruppe funktioniert

Mit jeder von dir erstellten Marketingkampagne erfährst du mehr über deine Zielgruppe. Und wenn du deine Zielgruppe in Mailchimp verwaltest, ist es leicht, diese Informationen in Maßnahmen umzuwandeln.

Verwende Mailchimp als CRM und du erhältst in deinem Zielgruppen-Dashboard und in den Kontaktprofilen auf individueller Ebene einen Überblick über die Personen, mit denen du interagierst. Sieh dir an, wie erfolgreich deine Kampagnen sind, lerne die demografischen Aspekte deiner Zielgruppe kennen, beobachte die Interaktionen deiner Zielgruppe mit deiner Marke und füge weitere eigene Organisationen hinzu.

Mit all diesen Daten kannst du deine Strategie danach verbessern, wer sich in deiner Zielgruppe befindet und was für diese Personen funktioniert. Lass deine Aktivitäten von deiner Zielgruppe lenken und du wirst schon bald deine KPIs erreichen.

FAQs zur Marketingstrategie

Was ist der Unterschied zwischen einer Marketingstrategie und einem Marketingplan?

Auch wenn es Ähnlichkeiten zwischen den beiden gibt, besteht ein klarer Unterschied zwischen einer Marketingstrategie und einem Marketingplan. Ihre Zwecke und Anwendungen sind niemals die gleichen und sollten es auch nicht sein. Während die Marketingpläne von den Zielen bestimmt werden, wird die Marketingstrategie von der von dir verwendeten Geschäftsstrategie bestimmt.

Der Zweck eines Marketingplans besteht darin, klar darzulegen, wie du deine Geschäftsziele erreichen willst. Hier entwickelst du die Pläne und Taktiken, mit denen du den Gewinn und die Markenbekanntheit steigern möchtest. Dazu gehören alle Veranstaltungen, an denen dein Unternehmen in offizieller Funktion teilnehmen möchte, und alle Kampagnen, die du durchführen möchtest.

Im Gegensatz dazu geht es bei einer Marketingstrategie darum, weshalb und warum dein Unternehmen existiert. Dazu gehören alle Ergebnisse, die du erstellen möchtest, sowie die Art und Weise, wie du den Verbrauchern deine Produkte oder Dienstleistungen präsentierst.

Trotz der Tatsache, dass diese beiden Taktiken unterschiedlich sind, brauchst du beide, um ein erfolgreiches Unternehmen zu führen. Es ist hilfreich, wenn du deine Marketingstrategie als Ergebnis eines Brainstormings zum Aufbau deiner Marke betrachtest. In deinem Marketingplan geht es darum, die Vision für dein Unternehmen zum Leben zu erwecken.

Was unterscheidet eine Startup-Marketingstrategie von einer allgemeinen Marketingstrategie?

Es gibt einen signifikanten Unterschied zwischen einer allgemeinen Marketingstrategie und einer Marketingstrategie für ein Startup. Eine Marketingstrategie für ein Startup muss das neue Unternehmen so positionieren, dass es seinen Platz in der gewählten Branche einnimmt. Allgemeine Marketingstrategien werden hingegen von bereits etablierten Unternehmen verwendet, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Was sind die 7 Ps einer Marketingstrategie?

Die 7 Ps einer Marketingstrategie sind: „Product“ (Produktpolitik), „Price“ (Preispolitik), „Promotion“ (Kommunikationspolitik), „Place“ (Distributionspolitik), „People“ (Personalpolitik), „Packaging“ (Aufmachung) und „Process“ (Prozesspolitik). Wenn es um das/die Produkt(e), das/die du verkaufst, geht, ist es wichtig, es/sie in Bezug auf die Umsatzkonversionen zu betrachten. Du musst den Wunsch oder den Bedarf ermitteln, den dein Produkt oder deine Produkte bei den Kunden erfüllen soll. Anschließend kannst du diese Informationen verwenden, um dein Produkt an die richtige Zielgruppe zu vermarkten.

Ein Produkt, egal wie nützlich es ist, wird nur dann erfolgreich sein, wenn du den richtigen Preis dafür festlegst. Dies ist ein weiterer Grund, warum du mit deinem Kundenstamm vertraut sein musst. Der Schlüssel zur Steigerung deiner Verkaufszahlen ist die Preisgestaltung deiner Produkte für die Verbraucher, die du ansprichst. Und sobald du die richtigen Preise festgelegt hast, kannst du den Umsatz durch Tools wie E-Mail-Marketingaktionen und Rabattprogramme für deine Kunden steigern.

Dies lässt sich gut mit der Werbung für deine Produkte verbinden. Je mehr Kanäle du für dein Marketing verwendest, desto mehr Sichtbarkeit erhält dein Unternehmen. Du solltest digitale Werbeaktionen, Direktmarketing und Werbung verwenden und, wenn dein Unternehmen stationäre Standorte hat, persönliche Werbeaktivitäten durchführen, an denen Kunden teilnehmen können.

Die Orte, an denen du deine Produkte vermarktest, sind ebenfalls entscheidend für den Erfolg deines Unternehmens. Am besten gehst du dorthin, wo deine Kunden sind. Wenn du herausfindest, wo und wann sie einkaufen möchten, kannst du deine Produkte für sie sichtbar machen. Dafür musst du die Kaufzyklen deiner Kunden ermitteln, damit du sie effektiv ansprechen kannst.

Um ihre Kaufzyklen kennenzulernen, musst du mit ihnen in Kontakt treten. Alleine ist das jedoch nicht möglich, daher muss dein Verkaufsteam genauso leidenschaftlich sein wie du und deine Produkte genauso gut kennen wie du. Und selbst wenn du für den Kontakt mit deinen Kunden keine echten Menschen verwendest (sondern Chatbots), müssen sie so programmiert sein, dass sie genauso professionell und höflich sind wie dein menschliches Vertriebsteam.

Nachdem du mit deinen Kunden in Kontakt getreten bist und ihre Wünsche und Bedürfnisse ermittelt hast, die dein Unternehmen erfüllen kann, solltest du dich im nächsten Schritt darauf konzentrieren, dein Produkt so effektiv wie möglich darzustellen. Dies ist der Teil des Prozesses, in dem du Schritte ergreifst, um deine Marke zu unterstützen. Wenn deine Kunden beispielsweise umweltbewusst sind, kannst du dazu beitragen, ihnen ein positives Erlebnis zu bieten, indem du nachhaltige Produkte herstellst, die sie gerne kaufen. Wenn du und deine Konkurrenz die gleichen oder ähnliche Produkte verkaufen, kannst du die Verbraucher dazu bringen, bei dir zu kaufen, wenn du etwas zu bieten hast, das deine Konkurrenz nicht anbietet. Dieser nachhaltige Wettbewerbsvorteil kann dir zudem einen wirklichen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz verschaffen.

Nicht zuletzt muss die Legitimität deines Unternehmens durch physische Beweise belegt werden. Jeder kann ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen, ohne unbedingt ein Geschäft hinter sich zu haben. Dies gilt für Kunden jedoch nicht als vertrauenswürdige Möglichkeit, das zu bekommen, was sie brauchen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass dein Unternehmen eine physische Präsenz hat. Für viele Unternehmen bedeutet dies zwar einfach, dass sie eine oder mehrere Storefronts haben, in der heutigen Welt ist das jedoch nicht immer möglich, geschweige denn notwendig.

Auch wenn du dein Unternehmen ausschließlich online führst, brauchst du einen physischen Nachweis für seine Existenz. Dabei kann es sich um etwas so Einfaches handeln wie Visitenkarten, die du an potenzielle Kunden verteilst, oder etwas so Auffwendiges wie eine Website, die dein Unternehmen und seine Produkte bewirbt. Zu den besten Marketingstrategien zählt eine starke physische Präsenz deines Unternehmens.

Beginne, dein Unternehmen zu bewerben

Wenn du all diese Informationen berücksichtigst, bist du jetzt bereit, dein Unternehmen zu bewerben. Vom Tonfall, den du für die Kommunikation mit deinen Kunden verwendest, bis hin zu deinen digitalen Marketingstrategien, sollte alles sorgfältig überlegt und geplant werden. Wenn es an der Zeit ist, deine Pläne umzusetzen, hilft dir Mailchimp dabei, es ganz nach oben zu schaffen.

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